Hund alleine bleiben - Fragen zum Training

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7 Antworten

Die ersten 3 Wochen den Hund nie alleine lassen, dann geht es ganz einfach. Zuerst spazieren gehen, dem Hund etwas von dir geben, T-Shirt oder so, auch ein Knochen ist gut. Dann immer das gleiche sagen, komme gleich wieder und natürlich begrüsst man den Hund auch freudig, wenn man wieder kommt und belohnt ihn. Die Zeit langsam steigern.

Alles andere ist roh, unnötig und macht enorme Erziehungsprobleme und Verhaltensstörungen.

Leider schreibst du nicht dazu wie alt dein kleiner ist, wielange du schon trainierst, ob du gute Fortschritte machst oder es manchmal noch schwer ist.

Zu deinen Fragen: Im Normalfall ist es besser dich nicht zu verabschieden vor allem nicht bei den ersten Trainingseinheiten. Du musst dem Welpen klar machen das es nichts besonderes ist wenn du mal aus der Wohnung oder dem Haus gehst. Zu Anfang eignet sich Müllrausbringen sehr gut da du einfach deinem täglichen Rythmus nachgehen kannst und es somit nicht schwer fällt den Hund nicht groß zu beachten. Rein, wie auch rausgehen als wie wenn es das selbstverständlichste auf der Welt sei. Zu Anfang ist es besonders wichtig den Hund, nachdem man wieder zur Tür herein kommt nicht zu beachten. Später allerdings darf man meiner Meinung nach seinen Hund schon begrüßen. Wichtig ist nur, dass er einmal erlernt hat das es eben völlig normal ist.

Auch kannst du später ein Signalwort hinzufügen welches deinem Hund signalisiert das du jetzt gehst, alles ok ist und du später wieder kommst. Eignen tut sich hierfür z.B. "kurz warten". Der Hund weiß nach diesem Wort das Frauchen jetzt geht aber auch bald wieder kommt.

Sofern der Hund keinerlei Probleme mit dem alleinbleiben hat er also nicht jault, winselt oder etwas in der Wohnung zerstört würde ich ihn auf alle Fälle begrüßen und loben. Warum auch nicht? Er freut sich schließlich dich wieder zu sehen. Sofern er jedoch Probleme damit hat muss wieder ein schritt zurück gegangen werden und ich würde ihn, sofern er jault (überigens nie die Türe aufmachen wenn der Hund gerade jault) oder etwas kaput gemacht hat nicht begrüßen oder schimpfen sondern einfach den Raum betreten und gut.

Zur Ablenkung ist es völlig normal das er kein Interesse an Spielzeug oder Konchen hat. Die beste "Ablenkung" ist immer die Auslastung vor dem alleine lassen. Dadurch ist der Hund fertig und wird sowieso froh sein um ein paar Minuten ruhe und schlafen. Ansonsten eignet sich immer gut das Verstecken von Leckerchen in der Wohnung (was natürlich zuvor geübt werden sollte). Er kann in der Zwischenzeit in der Wohnung Leckerchen suchen und ist somit beschäftigt und abgelenkt.

Hallo Also ich habe mit unserer "Kleinen" damals schon relativ früh (also sobald sie sich bei uns eingelebt hatte) begonnen mit dem alleine bleiben. Anfangs habe ich nur mal ganz Beiläufig die Türe hinter mir zugemacht, wenn ich aus einem Zimmer bin - wenn sie still war bin ich nach kurzer Zeit wieder zurück (aufhebens habe ich aber nie gemacht, es gab nur kommentarlos ein Leckerchen oder auch mal nur ein ruhiges "brav", oft genug hab ich auch nur die Tür wieder geöffnet und sie durfte wieder mit mir mit kommen. Dann bin ich auch mal aus der Wohnung, kurz den Müll weg bringen, an die Wäsche etc. - wenn ich dann wieder gekommen bin habe ich auch da kein Tam tam veranstaltet. Dann bin ich auch mal für ne längere Zeit weg gegangen und habe die Zeit in der sie alleine war halt ganz allmählich gesteigert. Wenn ich wieder gekommen bin und sie hat gebellt oder geheult, habe ich solange gewartet bis sie still war und bin erst dann in die Wohnung (das ist ganz wichitg, du darfst nie zurück kommen, wenn der Hund jault oder bellt, sonst denkt er nämlich er kann dich zurück rufen. Heute kann sie auch mal einige Stunden ganz unproblematisch alleine bleiben, die Nachbarn sagen man hört sie gar nicht und sie sei zufrieden. Auch hat es ihr geholfen, dass wir sie zu Anfang immer ins Bad gesetzt haben und dort die Türe zu gemacht haben wenn wir längere Zeit weg waren. Dieser Raum gibt ihr auch heute noch Sicherheit und meistens ist es so, dass sie nach längerer Abwesenheit meinerseits ganz ruhig aus dem Bad raus kommt wenn sie hört dass ich wieder komme und dann weißt ich - sie war entspannt und hat meine Abwesenheit vermutlich für ein Schläfchen genutzt. Natürlich freut sie sich dann meist schon sehr wenn ich wieder komme aber auch heute mache ich es noch so, dass ich sie - wenn sie sehr aufgeregt ist zunächst mal noch kurz ignoriere und zuerst z.B. meine Tasche ablege. Diese kurze Zeit reicht ihr meist schon aus um ruhiger zu werden und dann rufe ich sie zu mir und begrüße sie. Wenn ich das Gefühl habe sie ist ruhig und entspannt (also springt nicht wie angestochen um mich herum oder an mir hoch), dann begrüße ich sie auch sofort

Sie hat gelernt, dass es völlig normal ist, dass sie auch mal alleine bleiben muss und dass nix schlimmes passiert. Wenn ich weiß ich bin länger weg, dann verstecke ich beispielsweise ihr Futter in der Wohnung oder präpariere ein Spielzeug, dann hat sie zu tun und ist zufrieden.

Wenn der kleine Hund schon lernt, dass es völlig normal ist, dass du mal ohne ihn aus dem Zimmer gehst oder dass du eben auch mal ohne ihn die Wohnung verlässt, dann ist es später viel leichter für ihn stressfrei alleine zu bleiben. Wichtig ist halt die Zeit langsam steigern und weder beim gehen, noch beim kommen ein großes Aufhebens davon machen.

Ahm und noch so als Tipp die erste Zeit, wo wir sie dann mal ne halbe Stunde alleine gelassen haben, weil wir bspw. kurz einkaufen gegangen sind - haben wir ihr das Radio angelassen.

wenn ich allein weg gehe, und der hund zurückbleiben muss, so sage ich zu ihm " du wartisch" er weiss dann genau, dass ich wieder komme. zuerst nur mal in ein anderes zimmer gehen und die tür zu machen, dann vor die tür gehen und wieder zurück. dabei genau horchen, ob er jault oder winselt. wenn alles gut geht, ihn mit einem leckerli belohnen und sagen "brav hesch gwarte". langsam die abwesenszeit steigern.

Wie alt ist er denn überhaupt? Ist er denn schon stubenrein? Du solltest das in der Tat möglichst unspektakular gestalten. Dein Hund wird sich ohnhin freuen, wenn Du wiederkommst auch ohne Belohnung!

Fang mit ganz kurzer Abwesenheit an. Geh raus, mach die Tür zu und komm nach ein paar Sekunden wieder. Übe das erst innerhalb der Wohnung, in dem Du nur in einen anderen Raum gehst. Wenn das klappt und er ruhig bleibt, kannst Du das mit der Haustür machen. Am Anfang nur ganz kurz (ca. 1 Minute). Dann etwas länger, aber in der Nähe bleiben, damit Du auch hörst, ob er z. B. bellt oder nicht (Nachbarn mögen so was gar nicht). Den Zeitraum nur steigern, wenn es funktioniert!

Wenn Du das langsam und stetig steigernd machst, wird es dennoch einige Zeit dauern, bis der Hund sich daran gewöhnt hat.

makazesca 28.08.2012, 18:51

so sollte es auch klappen --DH

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"komm gleich wieder" ist unsinn, der hund hört nur das "komm" und denkt, du rufst ihn.

der hudn merkt auch so, das du weggehst, wenn du die jacke nimmst udn den schlüssel.

von daher gar nichts sagen.

und wenn du wiederkommst, freut sich der hund, das du wieder da bist, da braucht er kein leckerchen.

sicher kannst du ein spielzeug schmeissen, damit der hund von der wohnungstür weggeht, auf der anderen seite, stellt er dann fest, das du plötzlich weg bist. von daher lass es.

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