Hund abgeben Problem lösen?

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4 Antworten

Erstens ist das längst kein Welpe mehr sondern ein junghund und zweitens habt ihr euch das Chaos was der Hund anrichtet selbst eingebrockt.

Ein Hund in dem Alter kann nicht einfach alleine gelassen werden ohne es nicht vorher Monate lang trainiert zu haben. Keine Ahnung wie ihr das mit eurem ersten Hund gemacht habt aber so läuft das nicht.

Der Hund hat Angst und Panik, ist frustriert, natürlich macht er da Sachen kaputt.

Du hund war Monate lang in der Pflege Familie und da hat man das ausreichend trainiert. Und wir haben ihn auch nicht Std lang alleine gelassen. Sondern im schlimmsten Fall mal 2. 

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@Janaklar92

Naja, offensichtlich hat er es nicht ausreichend trainiert. Außerdem lernen Hunde ortsbezogen - das heißt, nur, weil er in Wohnung A problemlos alleine bleibt, muß er es in Wohnung B nicht zwangsläufig auch tun.

Der Hund muß bei Euch das Alleinebleiben völlig neu lernen - mit viel Geduld und in ganz kleinen Schritten.

Außerdem finde ich das Bewegungspensum, daß Du dem Kleinen auferlegst, entschieden zu hoch. Ich bin auch kein Freund der 5-Minuten-Regel, weil die meiner Meinung nach Quatsch ist. Meine Junghunde wurden auch schon relativ früh viel bewegt, aber jeden Tag zweimal eine dreiviertel bis 1,5 Stunde und dreimal die Woche sogar 3 Stunden laufen sind für einen 7 Monate alten Hund zu viel.

Ich könnte mir gut vorstellen, daß der Kleine nicht unter-, sondern überfordert ist. Daß er lernen muß, Ruhe zu halten und zu entspannen.

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@Berni74

Gut das es evtl schon zu viel ist hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Zu mal wir Zuhause auch täglich noch kleine übungen von einer halben std machen mit dem clicker. Wir haben sie jetzt 2x noch in Verbindung mit einem kong alleine gelassen und das ganze gefilmt. Sie war natürlich da mit ihrem kong beschäftigt und hat entsprechend an nichts anderem Interesse gehabt. Das ganze war ca 30 min. Sie hat ja die erste Zeit die sie alleine war nichts gemacht. Am Dienstag waren wir beim ta. Der hatte noch keime im Geschlechts Bereich festgestellt was auch eine mögliche Ursache sein könnte. Wir werden es in jedem Fall mit dem allein bleiben noch mal reduzieren und sie vor erst bei mehr als 1 Std bei bekannten unter bringen. 

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Ich muss mich mal auskotzen.

zu dem 6-7 Monate alten "Welpen" sage ich jetzt lieber nix. Jeder Hundekenner weiß, daß dies ein Junghund ist.

Und das man das alleine sein üben muss, weiß auch jeder.

Was mir nicht schmeckt an der ganzen Sache: zwei Hunde und schwanger. Dann rät jeder, einen Hund abzugeben, evtl. doch gleich beide. Viel zuviel Stress.

Wo ist das Problem?????

Ich hatte zwei Hunde. Eine Schäferhündin und eine Mischlingsdame. Die Schäferhündin bekam ich mit 14!, die andere mit 17.

Als ich 20 war, wurde ich schwanger. Super. Freute mich total, auf lange Spaziergänge mit den Hunden und dem Baby.

Als mein Sohn geboren wurde, fuhr ich jeden Morgen und jeden Abend zu meinen Hunden, die zu diesem zeitpunkt bei meiner Mutter waren, da ich mit meinem Mann und Kind in einer 3-Zimmer-Wohnung lebte, wo Hunde nicht erlaubt waren. ich verbrachte Stunden mit meinem Kind und den Hunden in der Natur. mein Mann war arbeiten und ich schmiß auch alles alleine.

Nach drei Jahren trennte ich mich von meinem Mann. War ein Jahr alleine. Dann hatte ich wieder eine neue Beziehung, bekam noch eine Tochter. Somit hatte ich zwei Kinder und zwei Hunde, die dann wieder bei mir lebten.

Diese Beziehung ging zwar auch in die Hose, ich war seitdem alleinerziehend. Hatte immer Hunde. Immer meine Kinder dabei.

Heute lebe ich in meinem eigenen Haus, mit 4 großen Hunden, gehe vollzeit arbeiten und habe Kinder im Teenager-Alter. Trotzdem ist nix zu stressig. Und warum? Weil ich meine Hunde hab. Sie sind meine Therapie, für alles.

Also, wenn man etwas wirklich will, dann bekommt man das auch hin. egal ob schwanger oder nicht. Egal ob der Hund ärger macht in dem Alter oder nicht.

Für mich wären das alles keine Argumente, um einen Hund abzugeben. Ärmel hochkrempeln und daran arbeiten!

Und nicht von anderen beeinflussen lassen. Du musst wissen, was Du willst. Den anderen kann das egal sein.

Ja genau das ist der Punkt. Ich sehe die Abgabe des Hundes als die einfachste Lösung. Und für Außenstehende ist es auch richtig einfach zu sagen das man überfordert ist und den Hund weg geben sollte. Ich habe mich natürlich die letzten Tage mal genau mit dem Thema befasst und auch mit dem Tierschutz gesprochen. Tendenziell stehen die einem da auch tatenkräftig zur Seite. Jedenfalls hatte ich auch mit meinen Eltern über das ganze gesprochen. Mein Vater hat vor 2 Jahren ein Haus geerbt. Mit einer Grundstücks Fläche von 1300qm über den Vorschlag mir zu überlegen dort für eine angemessene kleine Miete einzuziehen hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Die Wohnfläche auf 3 große Wohnungen verteilt von 300 qm und prinzipiell den Park im Hinterhof kann man dem Hund schon ziemlich gerecht werden. Und am abend oder Nachmittag auch mal durch die Wälder spazieren. Ich habe darauf hin entschieden das Tier auch nicht weg zu geben. Zu mal ich es auch so sehe,das ein Hund nur dann reduziert werden sollte sofern ein Gefahr mit Kind entsteht für die man aber auch selbst verantwortlich ist. Und so lange das alles nicht passiert werde ich sie auch behalten und so lange es geht mit ihr gemeinsam intensiv trainieren um sie bis dato gut in den Griff zu kriegen.

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Ich würde die Hund nicht abgeben. Gehe zur Hundeschule solange es noch geht. Am besten trainirst du gleich, das der Hund nicht so extrem herumtobt, wenn ein Baby oder ein Kleinkind in der Nähe ist.

Was meinst denn du?
Kannst du dir vorstellen mit zwei Hunden und einem Baby gemeinsam spazieren zu gehen?
Glaust du dass die jetzige Wohnung reicht, oder dass du eine neue findest?
Bist du körperlich und seelisch in der Lage mit Kind und Hunden zurecht zu kommen?

Wenn du die Fragen und Möglichkeiten ehrlich beantwortest, wirst du zu einer guten Lösung finden...

Ja also die Vorstellung 2 hunde Kinder wagen ist schon grauenhaft. Die Zeit die ein Säugling benötigt ist nicht vergleichbar. Der 2. Hund wird nicht mehr die benötigte Aufmerksamkeit kriegen. Ich bin da völlig unsicher. Mein Partner sagt der Hund bleibt. Logisch er ist auch nicht der jenige mit der Arbeit. Ich hab den Hund sehr gern und komme an sich auch gut mit ihr zurecht. Aber sie kommt halt in die Pflegelphase was mir stark zu denken gibt.

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@Janaklar92

Die Gedanken, die Du Dir machst, sind sehr realistisch und vernünftig. Wie Du schon schreibst, Dein Partner hat den Säugling und die beiden Hunde, von denen einer pubertiert, nicht "an der Backe".

In Deinem und im Interesse der Hunde würde ich wirklich über die Abgabe des Kleinen nachdenken.

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