Hund Angst während dem Autofahren

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Hallo,

mein großer hatte auch am Anfang Angst beim Autofahren. Bei uns fing es immer erst an, wenn das Auto losfuhr.

Am Anfang sahs meinerimmer im Kofferraum, abgetrennt mit einem Gitter. Da er aber so leidete, nahm ich ihn mit auf den Beifahrersitz, natürlich angeschnallt. Dort beruhigte er sich sehr schnell. Außerdem bin ich am Anfang nur Strecken gefahren, wo am Ende was tolles zu erwarten war. Meist war es die Hundeschule oder Gassitreffen mit anderen Hunden. So lernte er schnell, dass Autofahren ja klasse sein kann. Später konnte ich ihn auch langsam wieder in den Kofferraum geben, was auch gut ist, denn heute passt er nicht mehr auf den Beifahrersitz.

Heute flippt er regelrecht aus, wenn nur die Kofferraumklappe aufgeht, vor Freude natürlich. Denn Klappe auf = Super Gassi gehen.

Du kannst deinen Hund von den Stress befreien indem er nicht mehr mitfahren muss. Sonst den Hund zeigen, dass es nix schlimmes ist zum Beispiel mit Leckerlies. (:

Wenn der Hund Angst hat, nimmt er keine Leckerlies an. Außedrem gibt es immer Situationen, wo man den Hund mitnehmen muss oder auch will.

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Das ist die Frage. Hat der Hund schon Angst, wenn er nur im Auto sitzt oder ist die Angst erst da, wenn sich das Auto in Bewegung setzt? Wie wird der Hund im Auto transportiert? Sitzt er angeschnallt auf dem Rücksitz oder ist er im Kofferraum? Wenn schon das im Auto sitzen Probleme macht, dann könnt ihr das üben. Zum Beispiel Leckerlie ins Auto werfen, die der Hund dann holen darf und erstmal die Tür noch offen lassen, sodass er das Gefühl hat es besteht ein Fluchtweg. Und immer schön bestätigen, wenn der Hund angstfrei im Auto ist und nicht versuchen ihn zu trösten wenn er Angst hat.

Beginnt die Angst erst beim Fahren, dann ist die Frage was ihm da Angst macht. Die Vibrationen oder die schnellen Eindrücke beim Blick aus dem Fenster?

Wenn es für den Hund so stressig ist, dann wäre es natürlich das Beste ihn nicht öfter als unbedingt nötig damit zu belasten. Unser Hund hat immer große Probleme zu Silvester, wenn draußen geschossen wird. Das haben wir mit unserer Tierärztin besprochen und er bekommt jetzt ein Mittel, das nennt sich Adaptil. Es ist kein Sedativum, sondern eher eine Art Baldrian für den Hund. Es macht den Hund ausgeglichener und ruhiger. Auf der Packung steht, dass man Adaptil auch Hunden geben kann, die Angst beim Auto fahren haben. Also sprich doch im Zweifelsfall mal deinen Tierarzt darauf an.

danke für Ihre schnelle Antwort, ich werde mal mit dem Tierarzt darüber reden, das Adaptil werde ich mir besorgen ! Ich würde meinem Hund das Auto fahren gerne ersparen, das geht leider nicht, sonst müsste er sehr oft alleine zu Hause bleiben ! lieben Dank nochmal, fg bea

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@beafeeemma

Gerne! Falls das nicht eh schon der Fall ist: Für Hunde ist es oft weniger stressig im Kofferraum mitzufahren. Am besten in einer entsprechend großen Transportbox. Dadurch "erspart" man dem Hund den Blick aus dem Fenster und es ist nebenbei auch sicherer im Straßenverkehr.

Die Daumen sind gedrückt, dass das Autofahren bald entspannter ist.

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@Terezza

Nein, das ist es in der Tat nicht. Aber wenn der Hund es über einen Zeitraum von 2 bis 3 Wochen bekommt und in dieser Zeit entspannter Auto fährt, dann bleibt vielleicht bei ihm hängen, dass am Autofahren eigentlich nichts schlimmes ist. Die Sinnhaftigkeit sollte auf jeden Fall vorher mit dem Tierarzt besprochen werden. So wie ich das verstehe entfaltet das Mittel auch erst nach einer Weile seine Wirkung. Wir sollen im Hinblick auf Silvester schon jetzt mit der Gabe des Feromons anfangen. Daher ja auch die Tipps zudem mit dem Hund zu "üben" und die Transportvariante zu überdenken.

Mal abgesehen davon, dass das Adaptil keine Dauerlösung ist, geht es je nach Größe des Hundes auch ganz schön ins Geld. Für 2 Wochen Adaptil haben wir mal eben 60 Euro bezahlt.

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