Hufarthrose

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Die Wunde ist bestimmt tief und soll von innen nach aussen abheilen damit sich nichts unkontrolliert entzünden kann. Daher kann/wird auch das Lahmen kommen. Zur Zeit ist das mit der Arthrose so eine Modeerscheinung, die jeder Nichtfachmann gerne Attestiert sobald ein Pferd nicht mehr klar läuft. Da ist selbst in der Humanmedizin nicht immer eine eindeutige Diagnose drin, wie soll das dann im Stall gehen, ohne Fachwissen und Röntgengerät? Bewege das Pferd einfach so wie du merkst das es ihm gut tut und nicht allzusehr schmerzt. Stehen lassen ist jetzt nicht das Wahre, aber auch keine Dressurvorführung verlangen! Einfach nur Bewegen und dabei aufpassen das es dem Tier nicht langweilig wird! Es gibt so viele Ideen zur Bodenarbeit, die auch noch ein Ziel verfolgen. Man kann sich auch draufsetzten, ist echt nicht schlimm solange man weiss was man tut!

hm also ich würd mal den tierarzt/tierärztin kommen lassen... wenn es arthrose ist, hilft bewegung, dass muss nicht immer reiten sein! wenn ihr ne weide habt bewegt sich das pferd sicher selbstständig viel... spazieren gehen, bodenarbeit, halt abwechslung schaffen =)

dennoch würd ichs untersuchen lassen, vielleicht ist ja auch was mit den hufen... rehe oder so =/

Leider Gottes ist es Arthrose. Bin heute mit der Tierärztin ausgeritten... Die ist ratlos. Der Besitzer will nun nocheinmal eine Röntgenaufnahme machen lassen und wenn die nicht wirklich richtig gut ausfällt lässt er ihn schlachten. Ich hab mich schon verabschiedet und bin einfach nur noch am weinen...

Gewährleistung nach Pferdekauf von Privat?

Ich habe im April 2015 ein Jungpferd (noch roh) gekauft. Auf eine AKU (Ankaufsuntersuchung) habe ich verzichtet, da das Pferd laut den Angaben der Verkäufer bisher weder krank war noch jemals gelahmt hatte. Die Beugeprobe war auch gut.

Nun, 9 Monate später geht das (immer noch ungerittene) Pferd plötzlich lahm. Nach einer röntgenonolgischen Untersuchung zeigten sich im Fesselbein/Fesselträger zwei Zysten, um das Kron- und Fesselbein außerdem bereits fortgeschrittene Arthrose. Die Heilungschancen liegen in diesem Fall nicht sehr hoch. Im besten Fall kann das Pferd noch im Freizeitbereich als ggf. Reitpferd "genutzt" werden.

Das Röntgenbilder wurden von mehreren wirklich renomierten Tierärzten angesehen und diese sind einheitlich der meinung, dass es sich hierbei um eine vorangegangene Verletzung/ ein Trauma handelt. Die Verletzung sei mindestens ein Jahr alt und wurde damals wohl entweder nicht behandelt oder nicht erkannt. Deshalb entwickelten sich Zysten und eben die Arthrose.

Im Kaufvertrag wurde jeglich Gewährleistung ausgeschlossen. Meine Chancen stehen also nicht sonderlich gut, denke ich...

Gibt es evtl. Möglichkeiten zumindest eine Art Ausgleich vom Verkäufer zu fordern? Die Verletzung hatte das Pfred ja bereits beim Vorbesitzer.

Es ging immerhin um satte 10.000,- Euro.

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