Hufschmied Rhein-Sieg Kreis gesucht

...komplette Frage anzeigen

2 Antworten

Kennst du die ganzen Nachteile die Hufeisen haben?

  • Beeinträchtigung des Hufmechanismus und somit zum einen

    eine mangelhafte Durchblutung des Hufes und des Pferdebeins bis fast unterm Bauch

    durch die Eisen kann der Huf sich nicht mehr ausdehnen und somit können Stöße nicht mehr abgefedert werden und werden ungedämpft an die Gelenke und Wirbelsäule weiter gegeben.

  • Fehlstellungen des Hufes, damit kommt es schneller zu Verschleißerscheinungen

  • Mangehalftes Hufwachstum durch fehlenden Abrieb

  • Spannungen und Druck auf die Hornkapsel durch die Fehlstellungen, damit z.B. Strahlfäule oder die Gefahr dass sich Risse bilden.

  • usw.

.

Diese Nachteile würde ich meinem Pferd nicht zumuten wollen, insbesondere wo es deutlich bessere Alternativen zum Hufbeschlag gibt, z.B. Hufschuhe

Bevor du einen Schmied kommen lässt der deinem Pony Eisen aufnagelt, lass doch mal einen Hufbearbeiter der DifHo kommen, diese beheben Fehlstellungen im Huf, so dass diese gesundes hochwertiges Horn nachproduzieren können.

Einen HO der DifHo findest du auf deren Homepage, www.difho.de , unter den Reiter Register.

Das Erstgespräch ist Kostenlos, sobald der HO bearbeitet kostet die Bearbeitung alle 4Wochen im Winter evtl. alle 6Wochen 40Euro.

.

Ich finde Du hast nichts zu verlieren, Eisen sind schnell draufgenagelt wenn der DifHo HO in 3-4Monaten dich nicht von seiner Arbeit überzeugen kann.

Andersrum, also Eisen wieder abnehmen zu lassen, ist es nicht so einfach.

Mir haben viele gesagt, dass allein durch die tatsache das das Pony soviel auf Asphalt gehen muss, Hufeisen notwendig sind.

0
@Lyla12

Nein, dass stimmt nicht.

Im Gegenteil Pferde sind ursprünglich Steppentiere, die Steppe ist steinhart.

Der Pferdehuf benötigt um ausreichend Horn produzieren zu können Abrieb und Gegendruck.

Das ist auch der Grund, dass es in den ganzen modernen Haltungskonzepte (HIT, Schauer, LAG oder Padocktrail) immer harte Untergründe gibt.

Das Problem dass viele Pferde so ein minderwertiges Hufwachstum haben, liegt an der fehlerhaften Bearbeitung durch den Schmied.

Lass dich von anderen Reitern nicht verunsichern, mein Tinker stand 24Stunden auf Rasengittersteine, mir haben auch alle gesagt, dass ich spätestens nach 8Wochen Eisen drauf nageln lassen muß.

Und meiner hat immer noch keine Hufeisen.

Mach doch einfach mal ein Beratungsgespräch aus, der HO wird dir genau erklären wo dein Pony Fehlstellungen hat, wie diese sich auswirken und was er dagegen machen kann.

Das ist sehr interessant.

Und wie gesagt das Erstgespräch ist kostenlos.

2
@Supidupidu

Grundsätzlich ist das Erstgespräch kostenlos.

Bei dir ist soweit ich mich richtig erinnere etwas in der Kommunikation mit deinem ehemaligen Schmied schief gelaufen...

0
@Supidupidu

Ich hatte nie ein "Erstgespräch" mit meiner. Ich hab der gesagt, sie soll bitte einfach übernehmen, als ich gesehen hab, wie gut sie arbeitet. Und ich glaub, sie berät schon auch kostenlos, wenn sie angesprochen wird, aber wenn sie erstmals schneidet, verlangt sie ihren normalen Pauschalsatz, dafür ist ein Kontroll- (und Besitzer-Tröst-, weil dem Besitzer meist die Einstellerkollegen zusetzen) -Besuch nach zwei Wochen mit im Preis des ersten Termins drin.

0

Werde ich machen:-)

2
@Lyla12

Hinzufügen kann ich nur: Unsere leben auf Betonpflaster bzw. aufgeschotterten Paddockmatten - und die Hufe wachsen gewaltig. Allerdings die Schmied-Barhufe dagegen laufen sich brutal ab ... aber man sieht mit einigermaßen geschultem Blick den Hufen auch immer Zwänge an, die die Lederhäute quetschen und sie nicht genug wachsen lassen, d.h. hier ist es ein Bearbeitungsfehler und hat nichts mit dem Untergrund zu tun. Weil eine DIfHO-HO bei uns ansässig ist, wechseln einige - und fortan haben genau diese Pferde das Problem nicht mehr.

Auf Schnee, weil Du das noch gefragt hast, würde ich genauso wenig mit Beschlag reiten wollen wie auf anderen rutschigen Untergründen. Auch auf Asphalt sind die Schläge auf's Bein mit Beschlag brutal - der Grund für viele Arthrosen, die die Pferde so haben.

1

http://www.hufmensch.de/index.htm

lies mal die ganze site und dann geh auf den button "kontakt"

dann kriegst du adressen...

und er selbst ist einer von den ganz ganz guten...

Bestimmt besser als jeder Schmied, allerdings ist mir die Seite zu oberflächlich und mir ist nicht klar geworden welcher Schule er angehört.

Wenn er einfach nur Hufpfleger ist, dann hat er nicht viel mehr Wissen als ein Schmied, wenn er der NHP angehört lässt er Pferde auf der Sohle laufen statt auf den Tragrand

Aber aufjedenfall ist er besser als die meisten Schmiede

1
@Wolpertinger

Der Wolpertinger hat echt Ahnung... NEIN; die NHP-Bearbeiter lassen die Pferde nicht auf der Sohle laufen, das ist ein Gerücht, dass Herr Biernath in die Welt setzt. Tatsächlich hätte ich mich fast für die Ausbildung bei der difho angemeldet, aber wenn da nur so arrogante Typen rumlaufen wie der Wolpertinger, entscheide ich mich doch lieber für eine NHP-Ausbildung.

Und NEIN, das Pferd per se ist kein Steppentier. Tatsächlich gibt es etwa 15-17 verschiedene Urpferdtypen, aus denen sich etwa 5-7 verschiedene "Urpferde" entwickelt haben, in Europa gab es davon 3, davon 2 dominante, ein rezessiver, nicht relevanter. Ein Typ davon ist der Vorgänger der heutigen Nordtypen bzw. Ponies und der hat sich im Wald und Auengebiet entwickelt, nicht in der Steppe. Seine Ernährung ist entsprechend anders gewesen als die der Südtypen, den Vorgängern des Araber u.ä., diese Pferde haben sich in Gebieten mit weniger Gras entwickelt. Vergleicht man diese Pferde von innen, sprich ihren Darm, gibt es da nicht unerhebliche Unterschiede, ebenso wie in ihren Kiefern. Dies gibt einen Hinweis auf ihre Ernährungsgewohnheiten bzw. - bedürfnisse. Daher stimmen die vom Wolpertinger standardmässig abgegebenen Fütteranleitungen leider auch nur bedingt.

"Wenn er einfach nur Hufpfleger ist, hat er nicht mehr Wissen als ein Schmied"- sowas arrogantes wie du ist mir selten untergekommen. Für die difho bist du jedenfalls keine Werbung, denn mit so arroganten Typen muss man sich echt nicht abgeben. Es gibt mehr als genug erfolgreiche Hufpfleger anderer Richtungen und auch Autodidakten, z.B. der Mann einer Bekannten, deren Pferde in der Weltspitze barhuf im Distanzsport gehen- und der hat es sich selbst beigebracht. Ihr erstes Pferd ist über 30 und nach wie vor fit, der ist aber Hundertmeiler gelaufen, auch in Dubai und Malaysia. In Italien gibt es ein barefoot-Distanz-Team, die nach Jackson arbeiten, und auch Pete Ramey kann mit seiner Sammlung ehemals rehekranker Pferde reichlich beachtliche Erfolge vorweisen. Mein Hufpfleger hat seine Ausbildung mal bei der besw gemacht und hält seit Jahren das schwerstkranke und behinderte Pony meiner Freundin am Laufen.

0
@soerli

Du kannst auch auf den Seiten der aanhcp nachsehen. In deiner Gegend ist das wahrscheinlich eine Bekannte von mir. Die hat kürzlich einen Stand mit Buck Brananman gehabt auf einer Info-Veranstaltung irgendwo im Kölner Raum, meine ich.

0

Was möchtest Du wissen?