Humpeln nach Radtour?!

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6 Antworten

Zusätzlich zu den anderen Antworten empfehle ich dir für lange Touren Schuhe für den Hund anzuschaffen. Die schonen die Pfoten und verhindern, dass sie sich die Ballen aufreißen oder wund laufen. Bei uns sind viele Wege mit Schotter aufggefüllt, da geht es fast nicht anders, aber auch auf normalen Feldwegen kann mal was spitzes rumliegen. Mein Großer trägt die Schlappen jetzt immer beim Radfahren-nachdem er sich die Pfote einmal an einer winzigen Scherbe aufgerissen hat- oder wilderen Touren mit verschiedenem Geläuf. Die ersten Meter fand er gewöhnungsbedürftig, mittlerweile scheint er die Schuhe garnicht mehr zu bemerken. Seitdem hatten wir keine Verletzungen mehr und der Hund ist in keiner Weise beeinträchtigt.

http://www.amazon.de/Ruffwear-Barkn-Boots-GripTrex-Hundeschuhe/dp/B004WFTTCE/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1373877885&sr=8-3&keywords=ruffwear+hundeschuhe

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Kommentar von Silenco
27.07.2013, 21:43

Ich habe ihm nun Schuhe besorgt und muss sagen er läuft Top damit, daher das ich aber Lederschuhe besorgt habe hat er sich nun oben auf den Pfoten ein klein wneig auf gescheuert, abe rich denke das legt sich wenn die Scuhe eingelaufen sind. Vielen Dank für deinen Tipp

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Also um es etwas zu veranschaulichen kann man sich das Ganze so vorstellen :

http://samojede.files.wordpress.com/2007/10/ballenverletzung.jpg%3Fw%3D640

nur das es bei meinem etwa einen Durchmesser von 3 cm hat. Und noch Etwas damit sich manche ein Bild von meinem Hund machen können, er ist ein Jack-Russle Schäferhund Mischling, wobei er eher dem Schäferhund entgegen ragt. Wiegt 21 kg und ist zu vergleichen mit einem Kooikerhondje. Also eine wirkliche Sportskanone, der mit 1 Jahr noch viel Beschäftigung und Bewegung möchte.

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Du solltest in jedem Fall mal den Tierarzt drauf schauen lassen. Wenn du Pech hast, gibt es im Loch (oder tiefer) eine Entzündung, die ziemlich übel werden kann.

Es sieht zwar so aus, als sei die Verletzung ursächlich - und möglicherweise ist es auch so - aber Humpeln kann auch andere Ursachen haben. Hüfte und Wirbelsäule sind bei Lahmheiten der Vordergliedmaße nicht selten die Bösewichte.

Auch eine Zerrung kann der Grund sein. In jedem Fall ist Schonung angesagt, auch wenn der Hund schnell wieder beschwerdefrei läuft. Dann mit einer langsamen Belastungssteigerung beginnen.

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So ein Loch habe ich bei unserem jetzigen Hund auch zufällig entdeckt, bei der Fellpflege. Wobei ich auch die Pfoten kontrolliere. Da hat er vielleicht schon sehr lange gehabt.

Er lief normal auf dem täglichen Spaziergang und darum habe ich es erst beim nächsten fälligen Termin dem TA vorgestellt.

Der TA sagte, dass Hunde an den Pfoten ein besonders gutes "Heilfleisch" von Natur aus haben. Dass es ein Wunde war, die ich nicht bemerkt habe und dann abgeheilt ist und da ich mit ihm keine großen Touren machte bereitet es auch kein Beschwerden.

Es wuchs wieder ganz zusammen. ich habe gerade mal kontrolliert, es ist auch keine Narbe zu sehen.

Darum, wenn er nicht anhaltend humpelt, das Loch nicht nässt und du keine besonderst steinigen Wege gehst, würde ich es einfach nur beobachten.

Wenn du dir unsicher bist, dann gehe zum TA.

http://www.gutefrage.net/nutzer/Portbatus/tipps/neue/1

Weitere Tipps zum Thema Hund findest du in meinem Profil, wenn du auf diesen Link klickst und bei meinen Tipps "rumschnüffelst".

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Hunde sind keine Ausdauerläufer. Langes neben dem Rad laufen- gerade auf Asphalt - ist für die Gelenke Gift und für den Hund Stress pur.

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Kommentar von Silenco
14.07.2013, 13:14

Das Asphalt nicht gut ist, ist mir bewusste, deshalb fahren wir in der regel auch nur durch Wald und Wiesen. Und wie gesagt, er kennt das lange Laufen und wenn es nach ihm ginge würde er noch weiter Laufen. Er ist ein wirklich sportlicher Hund und wir bieten ihm auch Abwechslung mit Schwimmen und anderem Sport. Nur meine Frage war ob ich an seiner Pfote was drauf tuen kann? Wir haben zum Beispiel Teebaumöl da, das man so gut wie auf Alles drauf tuen kann.

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Kommentar von Portbatus
14.07.2013, 13:24

Da muss ich dir teilweise widersprechen.

Hunde (außer dafür gezüchtet Huskys) sind zwar keine Dauerläufer, von allen Jagdhunde-Rassen, große wie kleine Dackel, die ich kenne kann ich aus Jahrzehntelanger Erfahrung sagen, dass sie ausdauernde Bedarfsläufer sind, so wie der Wolf auch.

Man hat wissenschaftlich festgestellt, das an einem 8-10stündigen Jagdtag, Jagdhunde 120-300km pro Jagdtag laufen. Festgehalten durch individuelle Schrittzähler, denn jeder Hund hat seine eigenen Jagd-Passion bzw. Motivation.

Nicht an einem Stück, sondern mit vielen Stops, Sprüngen, vor-und zurück, Quersuche und sehr vielen Sprints mit Höchstgeschwindigkeit usw..

Mit meinem Hovawart bin ich bei einem Sonntagsausflug mit vielen Pausen durchaus 60-80km am Rad gefahren, nachdem er darauf trainiert war.

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Kommentar von Jule59
14.07.2013, 17:22

Hunde sind keine Ausdauerläufer.

Das hängt nun doch stark von der Rasse und der Größe ab. So wirst du bei einem körperbehinderten Hund, wie dem Mops, durchaus Recht haben, Schlitten-, Hüte- und diverse Jagdhunde sind aber durchaus Langstreckenläufer.

Das größte Problem beim Laufen ist auch für Hunde mit normalem Körperbau die Überhitzung, da die Möglichkeiten der Wärmeabgabe zur Regulierung der Körpertemperatur bei Hunden sehr begrenzt sind. Ab ca. 22 Kilogramm nimmt die Wärmespeicherung bei Hunden rapide zu, je größer und schwerer sie werden. Deswegen muss man bei Rad- und Reitbegleithunden immer darauf achten, dass diese sich ausreichend abkühlen können. Eine Ausnahme bilden hier nur die Huskies, die unter Belastung mit einer Körpertemperatur bis zu 42 Grad zurechtkommen.

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Hey, geh mit deinem Hund am Montag am besten zum TA. er kann dich dann auch beraten was du tun sollst.

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