Hund als Rechtssubjekt?

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9 Antworten

Die Interpretation ist doch ganz einfach:

Der erste Teil richtet sich an Hundehalter, die sich zusammen mit ihrem Hund auf die Wiese begeben.

Teil 2 spricht Hundehalter an, die sich auf dem Weg befinden und es ihrem frei laufenden Hund gestatten, die Liegewiese zu benutzen.

Ein Winkeladvokat mag dir wegen der Formulierung vielleicht einen hoffnungsfrohen Klagegrund einreden können. Vor Gericht dürfte man aber zu 99,9 % auf die Nase fallen.

Ja, wenn der Hund aus irgendwelchen Gründen alleine unterwegs ist, zB weil er den Besitzer gerade entlaufen ist, dann kann der Besitzer nicht wegen des betreten des Rasens durch den Hund belangt werden. Jedoch natürlich weil er seiner Aufsichtpflicht nicht nachgekommen ist. Aber nicht wegen dieser Sache. Als praktisches Beispiel: das Betreten des Rasens mit Hund würde 50€ Strafe kosten, das laufen lassen ohne Leine nur 20€ Strafe. Dann könnte die Person,  die ihren Hund nicht sorgfältig geführt hat nur mit 20€ herangezogen werden. Da normalerweise die Ordnungswidrigkeit aber andersherum höher bestraft wird, ist dieses Beispiel nur fiktiv. Aber du fragtest ja nach der Rechtlage

Wer viel Zeit hat, könnte daraus mit Elan einen Rechtsstreit generieren.

Der Stadt könnte dann mit Bravour nachgewiesen werden, daß das Verbotsschild nicht in für Hunde verständlicher Sprache abgefaßt wurde und insoweit unvollständig ist.

Das gilt aber nur für herrenlose Hunde. Ansonsten kann die Stadt den Hundehalter in die Pflicht nehmen, der seinem Hund das Verbotsschild hätte vorlesen müssen - wenn nicht ohnehin schon Leinenzwang herrschen sollte.

Da du die Pflicht hast deinen Hund immer unter Kontrolle zu haben bist du auch für den zweiten Punkt verantwortlich. Es sagt nur aus, dass der Hund auch alleine nicht auf die wiese soll (zB an einer langen Leine oder im Freilauf).

Welcher Streitfall ?

Der Eigentümer / Bevollmächtigter der Wiese bestimmt das Hunde dort nicht gestattet sind, was genau möchtest Du bewirken, dass der Eigentümer dies nach einem Rechtsstreit duldet, wohl kaum^^

das zweite richtet sioch logischerweise auch an den Hundehalter - der seinen Hund auf die Wiese lässt, sie selbst aber aber nicht betrit

..........und was soll das bringen ?

Wenn Du Zeit und Geld für einen Anwalt hast.....wirst aber nichts erreichen!

kurz nein

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