Hugenotten Eingliederung?

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https://www.welt.de/geschichte/gallery145183255/Als-die-Bartholomaeusnacht-Frankreich-erschuetterte.html

Die Hugenotten wurden in Frankreich grausam verfolgt, um ihren Glauben weiter praktizieren zu koennen, flohen sie ins Ausland.

Ein grosses Kontinent nahm Brandenburg/Preussen auf, was weniger bekannt ist, auch in Suedafrika siedelte sich eine grosse Gruppe Hugenotten an.

Sie waren in allen Laender eineBereicherung, denn ihr Wissensstand im Handwerk und Ackerbau, war hoeher, als anderswo.

In Suedafrika brachten sie die Weinherstellung, in DE wurden sie als Bauhandwerker gerne gesehen, der Wein funktionierte allerdings dort nicht, das Klima war zu rau.

https://gourmino-express.com/suedafrika-350-jahre-weinanbau-den-hollaendern-und-hugenotten-sei-dank/

Woher ich das weiß:Recherche

Danke fuer den Stern.

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Die durften ihre Sprache weiter benutzen und durften sich kleiden wie zuvor. Niemand hat von ihnen verlangt dass sie sich in die Gesellschaft eingliedern. Damals hatte man sehr viel Geduld. Man wusste ganz genau, dass die nächste Generation zweisprachig aufwächst und dass die dritte Generation kaum noch ein Wort Französisch spricht. Die Hugenotten hatten alle Zeit der Welt sich einzugliedern. Sie hatten Privilegien und bekamen nicht selten Geld von den Fürsten für einen Neustart. Die Fürsten buhlten sogar darum, dass sie möglichst viele Hugenotten in ihrem Machtbereich ansiedelten. Denn langfristig gesehen brachten sie mit ihren Fähigkeiten die Wirtschaft voran und dadurch sehr viel Geld in die Kassen.

Schau nach unter Friedrich der Große "jeder soll nach seiner Facon glücklich werden".

Sie wurden in Frankreich verfolgt und mussten ins Ausland fliehen.

Schau in Wikipedia nach, die sind ja in verschiedene Länder gezogen.

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