Hündin verhält sich anders?

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6 Antworten

Hallo Lealoree,

was mir ganz spontan dazu einfällt: Hunde verändern sich oft, wenn Menschen oder die Lebensumstände sich verändern. Gibt es da etwas, was Dir dazu einfällt? Geht es Dir gesundheitlich gut?

Ist Deine Hündin kastriert? Wenn nicht, wie verlaufen die Läufigkeiten?

Hast Du schon mal überlegt, einen Tierheilpraktiker oder Tierpsychologen aufzusuchen?

Ja, viele Gegenfragen, ich weiß. Aber ich habe nicht den Eiindruck, dass Deine Hündin krank ist, sondern dass etwas anderes nicht stimmt.

Alles Gute für Euch beide

Buddhishi

Nein es nichts verändert, alles beim alten geblieben
Sie ist nicht Kastriert, war bis jetzt 3 mal Läufig.
Immer regelmäßig ist auch alles normal verlaufen, sie war auch bei jeder Läufigkeit ganz normal.
So weit ich weiss bin ich Gesund
und an einen Tierheilpraktiker oder Tierpsychologen hab ich noch nicht gedacht was aber wirklich eine gute Idee ist
Dankeschön

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@Lealoree

Gerne:) Ich drücke Dir die Daumen, dass alles gut wird und würde  mich sehr freuen, wenn Du mir mal schreibst, was sich herausgestellt hat. Ich lerne immer gerne dazu. LG

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@Lealoree

Nett von Dir, also dann, bis bald! Gute Nacht und schlaf schön .)

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Hallo,
Ich denke auch mal das die kleine Maus ein kontrollfreak geworden ist. Da hast du leider auch ein bisschen schuld dran (bitte nicht böse nehmen)
Sie möchte genau wissen was du wann machst und wenn ihr was nicht passt wird es nicht mehr lange dauern bis sie dich zurecht weist (indem sie zB dich ins Bein oder Fuß zwickt)
Da hochnehmen, das hat sie dir gut beigebracht:D wenn sie das wieder macht, ignoriere sie einfach und Lauf weiter. Egal wie lange sie es probiert. Du darfst ihr bei Sachen die du nicht möchtest keine Aufmerksamkeit schenken. Damit bestätigst du nur das was sie macht. Auch wenn es ein "aus" "nein" oder sonst was ist. Es ist eine Bestätigung für die kleine.
Ich finde nicht das du sie unbedingt aus dem Bett verbannen musst, aber wenn sie dir zu doll auf die Pelle rutscht musst du ihr das klar machen (ohne Blickkontakt und stimmt). Schieb sie einfach weg bis sie es verstanden hat.
Und mach einfach öfters die Türen zu wenn du in einem Raum bist, dadurch lernt sie das sie dir nicht überall folgen soll und auch nicht darf. Du darfst sie nicht zu sehr verhätscheln und so. Sie ist noch jung und wird es schneller lernen jetzt als wenn du es noch paar Jahre so weiter machst.
Ich selbst hab viele "fehler" in der Erziehung bei meiner Hündin gemacht, war bei falschen Hundeschlitten und so weiter. Hab mir das alles selbst beigebracht über Bücher und Recherchen. Und als ich das alles verstanden hatte, war meine Hündin schon 8 Jahre und ich musste 8 Jahre lang Gezerre an der Leine aushalten, Gebelle am Gartenzaun, Unverträglichkeit mit anderen Hunden und Menschen. Ich musste 8 Jahre falsche Erziehung ausbessern und das war eine sehr anstrengende Zeit. Wenn du das alles machts wirst du auch Ergebnisse sehen.
Die habe ich auch gesehen und dein kleine ist noch jung und nicht auf das alles schon eingefahren und wird falsch antrainiertes verhalten schneller ablegen:)

Ich wünsch dir viel Erfolg!

das hört sich sehr nach einem kontrolljunkie an...sie hat dich gut erzogen😉...das alles hat nicht mehr viel mit liebesbedürftig zu tun,sondern dich jederzeit unter kontrolle zu haben...

hunde funktionieren folgendermassen,wer mehr terretorium hat,hat mehr futter, hat ein grösseres rudel,ist stärker

als erstens kommt sie runter vom bett und sofa...ihr könnt auch am boden kuscheln...dann beginnst du mit boxentraining/platz-bleiben...verweis sie auf ihren platz u.das sie dann auch bleibt ohne noch 10mal was zu sagen u.der hund immer wieder für schlechtes benehmen mit aufmerksamkeit belohnt wird, hund anbinden oder box zu...und da bleibt der hund solange bis er komplett entspannt ist,kann am anfang lange dauern...dann gehst du hin,ohne tamtam,einmal ins sitzen u.dann frei geben...als zweites, kriegt der hund kein dauerfutter,sondern zu fütterungszeiten,10min den napf u.dann ist fertig bis zum nächsten mal....


 übe vier wochen,du wirst merken wie sie sich zum positiven verändert

Ist sie bei Dir aufgewachsen oder wurde sie später übernommen und ist erst jetzt richtig aufgetaut?

Hunde sind alle anhänglich, fügen sich jedoch bei Platzzuweisung und erlerntem Grundgehorsam. "Nesthäkchensyndrom"?

Vermutlich gibst Du ihr in bestimmten Situation zu viel Aufmerksamkeit und sie ist schlau genug um das weiter für sich auszubauen. Oder Du kannst ihr nicht die für sie erforderliche Sicherheit/Geborgenheit vermitteln, so dass sie den Spieß umdreht und Verantwortung für Dich übernimmt. Beides ist auf Dauer für keinen befriedigend, so wie Du es bereits schilderst.

Da ich unabhängig der Ursache, vom Ist-Zustand ausgehe, sind klare Strukturen zu bilden immer das Beste. Die Regeln dazu legst Du fest und musst sie auch einhalten. Du allein kannst entscheiden, wie weit Dir Nähe und Folge des Tieres angenehm sind. Klare Fronten und nicht heute so und morgen anders, weils Dir so recht ist.

Grundgehorsam, Platzzuweisung und ein NEIN. Ein Hund fühlt sich viel wohler und sicherer, wenn klare Fronten herrschen. Z.B. "es ist o.k., wenn du in meinem Bett schläftst, aber dann auf deiner Seite.", "Ist i.O., wenn du bei mir bist, aber ich bestimme die Nähe".

Es ist manchmal ein Machts- und Geduldsspiel, am Ende gewinnt der, der die stärkeren Nerven hat. Natürlich geht es auch mit Gewalt und strenger Zucht, aber wer will das schon? Gewünschtes Verhalten zu belohnen ist für beide Seiten viel erträglicher.

Als sie 4 Monate alt war habe ich sie und ihre Mutter für 2 Monate zur Pflege gehabt, seitdem ist sie bei mir geblieben.
ich finde die umstände waren glücklich da wir uns aneinander gewöhnen konnten und sie trotzdem in dieser zeit die Sicherheit der Mutter hatte.
Vielleicht ist das der Grund weshalb keine Probleme gab als diese dann wieder allein zu ihrem Herrchen zurück ist.
Sie hat von anfang an keine Probleme damit gehabt sich zu fügen, hat Regeln und Grenzen gut verstanden und hatte spass dabei neue Dinge zu lernen.
schon als ich die beiden nur zu Pflege hatte gab es klare Regeln,
und sie gehorcht auch jetzt noch das hat sich nicht geändert
sie ist auch weder laut noch fordert sie irgendwas ein.
Nur dieses plötzliche extreme suchen nach Körperkontakt und dieses verstärkte bedürfniss nach zuneigung kann ich mir nicht erklären, in der erziehung hat sich nichts geändert.
Ich bin von anfang an wirklich konsequent gewesen weil ich denke wenn man auch nur kurz nachlässt hat man den wurm drin.
wenn ich ihr sage sie soll auf ihrem platz bleiben dann tut sie das
jedoch kann ich meinen hund doch nicht ständig auf abstand halten
und durchgehend wegschicken

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@Lealoree

Ich verstehe was Du meinst und es klingt auch alles plausibel. Und doch bestimmst Du den Abstand. Du kannst sie zu jeder Zeit wegschicken und zu Dir holen. Es geht darum, dass Du bestimmst und nicht sie. Deine Maus arrangiert sich damit besser als Du denkst. Ihr Rückzugsort/fester Ruheplatz muss genau so attraktiv sein wie Deine Nähe.

Meine Hündin, meine anderen bereits verstorbenen Hunde und auch meine vielen Gasthunde wollten immer ganz dicht bei mir sein. Das ist Hundeart. Ich schicke sie ja nicht ins Nirvana, sie können teilnehmen, aber auf den zugewiesenen Plätzen.

Hundeplatzbeanspruchung ist wie Betteln am Tisch, eine anerzogene Unart. Es gibt nichts vom Tisch, also gibts keinen Grund zum Betteln. Es gibt keine Zuwendung, wenn man es nicht mag, also geh ab von mir.

Du musst mit Dir ins Reine kommen. Der Hund nimmt es Dir nicht übel, sondern freut sich um so mehr über Deine ungeteilte Aufmerksamkeit von Dir zur entsprechenden Zeit. Er empfindet Zurückweisung als natürlich, den das gibt im die Natur so vor.

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wie hier schon steht: der Hund wird älter, verändert sich, wird erwachsen(er) und gerade diese Rasse braucht doch Aufmerksamkeit bzw. Beschäftigung, Aufgaben und Herausforderungen...
'liest sich so, als sei der Hund gelangweilt und nicht ausgelastet; er will auf sich aufmerksam machen und "fordert" - wahrscheinlich "hofft er" durch diese Nähe und Aufforderung in welcher Art und Weise auch immer mehr gefordert zu werden
wenn du ohne darauf einzugehen abwartest und Nichts (mit ihm) unternimmst, wird sie bestimmt irgendwann wieder ruhiger

dann ist sie möglicherweise frustriert, gelangweilt und "gammelt" so vor sich hin, weil sie erfahren/gelernt hat, dass ihre Aufmerksamkeit ihr nichts bringt oder nichts "passiert"

Mir ist bewusst was ich da für eine Rasse habe, und ich achte sehr genau darauf das sie ausgelastet ist.
vielleicht liest du einfach nochmal nach, das problem ist nicht das ich sie nicht beschäftige oder auslaste.
Sie möchte ganz einfach nicht egal wie sehr ich sie annimiere sich zu bewegen nach kurzer zeit ist sie wieder bei mir und möchte kuscheln.

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@Lealoree

"möglicherweise" gibt es für (manche) Hunde auch noch andere (z.T. notwendige) Beschäftigungsarten und Aktivitäten wie "sich bewegen"
- hätte ich nicht gelesen, stände hier von mir kein Wort
'kann aber auch nirgendwo eine Angabe zu den "Beschäftigungen" lesen; möglicherweise findet sie es auch blöd zur Bewegung animiert zu werden und will 'mehr' gefordert werden
dieses "sich zu wenden" hat ja irgend etwas zu bedeuten, was auch immer - wie wäre es mit einem anderen Hundekenner/-trainer, statt einem Tierarzt!? Davon ab soll es ja mittlerweile auch Tierpsychologen geben...

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Ist es so etwas über 60 Tage nach ihrer Läufigkeit?

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