Hund als Studentin

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

von der zeit her koennte es klappen. aber jeder welpe und hund ist anders... ein kleiner hund kann anfangs gar nicht alleine bleiben...ein welpe von 10-12 wochen halt noch nicht und manche hunde sind auch noch mit 3-4 monaten nicht stubenrein... am anfang muss man halt nach jedem schlafen, nach jedem fressen des hundes raus(auch nachts),,, auch das alleine sein muss ein hund uebern..man kann erst mal 5 -10 minuten die wohnung oder das haus verlassen -dann laenger...

es gibt auch probleme bei den finanzen. ich weiss nicht wiewiel geld du monatlich zu verfuegung hat.

ein hund kostet pro jahr ca 600 -1200 euro (je nach groesse, tierarztkosten etc...) eine OP kann schnell auch mal 300-1000 euro kosten . beim jungen hund meiner schwester war eine teure OP der huefte notwendig.. das hat locker 2000 euro gekostet.

was soll sein, wenn ihr mit dem studium fertig seid -oder mal ein praktikum machen muesst - wo soll der hund dann sein? -dennn dann seid ihr ja 8-10 stunden aus dem haus??? . ein hund lebt 8-15 jahre. ich weiss nicht, ob du diesen zeitraum planen kannst. ich habe damals taeglich 4-6 stunden studiert und dann noch gearbeitet. eine hund konnte ich damals aus zeitlichen und finaziellen gruenden nicht haben. ich hatte dann eine katze... den wunsch einen hund in die familie zu holen konnte ich erst ralisieren als ich 38 (!) alt war und halbstags arbeiten ging.

Hallo, Puppies groß kriegen ist nicht einfach, aber habe es bei meinem letzten Hund auch relativ schnell hinbekommen. Das es auch länger dauern kann weiß ich :-/ Ich habe Monatlich 150€ für den Hund zu verfügung. Für OP o.ä. würde mein Vater finaziell gerade stehen (er hat selbst sein Leben lang Hunde gehabt und Ünterstützt mich sehr in dieser Hinsicht). Nach dem Studium (und Prkatika) gehe ich in den Elterlich Betrieb zurück, wo ich auch immer noch ein Wohnung habe. Ich denke nur das jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, da man im Studium (da ich auch nicht arbeiten muss) realtiv vielFreizeit hat.

0

Ich finde die Idee an und für sich gut, denke aber, dass ihr euch nicht genügend überlegt habt wieviel Zeit die Erziehung und Betreuung eines Hundes braucht. Als Student hat man/frau oft mehrtägige oder doch längerdauernde Anlässe, die keinen Hund als Begleiter dulden. Auch wisst ihr noch nicht, wie eure nächsten Jahr aussehen werden etc..

Überlegt es euch gut, und wenn ihr positiv entscheidet, dann wählt einen Welpen, dem ihr ermöglicht, sich an euer Umfeld zu gewöhnen. Ich hatte diesen Wunsch auch über viele Jahre hinweg und musste lange auf die Erfüllung warten. Dafür geniesse ich meine Labradorhündin jeden Tag neu!

Wir studieren nicht das gleiche, daher würden wir bei (Exkursionen) nicht zusammen weg sein. Nach dem Studium (genauso wie im Praktikums Semster) bin ich in der Firma meines Vater - Büro neben meiner Wohnung - also überhaupt kein Problem was die Zukunftsperspektive angeht. Wir wären auch so ca einmal im Monat bei meinem Vater, sodass es keine Hau-Ruck Umgewöhnung wäre.

Ich habe nur etwas Angst einen ausgewachsenen Hund aufzunehmen, da ich nicht weiß wie lernfähig sie im Thema Straßenbahn / Bahn / Bus fahren und alleine bleiben sind.

0
@malinguentherDD

Ich habe nur etwas Angst einen ausgewachsenen Hund aufzunehmen, da ich nicht weiß wie lernfähig sie im Thema Straßenbahn / Bahn / Bus fahren und alleine bleiben sind.

Ausgewachsene Hunde sind ebenso lernfähig wie Welpen. Der Wollmonster-Rüde, den ich im Moment habe, kam als angeblich "aggressiver Hund", der eingeschläfert werden sollte, zu mir, da war er schon 10 Jahre alt. Der zog an der Leine, dass es einem fast die Schulter auskegelte, ging auf alles los, was vier Beine hatte und er beherrschte null Kommandos. Immerhin war er stubenrein. Das bedauernswerte Tier hatte nie Auslauf bekommen (drei Mal am Tag direkt vor die Tür, um sich zu lösen, das war's, ansonsten war er immer drinnen) und hatte null Sozialkontakte zu Artgenossen. Der war, in anderen Worten, zu Tode gelangweilt und im Umgang mit anderen Hunden restlos verunsichert.

Nach einer Woche bei mir lief er locker an der Leine wie ein Profi, blieb brav an jeder Bordsteinkante stehen, beherrschte die Kommandos sitz, platz, bleib, komm und high five und schoss nicht mehr wie ein Gestörter los, wannimmer er irgendwo 'nen Hund oder 'ne Katze sah. Inzwischen hat er eine Gefährtin hier, und wenngleich er weiterhin kein großer Freund anderer Vierbeiner ist, ist er nicht mehr aggressiv gegen Hunde oder Katzen. Er hat nicht viel Interesse an Artgenossen, das bessert sich aber auch stetig (wir sind täglich im Hundepark). Bei mir hat er jeden Tag mindestens drei Stunden Auslauf und reichlich Abwechslung. Er wird auch kopfmäßig jeden Tag beschäftigt und lernt immer noch dazu (inzwischen ist er 13 und immer noch fit wie ein Turnschuh).

0
@malinguentherDD

in diesem Fall würde ich einen Hund "zulegen". Meine Erfahrung ist sowieso: was du deinem Hund gibst, erhältst du x-fach zurück! Ich will nie mehr auf meine Hündin verzichten!

0

das klingt alles recht vernünftig. du machst dir auf jeden fall mehr gedanken, als 99% der hundebesitzer vor anschaffung und das ist ein gutes zeichen mmn.

Gut, dass Du Dir im Vorfeld Gedanken machst. Weißt Du auch schon, was mit dem Hund passiert, wenn Du Dein Studium beendest und ins Berufsleben eintrittst? Denn acht oder neun Stunden am Stück kannst Du ihn auch dann nicht alleine lassen.

Im Moment würde ich mir einen Hund suchen, der mindestens ein Jahr alt ist, denn einen Welpen könnt Ihr gar nicht allein lassen, auch nicht für zwei oder drei Stunden. Einen Junghund oder einen jüngeren erwachsenen Hund, den Ihr in der Anfangszeit schrittweise ans Alleinsein gewöhnt, könnt Ihr nach drei Monaten sicher auch mal zwei bis vier Stunden allein Zuhause lassen. Länger als vier Stunden sollten diese Abschnitte aber nicht sein.

ihr habt schon alles gut durchdacht. ich denke, unter solchen Bedingungen könnt ihr gut einen Hund halten. 2-5 stunden hält ein gesunder Hund locker aus. Vorraussetzung ist, daß ihr ihn auch langsam ans Alleinsein gewöhnt, damit er sich nicht verlassen fühlt. sucht euch noch einen Paten, der dem Hund nimmt, wenn ihr mal Urlaub machen wollt oder aus sonstwelchen Gründen "Hundefrei" braucht.

Dann würde ich zuerst im Tierheim schauen, die haben immer Welpen und Junghunde. der Hund sollte etwa 3 Monate oder älter sein. Aber auch erwachsenen Hunde brauchen einen Platz und man sollte sich nicht nur auf einen Welpen versteifen. Viel Glück!

Und legt eindeutig fest, wem der Hund gehört - für den Fall einer Trennung.

Bei Hundefrei wäre er bei meinem Vater, genauso wie bei zu hohen Tierarztkosten würde er einspringen. Alles schon geplant :) Ich bin seit einen paar Monaten mit dem Tierheim in der Stadt in Kontakt. Hab mir ein Bild gemacht und fahre alle ein zwei Wochen mal wieder hin, da entgeht mir kein Hund der zu mir passt. Allerdings habe ich noch nicht mal Ansatzweise einen passenden gesehen. Ich interessiere mich sehr für die Australian Shepherds. Durch meinen Groenendael weiß ich wieviel Spaß es auch mir macht einen Hund gestig zu Beschäftigen. Habe mich jetzt erst Mal an die Border Collie (auch für Aussies) Nothilfe gewand und warte auf deren Einschätzung zu meiner Situation.

Achso, und es wird MEIN Hund :-)

0
@Terezza

Danke :) Hast du Erfahrung mit Hunden aus dem Tierheim / Nothilfe?

Ich habe etwas Angst einen ausgewachsenen Hund aufzunehmen, da ich nicht weiß wie lernfähig sie im Thema Straßenbahn / Bahn / Bus fahren und alleine bleiben sind.

0
@malinguentherDD

Nicht direkt. Ich bin immer auf den Hund gekommen, sozusagen bervor sie im Tierheim gelandet sind. Ich hab mich auch nie um Rassehunde bemüht. mein letzter Hund war ein Abkömmlich einer spanischen Straßenhündin, die ein Freund von mir aufgenommen hat und die trächtig war.

Aber eine Nachbarin von mir hat einen Cattledog aus dm Tierheim und der ist toll! Hat alles, was ein guter Hund haben kann.

0

halze als student zwei hunde, alles kein problem. erst recht als student hat man viel frei. zu beginn der vorlesungsfreien zeit einen zu holen halte ich für sehr sinnvoll.

die besitzverhältnisse müssen ganz klar sein im falle einer trennung. ich hab das grad bei einem studentenpärchen miterlebt. es gab trotzdem streit, weil er sich eigentlich mehr um den hund gekümmert hatte, ausgemacht war aber, dass sie den hund behält. außerdem muss auch danach jemand für den hund da sein. solche dinge müssen immer weit im vorraus geplant werden. die studentin lebt jetzt in einer wg mit zwei anderen hunden. wo ein wille ist, ist auch ein weg.

finanziell wird das allerdings nicht einfach. der versuch, einen hund mit 20€ im monat zu ernähren kann ganz schön schief gehen. darüber muss man sich bewusst sein.

ich wünsche dir, dass es trotzdem alles klappt!

Was möchtest Du wissen?