Hund als Beamter mitnehmen?

10 Antworten

Hallo,

Du schreibst ja selbst von "einigen Ämtern", was ja auch schon bedeutet, dass es nicht überall gleich ist!

Es wird auch entsprechend der örtlichen Situation von jeder Behörde selbst, möglicherweise sogar an verschiedenen Dienststellen derselben Behörde unterschiedlich geregelt.

Was ich nicht glaube ist, dass es irgendwo unterschiedliche Regelungen für verbeamtete und angestellte Mitarbeiter gibt.

Da wirst du deinen Chef fragen müssen wie das bei euch ist.

Mein Vater durfte seine alte Hündin mitnehmen.

Ob die Behörde, Amt einen Angestellten zubilligt den Hund mit zur Arbeit nehmen zu dürfen hängt von vielen Besonderheiten ab:

  • Lässt die Tätigkeit es überhaupt zu(Kundenkontakt, Außendienst)
  • Sind alle Mitarbeiter damit einverstanden?(Hat ein Mitarbeiter eine Allergie muss der Dienstherr den Hund entfernen)
  • Was für ein Hund ist es überhaupt (Rasse)und wie ist sein allgemeines Verhalten? Kann der Mitarbeiter überhaupt seine volle Arbeitsleistung erbringen mit dem Hund? Pausenregelungen, Nacharbeit, Überstunden etc?
  • Verträglichkeit mit ggf. anderen Bürohunden oder gar Diensthunden?
  • Haftungsfragen müssen geklärt werden!

In der Regel muss die Genehmigung schriftlich erteilt werden und kann jederzeit entzogen werden. In vielen Ämtern sind es im übrigen die Betriebsräte/Personalräte die sich gegen diese Hundehaltung aussprechen, Gleichbehandlung der Mitarbeiter.

Ob du das kannst, weiß ich nicht, obwohl das ganz einfach ist. Hund schnappen und hin zur Arbeitsstelle.

Ob du das darfst, fragst du am besten den, der in deinem Amt das Sagen hat. Die Antwort ist sicher völlig unabhängig davon, ob du Beamter oder Hilfsarbeiter bist.

nur wenn es der Dienststellenleiter erlaubt (Hausrecht)

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