Hündin kastrieren/sterilisieren?

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12 Antworten

Egal, wofür man sich letztlich entscheiden würde, mit 8 Monaten ist die Maus noch viel zu jung für so einen Eingriff in den Hormonhaushalt.

Ich würde - wenn ich mich zwischen beiden entscheiden müßte - immer die Kastration wählen.

Allerdings muß man sich bewußt sein, daß es immer ein Operationsrisiko, schon aufgrund der Narkose, geben wird. Außerdem gibt es Hunde, bei denen sich die Kastration negativ auf das Verhalten auswirkt oder die dadurch im Alter inkontinent werden.

Ich selbst habe immer kastrierte Hündinnen gehabt, und keins meiner "Mädels" hatte dadurch Nachteile. Alle waren und sind physisch und psychisch gesund. Zum Zeitpunkt der Kastration waren sie immer etwas mehr als 15 Monate alt, 2 hatten da die erste Läufigkeit schon hinter sich, bei einer war es vor der ersten Hitze.

Ich empfehle Dir, Dich vor dieser für Deinen Hund sehr wichtigen und einschneidenden Entscheidung genau mit für und wider der Kastration zu beschäftigen und dann objektiv im Interesse Deines Hundes zu entscheiden.

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Hallo,

ich halte schon mein Leben lang Hündinnen - immer mehrere. Keine dieser Hündinnen habe ich kastrieren lassen.

Seit ich nun auch eigene und Pflegehunde aus dem Tierschutz habe, kenne ich auch kastrierte Hündinnen.

Das Verhalten ist immer schwer einzuschätzen, denn erstens weiß ich ja nun nicht, wie sich meine unkastrierten Hündinnen wesensmäßig verändert hätten, wenn ich sie hätte kastrieren lassen. Und zweitens weiß ich nicht, wie sich meine Spanierinnen verhalten würden, wären sie nicht kastriert.

Die Haltung kastrierter Hündinnen ist einfacher - da beißt die Maus keinen Faden ab. Sie werden nicht mehr läufig, mit all den damit verbundenen Einschränkungen. Im Moment habe ich wieder zwei hochläufige Mädels daheim - das ist schon ein wenig nervig, vor allem im Umgang der ganzen Hündinnen untereinander. Auch in den Freilauf können diese zwei nicht und beim Spazierengehen muss man öfter mal "ausweichen".

Trotzdem muss man sich immer diverse Dinge vor Augen halten:

Durch die Kastration kommt es zu recht unkontrollierbaren
Hormonveränderungen, und diese Hormonveränderungen können vielfältige Auswirkungen haben.

Das kann mit so profanen Dingen wie dem Fellwachstum und einer -veränderung anfangen, dass kann aber eben auch eine Veränderung des Wesens mit sich bringen, ebenso wie eine ganze Reihe möglicher gesundheitlicher Störungen (z.B. Inkontinenz, behandlungsresistene Scheidenentzündungen, massive Gewichtszunahmen.

Die immer wieder zu hörenden Argumente, dass die Kastration gegen Krebs eine gute Vorbeugung ist, sind nicht wirklich stimmig. Um solchen Erkrankungen vorzubeugen, müsste die Hündin "am besten" vor der 1. Läufigkeit kastriert werden - das aber ist nicht machbar, da sie ja sonst niemals wirklich erwachsen wird. Ansonsten sollte nach der 1. Läufigkeit kastriert werden - aber auch dann sind viele Hündinnen noch viel zu jung. Macht man es später, steigt das Krebsrisiko rapide an - der "Nutzen" wäre also nicht mehr wirklich gegeben.

Ich persönlich nehme lieber die Einschränkungen einer Hitze in Kauf - abgesehen von der Rechtslage, die eine Kastration ohne zwingende medizinische Indikation verbietet, muss das aber jeder für sich selbst und in Absprache mit dem TA selbst entscheiden.

Alles Gute für den Hund

Daniela

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Ich habe zwar einen Rüden, glaube aber nicht das es bei einer Hündin viel anders ist.
Ich habe ihn damals kastrieren lassen auch viel zu früh bevor sich sein Hormonhaushalt entwickeln konnte. NIE NIE NIE wieder! Er ist der liebste Hund bis ein anderer vorbei kommt. Vor der Op war er Artgenossen gegenüber freundlich und neugierig, seit dem Eingriff aggressiv.
Ich habe mit geschworen das es beim nächsten Hund (sollte es einen geben) nicht gemacht wird.
Die Hündin von meinem Vater haben wir mit 5 Jahren aus dem Tierheim geholt. Sie wurde über durchschnittlich oft läufig und scheinschwanger, was ihrer Gesundheit auf Dauer wohl auch nicht gut getan hätte, also wurde sie sterilisiert. Ihr gehts super und etwas ruhiger und dicker ist sie geworden.

Ich würde abwarten und es erst machen lassen wenn es notwendig ist.

Lg

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Ich persönlich habe auch nur einen Rüden, aber meine liebe Nachbarin hat eine wundervolle Hündin, mit der wir täglich Gassi gehen. 

Die Hündin wurde am 11.07.2016, also vor kurzem erst kastriert. Meine Nachbarin hatte bis jetzt überwiegend Hündinnen und hat alle kastrieren lassen. Von ihren, ich glaube 8 Hündinen hat es nur eine nicht geschafft.

Die jetzige Hündin ist am Tag nach der OP sofort wieder Fit gewesen und hatte gar keine Schmerzen.

Naja, lange Rede, kurzer Sinn. Ich würde sie kastrieren lassen !

Sie wurde im Alter von 14 Monaten kastriert. Ich denke Sie sollte schon über ein Jahr alt sein :) 

Ich hoffe, dass meine Antwort dir ein wenig geholfen hat und vielleicht magst du uns ja berichten, für welche Methode du dich entschieden hast :D

 

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Wenn, dann würde ich sie kastrieren lassen, am besten in der Mitte des Zyklus nach der zweiten Läufigkeit.

Ein sehr guter Tierarzt hat mir das mal gesagt, weil dann das Risiko einer Wesensveränderung minimiert wird. (der falsche Zeitpunkt kann tatsächlich dazu führen!)

Vom Sterilisieren würde ich abraten, weil oft trotzdem Scheinschwangerschaften auftreten.

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@SteffiMaus0907,

meine derzeitige Hündin habe ich nach der zweiten Läufigkeit ihres Lebens kastrieren lassen.

Ich bin ein Befürworter des Kastrierens von Hunden und Katzen.

Alle meine Hunde und alle meine Katzen waren oder wurden kastriert.

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warum soll der hund kastriert werden ? eine katraiton ist ein schwerer eingriff. nach tierschutzgesetz nur aus medizinischen gruenden erlaubt.

eine huendin wird nur zweimal im jahr laeufig. da muss ein verantwortlicher halter halt auf seinen hund aufpassen und sie vor ruedenkontakt schuetzen.

bei so einer OP veraendet sich mehr, als dass man nachwuchs verhindert. falls es wirklich notwenidig sein sollte eine OP u machen sollte man warten bis der hund 1,5- 2 jahre alt ist.

eine hauefige folge einer solchen OP ist inkontinenz.

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ich würde weder das eine noch das andere tun, wenn es dazu keinen medizinischen Grund gibt - ohne diesen ist es auch verboten.

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Hier scheiden sich die Geister. Habe vor ein paar Wochen mal gelesen, dass man bei einer Hündin erst nach der 3. Läufigkeit kastrieren sollte - hat irgendwas mit dem Hormonhaushalt zu tun.

Der Tierarzt sollte dies ja am Besten beurteilen können und er wird den Eingriff nicht vornehmen, wenn der Hund noch zu schwach ist.

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SteffiMaus0907 21.07.2016, 11:50

bei unserem tierarzt habe ich schon nachgefragt. er meinte so etwas wäre ab der 1. läufigkeit möglich. sie wäre dünn aber nicht mager. gerade wegen dem alter her würde ich auf jedenfall warten bis sie 1 jahr alt ist- mindestens.

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Huhu.. Grundsätzlich ist eine Kastration immer besser, soweit ich weiß gibt es keine Sterilisationen.. Dann gehst du der Gefahr aus dem Weg Milch- Leisten Tumore zu bekommen.. Ich kenne es nur so, nach der 1. Läufigkeit unters Messer.. Gerade bei einem Ausländer weißt du ja eh nicht was noch alles mit drin ist, vllt. bleibt sie ja immer so schlank ? Wer weiß.. Alles gute..

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Bitterkraut 21.07.2016, 11:33

Gerade bei einem Ausländer weißt du ja eh nicht was noch alles mit drin ist, vllt. bleibt sie ja immer so schlank ?

Hä??? Ist der Rassismus jetzt auch schon bei den Hunden angekommen?

Falls du es nicht weißt: Hunde haben keine Nationalität.

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SaskiasProblem 21.07.2016, 11:52
@Bitterkraut

Anscheinend kennst du dich nicht aus!! Bei Hunden aus dem Ausland (in dem Fall Rümanien) sagt man Ausländer--- weil ja zig Rassen mit drin sind....

Somit ist dein Kommentar völlig überflüssig..

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dsupper 21.07.2016, 11:59
@SaskiasProblem

Nein, bei den Hunden aus dem Ausland sagt man nicht "Ausländer" - sondern "Hund" oder "Hund aus dem Auslandstierschutz".

Und selbstverständlich gibt es auch bei Hündinnen die Möglichkeit der Sterilisation - dann gibt es wenigstens keine massiven Hormonveränderungen.

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Bitterkraut 21.07.2016, 16:20
@SaskiasProblem

Ach, und du denkst, bei deutschen Mischlingen kann das nicht der Fall sein?

Und vor allem: Was hat das mit Kastration zu tun?

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Bitterkraut 21.07.2016, 16:25

Dann gehst du der Gefahr aus dem Weg Milch- Leisten Tumore zu bekommen..

und dafür das Risiko ein, einen lebenslang inkontinenten Hund zu haben. Guter Risiko-Tausch...

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Also dass es ohne medizinischen grund verboten wäre ist mir neu.

Gerade wegen scheinschwangerschaften, dem stress und der hormonumstellung in der läufigkeit

Und weil man tierschutzhunde eh nicht "weitervermehren" darf finde ich es sinnvoll.

Auch wegen gebärmutterkrebs und anderen krankheiten die die dann nichtmehr bekommen kann

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marla80 21.07.2016, 11:47

ohne medizinischen Grund ist es tatsächlich verboten, aber die meisten TÄ interessiert das nicht...das Krebsrisiko für Gebärmutter ist dann zwar nicht mehr gegeben, aber dafür steigt dann prozentual das Risiko andere Krebsarten...hat eine Studie ergeben, die ich in einer Hiundezeitschrift gelesen habe ;-)

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Bitterkraut 21.07.2016, 16:30

Dann solltest du dir vorsichtshalber auch alle Organe entnemen lassen, die verkrebsen könnten. Als Vorsichtsmaßnahme. Gebärmutter als erstes - oder hast du sie schon raus? Dann käme noch die Brust, die Lunge, die Leber, der Darm, der Magen, die Knochen, das Gehirn - mir fällt grad gar nix ein, was man dann nicht entfernen müßte. Na ja, die Zähne könnte man vielleicht behalten...

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Tierarzt fragen

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inicio 21.07.2016, 17:08

Tieraerzte verdienen nicht schlecht mit solchen meist unnoetigen OPs...

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Hexe121967 22.07.2016, 08:29
@inicio

mmmhhh, dann scheint unser tierarzt einer der seltenen ehrlichen ärzten zu sein. dort wird man nämlich beraten und nicht beschwatzt.

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