Hund am Arbeitsplatz (Umfrage)?

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Das Ergebnis basiert auf 11 Abstimmungen

Pro "Bürohund" 81%
Contra "Bürohund" 18%
sonstiges 0%

19 Antworten

Pro "Bürohund"

Pro Bürohund, sofern die Voraussetzungen stimmen. Es gibt inzwischen Trainer, die sich auf die Ausbildung und Zertifzierung von Bürohunden spezialisiert haben und dafür Sorge tragen, dass die Hunde artgerecht und im Sinne von Kunden und Kollegen in den Betrieb eingegliedert werden. Einer davon ist der hier:

www.hardtatwork.de

Das kommt auf verschiedene Faktoren an (Erziehung, ob andere Mitarbeiter Angst oder eine Allergie haben etc.).

In meiner Ausbildung gab es 4 Damen, die ihren Hund jeden Tag dabei hatten (alle in einer anderen Abteilung). 2 Hunde haben stets gebellt, wenn jemand das Zimmer betrat, sind vom Platz aufgesprungen und haben sich bellend/knurrend vor die Person gestellt, die reinkam. Ich erinnere mich sehr gut daran, wie es mich irgendwann genervt hat, dass die Dame aus der Personalabteilung Minuten lang (einfach ignorieren und vorbeigehen war nicht möglich, er versuchte dann in die Schuhe zu beißen) den Namen des Hundes gerufen hat, bis er endlich zu ihr ging oder sie ihn geholt hat. Es ist auch vorgekommen, das einer der Hund öfters die Tür geöffnet hat und über den Flur abhauen wollte, das war stets ein Geschrei. Es war also oft nervend, man wurde während wichtiger Arbeiten unterbrochen, gewisse Büros konnte man nicht einfachmal kurz betreten um einen Ordner reinzubringen usw. Die Chefin hatte sich nie darum gekümmert, wenn es Beschwerden gab, weil sie so etwas nie ernst nahm (Hunde behandelte sie immer wie Kinder, die alles durften und man damit klarkommen musste).

Ein Hund im Büro finde ich also nur okay, wenn er wirklich erzogen ist und man auch ein bisschen Rücksicht auf seine Kollegen nimmt.

Wie der Hund meiner jetzigen Kollegin. Da habe ich absolut nichts dagegen, wenn sie, ihre Hündin mitbringt, eine unglaublich liebe Fellnase, gut erzogen und es ist einfach nur eine Freude wenn sie da ist (was aber nicht täglich ist, da ihr Freund und sie meist unterschiedliche Arbeitszeiten haben und somit die Hündin eigentlich nur ganz wenig und selten allein ist). Wir teilen uns ein Büro und sie hatte mich vorher auch gefragt, als ich neu dazukam, ob es für mich okay sei, wenn sie ihre Hündin hin und wieder mitbringt.

Meine Hunde gehen auch mit ins Büro.

Voraussetzung für einen Bürohund ist immer dass er gut erzogen ist, nicht frei rumläuft, keine Kollegen belästigt, nicht bellt etc. Selbst die Leute in unserer Firma, die anfangs etwas "komisch geschaut" haben, sind mittlerweile völlig einverstanden.  Ich achte halt darauf dass meine Hunde keinesfalls zu Kollegen hingehen, von denen ich weiss dass sie keine grossen Hundefans sind etc. Da ist viel Fingerspitzengefühl und Verantwortungsbewusstsein gefragt.

Ich finde es super dass sie mit können, weil es mir eine grosse Erleichterung verschafft. Ich muss die Hunde nicht alleine lassen, habe keinen Stress, dass ich in der Mittagspause nach Hause muss oder mich abends hetzen muss..  Ich kann entspannt mittags mit den Hunden laufen und zwischendurch mal um den Block gehen. Ich habe die Hunde ständig im Blick und muss mir keine Sorgen machen. Bedeutet natürlich auch, dass es kein gemeinsames Mittagessen mit Kollegen gibt oder abends noch kurz zusammen in die Kneipe.  Da sind die Hunde dran - und zwar täglich...Ich muss ständig eine zweite Garnitur Klamotten und Schuhe mitschleppen zum Umziehen - wenn das Wetter schlecht ist und man mittags raus muss ist es ziemlich schnell vorbei mit dem sauberen "Bürooutfit" :-)

Die Hunde selbst finden es wohl oft ziemlich langweilig. Sie schlafen natürlich viel und wollen dann morgens/mittags/abends natürlich intensiv beschäftigt werden.  Aber das ist für mich ok.  Meine Hunde sind auch schon älter - da ist es nicht mehr ganz so schlimm.  Mit jungen, grossen, lebhaften Hunden stelle ich mir das etwas schwieriger vor.

Pro "Bürohund"

Ich nehme meinen Hund auch seit vielen Jahren regelmäßig mit ins Büro. In den Pausen hat er Auslauf und dazwischen schläft er in seinem Körbchen.

Allerdings ist mein Hund sehr freundlich anderen gegenüber, überhaupt nicht aufdringlich und klein! Ich glaube nicht, dass das mit jedem Hund möglich ist.

Wenn jeder seinen Hund mitbringen würde, wäre das auch ein Problem. Andrerseits bin ich sehr froh, dass ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen kann, denn so muss er nicht allein bleiben!

Pro "Bürohund"

Meine darf auch mit ins Büro. Es ist entspannt ,die Arbeit leider nicht darunter und es gibt immer mal wieder was zum Lachen,weil meiner ein Quatschkopf ist . 

Hund im Büro aufjedenfall. 👍🏻👍🏻👍🏻Vorraussetzungen,der Hund ist brav und erzogen,und Kollegen sowie Chefs sind damit einverstanden. Und keiner an einer Allergie leidet. 

Pro "Bürohund"

Ich war froh meine Hündin mitnehmen zu können. Sonst hätte ich mir zu dem Zeitpunkt überhaupt keinen Hund zulegen können, Ende 2014.

Meine Hündin kam super damit zurecht.

Es hängt natürlich sonst immer von den Umständen ab ob es gut ist oder nicht.

Contra "Bürohund"

Ich selbst hätte gerne einen Hund, geht aber aufgrund Zeitmangels nicht udn wäre für mich nur umsetzbar wenn ich ihn ins Büro mitnehmen dürfte. Dennoch bin ich dagegen, weil es einfach den Kollegen über nicht fair wäre (kaum jemand hat ein Einzelbüro) , irgendjemand fühlt sich zu Recht damit auf den Schlips getreten (hat z.B. Angst davor, ist allergisch etc.)

Pro "Bürohund"

Die Chancen und die Risiken


Chancen:


Mehrwert für Mitarbeiter

Geringere Gefahr körperlich (psychosomatische Vorläufer > Rücken, Herz-Kreislauf >Adipositas >Diabetes >Herzinfarkt >Schlaganfall) und psychisch (Depression, Burnout) zu erkranken. >Oxytocin

Besseres Betriebsklima (Oxytocin sorgt für mehr >Empathie)

Verbesserte Kreativität durch Unterbrechung.Chance auf ein längeres Leben


Mehrwert für das Unternehmen
Größere Chance die besseren Mitarbeiter zu bekommen [auch in der Provinz] (>War4Talents, >Employer Branding)

Chance in der Oberliga mitzuspielen wie beispielsweise Google, Amazon, Mars, XING (alles Unternehmen mit Bürohund)

Geringerer krankheitsbedingter Aufwand (15% Aufwand während tatsächlichem Ausfall >Absentismus, 85% Aufwand Krankheitsentwicklungszeit >Präsentismus)

Zufriedenere Mitarbeiter (Verminderte Fluktuation und verminderte Kosten für das Recruting)

Motiviertere Mitarbeiter

Leistungsfähigere Mitarbeiter

Chance, die Ertragssituation zu verbessern

Vorteile für den Hund
als soziale Wesen glücklicher und gesünder in der Nähe seiner Familie

Chance auf verbesserte Sozialisierung durch Kontakt zu Menschen und Hunden

Chance auf verbesserte Hund-Halter Bindung

Chance für Tierheimhunde

Chance auf ein längeres Leben Risiken

Falsches oder kein Integrationskonzept

Nichtbeachtung der Interessen der Mitarbeiter (mit und ohne Hund)

Nichtbeachtung der Interessen des Unternehmens

Nichtbeachtung der Interessen der Hunde

Angst vor Veränderungen

Angst vor Entscheidungen

Fehlende schriftliche Vereinbarung mit Rechten/Pflichten aller Beteiligter inklusive Sanktionen

Kopfkino > Angst vor den eigenen Vorstellungen

Schlechte Hund-Halter Beziehung

Fehlende Sachkenntnis



Quelle: http://bv-bürohund.de/


Bundesverband Bürohund e.V. - (Arbeit, Hund, Buero) Bürohundkarte Bundesverband Bürohund e.V. - (Arbeit, Hund, Buero) Unternehmen mit Bürohund. Quelle: BVBH e.V. Bürohundkarte - (Arbeit, Hund, Buero) Logo Bundesverband Bürohund - (Arbeit, Hund, Buero)

Ich wäre damit nie einverstanden. Ich bekomme schon beim Gedanken an einen Hund Panikattacken.

Pro "Bürohund"

Kommt natuerlich auf die Umstaende an.

Ich habe ein Buero fuer mich selbst und meine Kollegen haben auch keine Allergien oder Angst vor Hunden, daher werde ich den Hund, den mein Mann und ich vorhaben im Fruehling aus dem Tierheim zu adoptieren, mit in die Arbeit bringen.

Eine meine Kolleginnen hat ihren Hund auch immer mit (auch sie hat ein Buero fuer sich selbst).

Pro "Bürohund"

Ich fände es super ... Natürlich nur unter gewissen Bedingungen. Wenn jeder im Großraumbüro seinen Vierbeiner mitbringt seh ich da schon Probleme. Für alle Beteiligen. Aber wenn die Umstände passen, der Hund richtig sozialisiert ist und Gassirunden problemlos gedreht werden könnte find ich es hervorragend. LG 

Sollte dies bei uns in der Firma zur Diskussion stehen wäre ich absolut dagegen. Ein Hund gehört in meinen Augen nicht in eine Firma wo viele Menschen ein uns ausgehen. Und wo sogar Kundenverkehr herrschen könnte/würde.

In kleinen Büros wo es keinen Kundenkontakt Bzw kaum Menschenaufkommen geben würde könnte ich es mir wiederum vorstellen.

Pro "Bürohund"

Meine Hündin darf mit ins Büro und es klappt gut, obwohl wir im Großraumbüro arbeiten. Allerdings muss es für alle Regeln geben, damit sich auch alle damit wohlfühlen. Für uns bedeutet es, dass meine Hündin gut erzogen ist und sich ruhig verhält. Es gibt auch gewisse Bereiche, wo sie nicht hin darf. Nicht alle Kollegen wollen ständig "belästigt" werden von ihr. Sie hat ihren Platz, wo sie Ruhe hat. Hier gilt auch für die Kollegen, dass sie dann in Ruhe gelassen wird. Und es gibt auch immer mal wieder Anlässe, wo sie zuhause bleiben muss. Hier wird sie dann von meinem Mann betreut, oder sie geht zu meinen Eltern. Und ich sorge für genügend Ausgleich, wir laufen morgens eine große Runde, die Mittagspause gehört ihr und abends nach der Arbeit ist auch erst einmal Bewegung angesagt und da wird dann auch viel gespielt. Meine Hündin hat außerdem gelernt sich auch mal alleine zu beschäftigten.

Inzwischen haben meine Kollegen sie alle sehr ins Herz geschlossen, auch die, die erst gar nicht begeistert von der Idee waren künftig das Büro mit einem Hund zu teilen.

Ich finde aber man muss individuell entscheiden, ob der Hund für's Büro geeignet ist. Nicht jeder Hund mag die Atmosphäre oder ist ruhig genug.

In manchen Büros geht es ja, wenn die Umstände passen und keiner dagegen ist warum nicht? In meiner alten zoohandlung lief auch immer ein Hund frei rum! Wenn alle sich einig sind finde ich es toll!

Ich persönlich hätte nichts dagegen, sofern "sich der Hund anpassen kann". Er darf also nicht stets kläffen, jedem am Rockzipfel hängen, stets um Leckerlies und Streicheleinheiten betteln ....

Zu Zeiten meiner Selbständigkeit war das nie ein Thema. Mein Hund verstand sich gut mit den Mitarbeiterinnen und deren Hunden.
Heute, als Angestellter, nehme ich ihn nur mit wenn ich weiß dass außer mir niemand da ist.

Pro "Bürohund"

.... sofern der Hund gut erzogen ist und die Leute nicht von der Arbeit abhält.

Stickig und laut für die Kollegen, das würde eher passen.

Contra "Bürohund"

Nein, der Hund gehört dort nicht hin. Vielleicht hat ein Mitarbeiter Allergie oder Angst vor Hunde. 

Und wenn dies nicht der Fall ist? Das kann ja ganz einfach erfragt werden.

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@Revic

Das sollte man natürlich vorher abklären,ob jemand Ängste oder Allergien hat. Ansonsten spricht nichts dagegen. 

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