Hund abgeben... Oder habt ihr eine bessere Idee?

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7 Antworten

Dumme Situation. Ist der Hund ein Halt und Trost für Dich? Dann kümmer Dich doch alleine um ihn, so lange kannst Du ja nicht in der Schule sein. Dass ein Tierr Geld kostet, hast Du ja vorher gewusst (ich sag jetzt weiter nichts dazu, warum eine raus Kroatien geholt werden musste, der möglicherweise exotische Krankheiten hat...). Warum muss er alle 3 Monate zum TA? Nur Entflohen etc? Manche Tierärzte lassen mit sich reden, und man kann in Raten zahlen...

Wenn er wegen Deiner Situation nur eine zusätzliche Belastung ist, wäre es für ihn besser, ihn abzugeben (Tierheim). Du könntest mal beim örtlichen Tierschutzverein nachfragen.

Wenn Du mal ausziehst: es ist nicht unmöglich, eine Wohnung zu finden, in der ein Hund erlaubt ist, aber wie Du ihn dann halten willst (ohne jemanden, der mit ihm rausgeht, und ohne Geld - BaföG ist ja auch nicht das meiste...), ist ja auch noch fraglich.

Also eigentlich war das doch von Anfang an eine Totgeburt - du wußtest doch auch schon vor drei Monaten, dass du die nächste Zeit eine Ausbildung machen wirst, oder? Oder ist dir das gerade erst eingefallen, dass du die nächsten Jahre irgendwann mal eine Ausbildung machen willst?

Aber ich weiß schon, man will unbedingt einen Hund - und das dieser über 10 Jahre lebt, wird dann gerne vergessen - und wenn man ihn nicht mehr braucht, schieb man ihn einfach mal ab.

Die ganze Schuld auf deine Mutter abzuschieben, find ich echt genial - so hast du zumindest kein schlechtes Gewissen.

Du gibst jetzt alle Schuld Deiner Mutter. Das ist unfair.

Wer sich einen Hund anschafft, der sollte sich darüber im Klaren sein, daß ER der Halter ist und somit auch verantwortlich.

Du kannst VOR der Schule mit dem Hund spazieren gehen, nach der Schule noch einmal und am Abend dann wieder.

Bis Du eiine Ausbildungsstelle hast, können sich wieder ganz andere Perspektiven ergeben haben.

Wegen Streit im Haus ist kein Hund unglücklich. Er braucht einen Anlaufpunkt und das solltest eben Du sein.

Deine Mutter hat Sorgen und Probleme. Sie hat kein oder nur wenig Geld. Dann hast Du ihr auch noch die Verantwortung für einen Hund aufgebürdet.

Geh mit dem Tier zum Tierarzt und schildere dort, daß Du nicht sofort zahlen kannst. Vereinbare Ratenzahlung.

NanaSeven 10.06.2014, 08:48

Nein, tue ich nicht. Ich hab gesagt dass es meine Schuld ist, dass ich ihr vertraut habe. Der Hund müsste alle 2 Stunden raus, weil er noch klein ist.

Meine Mutter hasst ihn jetzt, sie ist wegen jeder Kleinigkeit sauer und schreit ihn an.

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JillyBean 17.06.2014, 13:46
@NanaSeven

Ja, klar - sie hasst ihn ..... sorry, warum denn? Weil du dich nicht genug um ihn kümmerst? Hätte dir von Anfang an klar sein sollen, dass ein Welpe viel Aufmerksamkeit braucht.... und deine Mutter kennst du doch auch nicht erst seit gestern.

Sorry - aber wenn ich sowas lese alle anderen sind schuld - ach, nö, du hast ja zugegeben, dass du Schuld hast ..... nur nicht dran, dass du den Hund nicht behalten kannst, sondern dass du jemand anderen vertraut hast mitleid .... nein, nein .... dein Hund, dein Problem - gewöhn dich dran, so ist das als Erwachsener

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Das hört sich ja schrecklich an :( das tut mir sehr leid für dich aber es wird für dich und deinen Hund das beste sein ihn abzugeben. So kannst du dich auf deine Bildung konzentrieren ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Vielleicht kannst du ihn ja an gute Bekannte weitergeben, sodass du ihn ab und zu sehen kannst.

Ich kann dich sehr gut verstehen, dass das von den Kosten her nicht gerade günstig ist, da ich selbst auch einen Hund habe.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Liebe Grüße Franzi

Oh je :-(

Bitte setz Dich mit der Organisation zusammen, die Dir den Hund vermittelt hat. Ich denke, gemeinsam werdet Ihr eine Lösung FÜR den Hund (und letztendlich auch FÜR Dich) finden.

Falls es da keine Orga gibt, rede mal mit den Leuten vom Tierheim. Evtl kann der Hund ja erst mal in eine Pflegestelle umziehen, bis ein neuer Besitzer gefunden ist.

Ich drück Dir ganz fest die Daumen, dass Du für die Arme Maus eine richtige neue Familie findest, bei der er glücklich leben kann

Deine Mutter braucht Hilfe. Wende dich mal an den sozialpsychiatrischen Dienst deiner Stadt.

Mit dem Hund ist tatsächlich doof gelaufen. An sich würde ich ja sagen, kümmer dich eben alleine um den Hund so gut es geht-wäre da nicht deine Mutter, die den Hund anschreit und vllt früher oder später sogar ihre Laune ganz am Hund auslässt.

Wegen dem Tierarzt - frag mal nach, ob es einen bei euch gibt, der Sozialsprechstunden anbietet oder ob es ein Tierarztmobil gibt. Die versorgen z.B. die Tiere der Obdachlosen kostenfrei. Da könntest du zumindest mal sicherstellen, dass der Hund nicht noch mehr unter der Situation zu leiden hat. Nach 3 Monaten geht es um Impfungen, oder?

Der Tierarzt weiß bestimmt auch, wer gerade einen neuen Hund sucht.

turalo 10.06.2014, 08:56

Darauf habe ich schon gewartet. Die Mutter braucht Hilfe.... sie kann sich nur selbst helfen, indem sie arbeiten geht.

Man hat ihr einen zusätzlichen Kostenfaktor an's Bein gebunden, damit muss sie erst einmal zurechtkommen. Wahrscheinlich kauft sie lieber mal etwas Essbares für die Familie ein, anstatt für den Hund Geld ausgeben zu müssen.

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NanaSeven 10.06.2014, 09:02
@turalo

Turalo, ich würd dich mal darum bitten, nicht so sehr deine Analysen zu meiner Mutter abzugeben. Du kennst sie nicht, und die Situation auch nicht.

Natürlich braucht sie Hilfe, aber diese Hilfe lehnt sie ab.

Der Hund wird auch als neue Drohung benutzt. Sagen wir zum Beispiel, dass wenn meine Schwester früher nach Hause möchte, sie mir und ihr direkt droht, den Hund rauszuschmeißen. (Auf der Straße)

Gestern als ich geschlafen habe, hatte sie einen Streit mit meiner Schwesterund hat ihn einfach so, um 2 Uhr morgens rausgelassen, auf der Straße.

Zum Glück hat ihn meine Schwester bei dem Mülleimer gefunden.

Wenn du denkst, dass ich eine Person bin, die grundlos sowas schreibt, weil ich zu faul bin mich selber zu kümmern, liegst du falsch. Meine Situation ist schrecklich, ich werde täglich terrorisiert seitdem mein Onkel weg ist. Hab bitte Verständnis bevor du so verletzende Kommentarte abgibst.

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FrauWinter 10.06.2014, 09:03
@turalo

Der Dienst bietet Hilfe zur Selbsthilfe. Es ist die Rede davon, dass sich die Mutter einschließt, nervlich am Ende ist, finanziell am Ende ist und anscheinend auch schon lange unter diesen Problemen leidet. Sie kümmert sich um nichts mehr und das kann langwierige Folgen haben.

Jeder kann nur sich selbst helfen. Aber das ist nicht gleichzusetzen mit keine Hilfestellung geben bzw. erhalten dürfen. Als Sozialarbeiterin wäre ich und alle meine Kollegen sonst recht überflüssig.

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Wende Dich an ein Tierheim, die werden ein neues Zuhause für Hundi finden.

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