Hufspalt aus Trockenheit?

2 Antworten

Nun, Bildung eines Windrisses (vermutlich meintest Du das) aufgrund von Trockenheit ist eher unwahrscheinlich.

Allerdings ist es nicht normal, daß eine schlecht gewachsene Hornröhre plötzlich wieder gut aussieht....

Wenn längs des Hufes eine "Kuhle" ist, handelt es sich um ein heruntergewachsenes Problem. Der Ursprung ist dann allerdings im Kronensaum zu suchen.

Da stelle ich mir erst einmal die Frage, wie die waagerechten Wachstumsstreifen aussehen. Sind diese wellig, oder parallel zum Boden?

Wenn sie wellig sind, liegt ein Problem mit der Hufbearbeitung und der Hufabnutzung vor. Wenn sie parallel zum Boden und gerade sind, ist die Hufbearbeitung entsprechend der Abnutzung und dem Wachstum.

LG Calimero

Kleines Update: als ich heute da war, war die "Kuhle" am linken Huf fast vollständig weg. Habe die Hufe noch einmal gewässert. Am Rechten Huf besteht das Problem nach wie vor.

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Wässern ist nur sinnvoll, wenn sie bearbeitet werden sollen und zu hart sind. Ansonsten hat das die Natur ganz sinnvoll eingerichtet, dass Hufe bei Trockenheit (und somit harten Böden) hart sind und bei Feuchte weich und deshalb sollten sie einfach die Umgebungsbedingungen haben. Nur eben für's Bearbeiten sind "Trockenzeithufe" zu hart, da würden die Messer stumpf und die Handgelenke des Bearbeiters leiden.

Um mehr aussagen zu können, bräuchte ich ein Foto. Sonst reden wir über völlig verschiedenes.

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Pferdehuf weisse Linie porös?

Guten Tag. Mein Wallach hat vor kurzem eine leichte Strahlfäule entwickelt, die aber nur auch laut Hufschmied nur sehr leicht ist. Darum geht es aber im Grunde nicht, nur damit es da auf dem Bild nicht zu Missverständnissen kommt. (Ja das auf dem Strahl ist Strahlfäule und ich bin mir dessen bewusst!) Viel mehr ist mir aufgefallen, dass die weisse Linie stellenweise bei allen Hufen irgendwie "porös" geworden ist, was ziemlich blöd ist, da er sich im Gelände dann immer kleine Steine rein tritt. Aber halt auch nur stellenweise, wie man auf den Bildern sieht. Das ist jetzt nur ein Hinterhuf, aber so sehen alle ungefähr aus.

Sprühen jetzt den ganzen Huf mit dem Cavalor Dry Feet spray ein, was ja eigentlich für die Strahlfäule ist, aber ich weiß nicht ob das den restlichen Huf irgendwie mit "trockener" macht.

Habt ihr einen Tipp oder ein Hausmittel dafür? Ich benutze auch den Keralit Huffestiger, aber den nur äußerlich, da er leider auch ziemlich weiche Hufe hat, besonders jetzt bei dem Wetter, wodurch die Strahlfäule wohl auch entstanden ist. Also, habt ihr Hausmittel, Produkte, Tipps wie ich die weisse Linie vom Huf wieder festige?

Ps: Der Huf ist frisch ausgewaschen bzw eingesprüht, deshalb glänzt er so.

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Pferd mit leichten Bockhufen?

Hallo, ich habe vor mir ein eigenes Pferd zu kaufen. Nun habe ich ein perfektes Pferd gefunden, das Probereiten hat super geklappt und sie geht perfekt. Allerdings haben mir die Besitzer gesagt, dass sie vorn leichte Bockhufe hat, die sie aber nicht einschränken. Außerdem hat sie einen sehr harten und robusten Huf. Der Schmied formt die Hufe lediglich, ansonsten brauchen sie keine "Sonderbehandlung" (sie ist barhufer). Nun weiß ich nicht weiter. Normalerweise würde ich mir kein Pferd mit Bockhufen kaufen, aber da sie keinerlei Probleme hat und ich mich in das Pferd verliebt habe...ich weiß einfach nicht weiter.

Kann es passieren, dass es schlimmer wird und dass man sie bald gar nicht mehr reiten kann? Oder das sie einen orthopädischen Hufbeschlag braucht (die sind ja verdammt teuer, oder? Sie ist übrigens 10 Jahre alt.

LG

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Was ist mit den Hufen?

Hei Leute, ich habe so eine ähnliche Frage schonmal gestellt nur damit ihr euch nicht wundert. Also meine Rb hat zz eine Hufentzündung, darum gehts jz aber garnicht, sondern darum, dass die Hufe eine komische braune Farbe haben, anfangs wars nur am Strahl und ein bisschen um den Strahl, mittlerweile zieht sich diese Farbe fast über den ganzen Huf. Ich weis nicht, ob das von der Hufentzündung kommt, denke aber nicht, denn am Anfang ist mir von der Farbe zumindest nichts aufgefallen. Es ist auch oft so was weißes da..sieht total eklig aus und aufjedenfall nicht normal! Kann das sein, dass das von täglichen kühlen (mit Wasser) kommt? eher unwahrscheinlich oder!? Weis jmd was das ist? Ist das die Hufentzündung? Mit der Besi hab ich noch nicht gesprochen hab ich aber morgen vor!

Ich hoffe mir kann jmd helfen! (Ich weis die Bilder sind nicht so toll, aber ja..die Bilder sind von vor 1 Woche etwa.)

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Mein Pferd lässt sich nicht die Beine Putzen! Was tun?

Ich habe seit etwa 2 Jahren eine Reitbeteiligung. Mit einmal hat er angefangen beim Beine putzen mit den Hufen zu treten. Vorher hat er es noch nie gemacht. Hufe auskratzen, striegeln usw. funktioniert alles. Nur sobald ich mit der Wurzelbürste ankomme und er merkt das ich Beine putzen möchte tritt er mit den Vorderhufen nach vorne bzw. mit den Hinterhufen nach hinten. Auch mit einer weichen Bürse lässt er es erst über sich ergehen, aber dann dauert es nicht lange und er tritt auch da aus.

Was kann ich denn machen, dass er es nicht mehr macht?

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Englisches Vollblut - Gezwungene Pause - Wie Futter umstellen?

Hallo Zusammen,

unsere englische Vollblutstute (7) ist ein absolutes Verlass Pferd, man kann stundenlang mit ihr am langen Zügel ausreiten gehen und auch bei der Arbeit ist sie total lieb. Das einzige was sie hat (typisch Vollblut) ein kleines Rennsyndrom :-D

Im Moment dürfen wir leider nur 45 Minuten spazieren gehen, da sie zu lange Hufe hat und nun Platten in den Huf kommen. Wir warten leider noch ein bisschen auf den Termin beim Hufschmied und langsam wird es der Kleinen ziemlich langweilig.  

Normalerweise bekommt sie hauptsächlich Hafer und Heu. Das haben wir jetzt ein bisschen runter gestellt auf eine Mischung mit Gerste und Mais. Habt ihr noch irgendwelche Ideen für die Futterumstellung, damit sie relaxt bleibt/ wird. Oder hat jemand noch eine Idee wie wir sie noch ein wenig beschäftigen können ohne Ihre Hufe zu belasten?

Vielen Dank im Voraus!!!

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Pferd(15) hat Schmerzen in den Hufen auf beiden Vorderbeinen- was haltet ihr für eine Diagnose für wahrscheinlich?

Hi,

zunächst: Tierarzt und Hufschmied behandeln bereits.

Mein Wallach ging schon immer steif aber war fast nie lahm. Er hat schon immer schlechte Hufrolle auf den Bildern, RK 3. Er hatte vorne seit 3 Jahren Eisen mit Kappe vorne (davor seitliche Kappen), hat sehr kleine Hufe, Strahlfäule (nicht tragisch). Er hat für den Laien keine auffällige Hufstellung.

Im September fing es an: Pferd musste sich anfangs einlaufen und ging auch in Wendungen im Trab lahm. Als es nach ein paar Tagen Schritt nicht weg war, wurde Metacam gegeben und nochmal ne Woche gewartet- danach war er wieder lahm. Also Tierarzt geholt, der hat abgespritzt (Lokalanästhesie) und die Lahmheit ist beim Abspritzen der Fessel umgesprungen. Dann noch geröngt (keine großen Veränderungen)- Diagnose Hufrolle. Also wurde in den Kronrand gespritzt und 2 1/2 Wochen Schritt geführt mit einer Tablette Entzündungshemmer täglich. Danach lief er lahmfrei und wurde über 10 Tage antrainiert. Schritt reiten und anfangs eine halbe Runde Trab, nach 10 Tagen waren wir bei 4. Da entschied ich, dass er langsam wieder auf die Koppel darf, zumal er in nen neuen Stall zog, wo er sonst alleine stünde morgens. Erster Tag alles gut, zweiter bockt er 10min rum aber war danach nicht lahm, kam mir aber etwas fühliger vor. Sicherheitshalber 3 Tage nur Schritt. Weiterhin auf der Koppel gehabt, nach 3 Tagen fing er dann wieder an herumzurennen/bocken und danach lief er dann wirklich lahm. Ich fand vorne links, eine andere meinte hinten rechts. Also weiter Schritt führen. Einen Tag wars besser, am nächsten dann war er sehr fühlig (auch im Schritt), dann wieder besser, dann richtig fühlig und stocklahm auf beiden Vorderbeinen aber hauptsächlich rechts. Beide Fesseln waren leicht dick. Kronrand hauptsächlich links gefüllt, das aber schon immer.

Mit dem Stallwechsel hatte ich auch den Schmied gewechselt, allerdings etwas den Termin verschwitzt, sodass er erst ca nach 10 Wochen dran war, genau an dem Tag ab dem er stocklahm war. Schmied äußerte sich äußerst negativ über vorherigen Schmied, Eisen waren viel zu eng, Kappe vorne sei auch schlecht und hatte sich bereits bis zur weißen Linie reingedrückt. Viel zu lang waren die Hufe nicht, standen seitlich aber leicht übers Eisen raus. Also ausgeschnitten und mit seitlichen Kappen beschlagen. Am nächsten Tag lief er besser (eigentlich schon fast nachdem der Schmied weg war) und ich führte erstmal noch weiter Schritt. Paar Tage später aber wieder mehr fühlig und die ersten Tritte lahm im Schritt, hab dann Tierarzt geholt. Der meint, es ist diesmal nicht die Hufrolle, eher fühlig von den Eisen her. Pferd bekam Equipalazone über 10 Tage und davon 4 Tage stehen, danach weiter Schritt führen. War danach immer noch nicht lahmfrei, wenn es auch besser war. Nochmal geröngt, auf Cushing getestet, Huf abgedrückt (zuckt überall leicht). Röntgen unverändert, Cushing negativ. TA meint jetzt Eisen ab da die eng aussehen, haben das heute gemacht.

Was meint ihr? Sry für langen Text

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