Hund akzeptiert weder Geschirr noch Halsband. Was tun?

8 Antworten

Hundegeschirr (außerhalb der Zugarbeit) ist eine Erfindung von Menschen für Menschen, die einen Hund das 1x1 der Erziehung nicht beibringen können.

Da noch ein Welpe muss er sich an ein Halsband gewöhnen. Das stört erstmal und muss weg, meint er. Also schaut Euch nach einem leichten Halsband um, was er Tag und Nacht zunächst trägt. Ignoriert einfach seine Gegenwehr. So lernt er es am schnellsten zu akzeptieren und kann immer problemlos angeleint werden. Ein Geschirr ist für so einen Langfussel eher schwieriger in der Eingewöhnung.

Ein gut sitzendes Halsband kann ein Hund immer tragen, ein Geschirr dagegen nicht.

Um Stubenrein zu werden, tragt Ihr ihn alle zwei Stunden, nach jedem Aufwachen, Fressen, Spielen mit Leine nach draußen. Haltet die Leine locker und geht lieber paar Schritte hinterher. Die Leine ist erstmal Euer verlängerter Arm um ihn von Gefahren abzuhalten, aber nicht um ihn zu sehr einzuschränken. Er will ja die Welt auch kennen lernen. Deshalb rate ich zu einer leichten  5 m Schleppleine. 

Wenn Ihr so weiter macht, werdet Ihr bald erzogen. Deshalb informiert Euch bitte nicht nur hier im GF über Welpenerziehung.

Mit dem Geschirr / Halsband spielen (nimm besser erste das Halsband, das engt einen Hund weniger ein) Belohnung ist das Zauberwort! Gerade Welpen kann man hiermit besonders gut locken (gib nicht Zuviel, denn der Magen ist noch relativ empfindlich..!) irgendwann kannst du das Halsband auf den Welpen legen, er wird vermutlich noch weglaufen o.ä. jedoch nach einiger Zeit kannst du ihm das Halsband anlegen und weiter mit kleinen Belohnungen locken... z.B. Halsband um, ca. 1m von ihm weggehen und ihn dann mit einer Belohnung locken! öfter versuchen, Zeitabstände vergrößern irgendwann keine Leckerlis mehr geben und dann hast du dein Ziel erreicht!

Lobe deinen kleinen einfach genug, schenk im Zuwendung und viel Aufmerksamkeit - Ihr müsst ein Team werden, das heisst Vertrauen und eine starke Bindung! Gemeinsam Erfolge meisstern, bedeutet für einen Hund extrem viel! Einem Hund etwas beizubringen, erfordert nicht einmal Bücher - Viele Wege führen nach Rom, und mit genug Geduld und Einfallsreichtum erreicht Ihr euer Ziel!

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Bitte sei mir nicht böse; aber leider habe ich bei jedem Wort in Deinem Text das absolut mulmige Gefühl, dass weder Du noch Deine Eltern, auch nur einen blassen Schimmer von Hunden oder gar Welpen haben!? Liege ich mit meiner traurigen Vermutung richtig?

Da der Kleine grad 3 Monate alt ist und man einen Welpen frühestens mit 10-12 Wochen von der Mutter trennen sollte, kann der Welpe also noch gar nicht so lange bei Euch sein. Habt Ihr den kleinen schon einige Wochen, wurde er sicher viel zu früh abgegeben und es fehlt ihm einiges an Hundewissen und wenn dann noch hundeunerfahrene Menschen in sein Leben treten, ist das Chaos komplett :-(

Wendet Euch an eine Hundeschule und besucht dort einen Welpenkurs. So ist zumindest gewährleistet, dass man Euch im Umgang mit dem Hund sieht und gleich nötige Korrekturen geben kann! Ganz wichtig ist die RUHE zu bewahren und nicht alles Mögliche auszuprobieren und das vielleicht noch innerhalb weniger Minuten! Ich habe noch keinen Welpen erlebt, der gleich freudig in ein Geschirr gesprungen ist - aber auch noch keinen, der dann keins getragen hat!

Es gibt auch jede Menge Literatur, wie man mit einem Welpen und in wenigen Monaten mit einem Junghund umgeht! Pflichtliteratur für Hundeanfänger!

Ich plädiere aber aktuell für eine Hundeschule mit Welpenkurs und alles Gute für die Fellnase!

Ich glaube, wenn man sich den ersten Hund zulegt, ist es eben der erste Hund? Nun, mein Hund war auch ziemlich jung (Findling) als ich ihn bekam.. Da brauch man kein mulmiges Gefühl haben, sofern man dem Hund Zuwendung widmet ihm Fressen und Trinken gibt, und ihn des Öfteren körperlich wie auch geistig fordert, geht es einem Hund schon recht gut (die allgemeinen Vorraussetzungen für Tiere wie Artgerechte Haltung vorrausgesetzt!!!)

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Da der Kleine grad 3 Monate alt ist und man einen Welpen frühestens mit 10-12 Wochen von der Mutter trennen sollte, kann der Welpe also noch gar nicht so lange bei Euch sein. Habt Ihr den kleinen schon einige Wochen, wurde er sicher viel zu früh abgegeben und es fehlt ihm einiges an Hundewissen und wenn dann noch hundeunerfahrene Menschen in sein Leben treten, ist das Chaos komplett :-(

ich dagegen hoffe, dass der Hund früher von der Mutter getrennt wurde. Denn das halte ich für ein absolutes Gerücht. Es gibt KEINE Begründung die man locker entkraften kann diese Soll-Vorgabe stärken kann. 

Leider glauben viel zu viele den Unsinn den man in Foren etc. verbreitet. 

Du scheinst sichtlich von Hunden keine Ahnung zu haben. 

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@xAdmiralAckbarx

Du scheinst sichtlich von Hunden keine Ahnung zu haben. 

Sagt wer?

Vielleicht habe ich sogar Ahnung von Menschen, die sich mit solchen Worten erhoffen, dass man ihre Aussagen als den "Stein der Weisen" ansieht ;-)

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@auchmama

Deine Feststellung beruht auf KEINERLEI wissenschaftlichen Belegen. Im Gegenteil.. Es ist zu empfehlen, dass der Hund bereits nach der 8 Wochen zum neuen Halter kommt. Dies kann schlüssig begründet werden im Gegensatz zu deiner These.. Aber ich lasse mich gerne pos. überraschen.. Dann ist wirklich alles möglich.. Hölle friert zu etc.. 

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@xAdmiralAckbarx

KEINERLEI wissenschaftlichen Belegen

Wenn Du so "wissenschaftlich" orientiert bist, dann lass Dir doch ganz einfach mal wissenschaftlich "das Leben" belegen. Viel Spaß beim Belege suchen und fang bitte nicht an zu frieren ;-)

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@xAdmiralAckbarx

Es spricht einiges dafür, dass ein Welpe frühestens mit 10 Wochen abgegeben wird. So lernt er den Umgang miteinander. Dies solle man keineswegs unterschätzen, denn ein Welpe, der zu früh abgegeben wurde, hat eher Schwierigkeiten, ein normales Hundesozialverhalten zu erlernen. So werden diese eher zu Angstbeißern oder neigen zu aggressivem Verhalten ihren Artgenossen gegenüber.

Ein Welpe hat mit 10 oder besser noch 12 Wochen an der Seite seiner Mutter und den Geschwistern  mehr Erfahrungen sammeln können als ein jüngeres Tier. Unbekanntes erlebt ein junger Hund nach der Trennung von seiner Familie doch noch mehr als genug.

Mir ist kein Grund bekannt, weshalb es besser sein sollte, einen Welpen eher abzugeben.

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