Hündin, kastrieren oder nicht? was spricht dafür? was dagegen?

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13 Antworten

Contra:

  • Es ist eine sehr harte OP. Die Narkose, eine große Wunde, dessen Naht bei zu wildem Spielen sogar aufgehen kann, ...

  • Bei einer OP gibt es auch eine Liste an Nebenwirkungen, z.B. Inkontinenz (Unkontrolliertes verlieren von urin, sind meist nur einige Tröpchen, aber dennoch lästig).

  • Die Hündin wird verfressener, wodurch das Risiko übergewichtig zu werden natürlich steigt, aber wenn man die Futterration begrenzt, dann kann auch ein kastrierter Hund normalgewichtig bleiben.

Pro:

  • Hat man mehrere unkastrierte Hunde, könnte es auch mal zu Reibereien können, dann könnte (!!!) eine Kastration helfen. Ich würde es allerdings erst einmal mit Erziehung versuchen.

  • Der Hund kann (wenn er ansonsten gut abrufbar ist) jederzeit frei laufen. Während der läufigkeit sollte man darauf achten, dass die Hündin an der Leine bleibt und man nur in Gebieten Spazieren geht, in denen wenig bis gar keine Hunde Gassi gehen. Für die paar Wochen (ca. 3 Wochen) ist das aber kein Problem.

  • Der eigentliche Grund des Kastrierens: Das Verhindern von (unerwünschtem) Nachwuchs und auch das Verhindern von Scheinträchtigkeit.


Lass am Besten das grundlose Kastrieren. Mit dem Kauf einer Hündin muss einem bewusst sein, dass sie auch mal läufig wird. Wem das nicht passt, sollte sich entweder eine bereits kastrierte Hündin, einen Rüden oder gar keinen Hund holen.

http://forum.deine-tierwelt.de/archive/index.php/t-1596.html

meine Hundin is durch die Sterilisation (kastieren tut man Rüden) etwas dicker geworden und es ist teuer (aber wenn es Welpen gibt wirds noch teuerer, aber so was überlegt man sich ja schon im vorraus!).was dafür spricht ist, das man keine Rüden vor den der Haustüre sitzen hat und das die Hündin nicht so leicht Eierstückkrebs bekommt (laut meinem Tierarzt ist das bei Hündinnen meist mit der Grund warum sie eingeschläfert werden?!).Ich würde zum Tierarzt gehen und mir die Vor- und Nachteile noch mal genauer erklären lassen bzw. wie das ganze abläuft!

Falsch.

Kastration bei Hündin: Entfernen der Gebärmutter und manchmal auch der Eierstöcke. Die weiblichen Hormone werden heruntergefahren und es tritt keine Hitze mehr ein.

Sterilisation der Hündin: Einschneiden der Eileiter, sodass eine befruchtung nicht mehr stattfinden kann. Die Hündin wird weiterhin läufig.

Kastration des Rüden: Entfernen der Hoden. Die Hormonproduktion wird so gänzlich gestoppt und der Hund ich sag mal, achtet weniger auf andere Hündinnen.

Sterelisation des Rüden: Einschneiden der Samenleiter. Die Hormone werden weiter produziert.

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es ist hier sovieles richtiges geschrieben -ich wil es nicht wiederholen.

fakt -das tierschutzgesetz verbietet kastration.eine kastration sollte nur aus medizinischen gruenden erfolgen.

hier meine eigenen erfahrungen:

meine shiba inu huendin musste ich vor kurzem kastrieren. sie hatte dauerlaeufigkeit mit langen heftigen blutungen. hormonbehandlung half nicht. sie hatte schon eisenmangel und war sehr muede und schwach.

ich habe sie dann aufgepaeppelt mit vitaminen und eisenzufuetterung trotz barfen.dann haben wir sie operieren lassen .sie ist 6 jahre alt.

die OP ist gut verlaufen, nach einer woche war sie wieder fit und seit dem geht es ihr prima.sie hat vermehrten hunger, bekommt aber ihre normale futtermenge und hat nicht zu genommen.

meine ander huendin wurde nach einem gebaermutterkrebs kastriert. sie lebte danach noch 4 jahre und auch sie hat die OP gut vertragen.

mein ruede ist kastriert gewesen, als er zu uns kam (aus spanisch-deutscher tierrettung)

Ich würde es nicht machen. Warum auch?? Weil sie scheinschwanger wird, das ist kein Argument. Nahezu jede Hündin wird scheinträchtig und das hat einen ganz praktischen Grund: Die Hündin würde die Welpen anderer Hündinnen mitversorgen können!. Meine drei sind gerade alle läufig. Ja, alle drei zusammen, auf den Tag genau! Würde ich eine decken lassen wären die anderen dann mit der Scheinträchtigkeit genau dann dran, wenn die Welpen da sind. Deswegen muss man aber keinen Hund kastrieren, solange er nicht dadrunter leidet. Und wer hat euch zu dem Wurf geraten? Tierarzt? Züchter? Wer auch immer, du soltest Abstand von dieser Person nehmen, denn die scheint nicht wirklich Ahnung zu haben. KEINE Hündin sollte mal Welpen haben! Scheinträchtigkeiten lösen übrigens keinen Krebs aus. Sie begünstigen das Wachstum, sind aber nicht der Auslöser.

Solange der Eingriff nicht medizinisch notwendig ist, würde ich es lassen. Zum einen ist es dann ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz und zum anderen birgt diese OP-wie jede andere auch-Risiken.Meine drei Damen sind alle unkastriert und solange es nicht unbedingt muss wird das auch so bleiben!

Ich würde mir das gut überlegen. Einfach weil es nunmal eine Operation ist. Und keine kleine.Ob es gesundheitliche Vorteile bringt glaube ich nicht. Viele Leute sagen, dann bekommt sie nicht so schnell Krebs. Mein alter Tierarzt hielt das immer für Quatsch.

Der Vorteil ist natürlich, dass man nicht aufpassen muss das sie nicht trächtig wird.

Also um das mal auf den Punkt zu bringen, wie Du schreibst ist Deine Hündin oft "Scheinträchtig" daher ist die sinnvollste Abhilfe die Kastration des Tieres

die Gefahren der Scheinträchtigkeit möchte ich hier nochmal aufzeigen

  • erhöhte Krebsgefahr (Gesäugekrebs, umstritten)

  • Gebärmuttervereiterung

Beide Folgekrankheiten treten meist erst nach dem 6. Lebensjahr der Hündin auf, wenn diese mehrmals scheinträchtig war. Sie sind hier aber weniger eine Folge der Scheinträchtigkeit an sich, sondern der ihr zugrunde liegenden Hormonstörung. Maßnahmen: Ursächlich kann das Symptom mittels Prolaktin - Antagonisten (Cabergolin) wirkungsvoll vom Tierarzt behandelt werden. Daneben können die Verhaltensmuster des Tieres beeinflußt werden: • Der Hündin sofort jeglichen Welpenersatz wegnehmen • Sie nicht bemitleiden und verhätscheln, da sonst das Muttergefühl stärker wird. • Sie viel ablenken (z.B. häufiger als sonst spazieren gehen) • Die Hündin nicht das Gesäuge lecken lassen oder gar selbst massieren, da dadurch die Milchproduktion angeregt wird. • Die Scheinträchtigkeit darf nicht unterschätzt werden! Also unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. • Die psychische Komponente muss der Mensch übernehmen: D.h. man muss der Hündin quasi "ausreden" Mutter zu sein und Junge zu haben und ihr wie schon erwähnt sehr viel Ablenkung bieten. Wird die Hündin schon nach der ersten Läufigkeit scheinträchtig oder ist es bereits mehrmals aufgetreten, ist die sinnvollste Abhilfe die Kastration des Tieres.

Da muß man in diesem Fall gar nicht mehr überlegen, was dagegen spricht.

Die Idee einmal nur Welpen haben, war meiner Meinung nach auch nicht die Beste, denn die Tierheime sind randvoll von Tieren , die sich nach einem liebevollem zu Hause sehnen.

Super Antwort, DH! Da es anfangs durch die Frage allein nicht mit der Scheinträchtigkeit undHormonprobleme klar war, konnte ich nur von einer völlig gesunden, unbelasteten Hündin ausgehen.

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@Monasophie17

war auch kein Vorwurf an Dich, ich habe das ja auch erst aus den Antworten entnommen und mir daher die Contra-Argumente
erspart.

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  1. Soll man eine Hündin kastrieren lassen?was spricht dafür? Wenn es viele Teppich im Haus gibt(auch weise) dann wäre es vorteil hafter für euer haus eure wohnung. vielleicht hat sie ja sogar beschwerden mit der gebär mutter oder es gibt dort knötchen die krebs auslösen können. Dann würde ich es auf jeden fall machen lassen( haben wir auch bei meiner dackel hündin machen lassen)
  2. und was dagegen? Eine operation mit voll nakose bringt immer gafahren mit sich und der hund wird am anfang nichts fressen dürfen aber im regelfalle geht alles gut weil es ein routine eingriff ist und dass mit dem fressen ist auch nach 1 bis 3 tagen wieder im normal zustand. 3.und stimmt es dass die davon fett werden? Nein. wenn du die hündin immer gleich fütterst und alles wie vor der op machst wird sich eig nichts an ihrem gewicht ändern. es sei denn es passiert sonstwas.

Bitte ich hoffe ich habe die fragen beantwortet:D

Wenn keine Krankheiten vorliegen, welche eine Kastration erfordern spricht nichts dafür!Schließlich ist es nicht so ein Eingriff, wie bei einem Rüden. Eine Kastration bei Hündinnen sind schon schwerwiegend, da innerhalb der Körpers opperiert und etwas entfern wird. Auch eine Narkose birgt riesiken! Also für deine Hündin wäre es alles andere als ein Kinderspiel. Es soll auch nach einer Kastration zu einem aggressiven Verhalten kommen können. Lasse dir bitte nichts einreden von wegen es sei gut.

DH!!! Am liebsten 10 X!

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Die Frage habe ich mir auch gestellt, wir hätten unsere Hündin nicht kastrieren lassen. Vor allem sollte das sowieso nicht ohne medizinische Indikation durchgeführt werden, das ist sogar strafbar.

Ein Vorteil ist, dass die Hündin nicht mehr gedeckt werden kann, nicht mehr blutet, mit der Läufigkeit auftretende Probleme wie Scheinträchtigkeit treten nicht mehr auf.

Nachteile, ganz klar, das ist ein schwerwiegender Eingriff, Inkontinenz, Fellveränderungen, Neigung zu Übergewicht. Hab bestimmt was vergessen.

Wir hatten dann irgendwann keine Wahl mehr, wir mussten sie kastrieren lassen. Sie hatte massive Probleme nach der Läufigkeit, Milchbildung, Adoption von Kuscheltieren und Socken, Agressivität gegenüber dem Besitzer, also mir und meinem Mann, obwohl wir sonst absolut keine Probleme mit ihr hatten, während der Scheinträchtigkeit, die bei ihr nach jeder Läufigkeit auftrat, erkannten wir sie nicht wieder. Schlussendlich eine Gebärmutterentzündung.

2 Monate nach der Kastration gehts ihr wirklich gut, sie ist zwar etwas verfressener, das lässt sich aber gut kontrollieren, ihr Fell wurde weicher. Ansonsten blieb alles beim alten.Ruhiger oder fauler wurde mein Hund dadurch nicht.

Der Tag der OP war aber furchtbar. Ich hab so geheult, als mein Hund in meinen Armen zusammensank, das war ein so bedrückendes, merkwürdiges Gefühl. Nach der OP, die arme lag in ihrem Urin, weil sie sich wegen der Infusion auf der Plastikmatte vor der Umlagerung schon lösen musste...die ersten Geh-Versuche, den ganzen Tag hat der Hund leise geheult, sie tat mir so leid.

Wenn ich die Wahl gehabt hätte, hätte ich ihr und mir das erspart. Die 2x im Jahr kann man auch aufpassen. Vor allem ist eine Kastration kein Garant dafür, dass die Hündin gesund bleibt.

Genauso ist es, schade, dass es bei Euch nicht zu umgehen war!

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wie unten schon kommentiert...sie wird 6 mal! im jahr läufig, deswegen...

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@Traumpony

Habt ihr dann schonmal ein Blutbild zur Hormonbestimmung machen lassen? Zyklusstörungen können auch andere Ursachen haben. Ungereimheiten im Hormonhaushalt, Zysten,...

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@Kaendesha1988

Würde ich auch vorschlagen, das da mal genauer gecheckt wird. Kastration sollte die allerletzte Option dann sein.

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@Monasophie17

ja, haben auch schon ultraschall usw machen lassen, sie meinen das kommt davon das sie einmal welpen hatte und nun zu viele hormone produziert...sie wird auch oft scheinschwanger...

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@Traumpony

Wahrscheinlich ist Deine Hündin nicht zuchttauglich geschrieben worden, denn es eignet sich nicht jede Hündin zu einem Wurf. Mit massiven Hormonveränderungen kann man aber nicht vorhersehen.Also sind keine Zysten gefunden worden? Wie geht es der Hündin bei der Scheinträchtigkeit? Urin-und Blutproben sind gemacht worden?

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@Traumpony

Ich kenne mich da jetzt wirklich nicht aus, aber kann das nicht auch an der Schilddrüse liegen? Bin mir da wirklich nicht sicher, ist nur eine Vermutung, die, wenn das wirklich Zusammenhängen könnte, ja auch in Betracht kommen würde. Ich meine da mal was gehört zu haben, aber wie gesagt, ich kann mich da wirklich nicht mehr genau erinnern.

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@Monasophie17

nein, also sie kommt von einem guten Züchter, mit vollen papieren...es war aber nur ein reiner privat wurf... also alle haben uns dazu geraten sie einal welpen bekommen zu lassen...der rüde von dem sie welpen hatte, kam aus der gleichen zucht, sehr seriös.waren beide zuchttauglich!nein, keine zysten...sie ist während der scheinschwangerschaft total anhänglich...sie liegt dann immer in ihrem körbchen, wühlt alles durcheinander und wimmert leise....

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Aus meiner Sicht spricht aus rein ethischen Gründen nichts dafür so massiv in die Natur einzugreifen. Ich weiß doch vorher, wenn ich mich auf eine Hündin einlasse, was mich dabei erwartet.

In meiner Nachbarschaft ist eine Hündin aus gesundheitlichen Gründen kastriert worden und Sie war danach nie mehr dieselbe. Das tat den Besitzern, wie auch uns allen sehr leid, weil sie so froh und agil war. Danach war sie eher lahmarschig und mit deutlich weniger Lebensfreude.

Das muss ich betätigen. Musste meinen Rüden vor einiger Zeit auch aus gesundheitlichen Gründen kastrieren lassen. Ich muss ständig gucken, dass er nichts von der Straße aufhebt und nichts aus dem Müll klaut. Außerdem ist er unsicherer und "lahmarschiger", wie du es formuliert hast, geworden. Aber was sein muss muss sein. Lieber früher kastrieren, als zu spät, weil das Risiko so niedriger ist...

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Sie werden weder fett noch krank.

Sie werden vielleicht, wenn es ein großer Hund ist, im Alter leicht inkontinent.

Außerdem schützt eine Kastration vor einigen Erkrankungen und vor unerwünschtem Nachwuchs.

hat es keine nachteile, wenn man sie kastrieren lässt?

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@Traumpony

Nein. Außer, daß es ein Risiko ist - wie alle Operationen.

Mir fallen nur Vorteile ein.

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Es spricht dagegen, wenn es keinen medizinischen Grund dazu gibt. Es verstößt sogar dann gegen das Tierschutzgesetz, wo aber TÄ gerne drüber schweigen oft.

Es ist zudem eine hammerharte OP, bei der die Bauchdecke geöffnet wird und ein Risiko an sich ist, die Heilungszeit ist mit doppelter Naht auch nicht ohne.

Nebenwirkungen können lebenslange Inkontinenz sein, besonders zunehmend im Alter, dazu muß dann lebenslang Medikamente gegeben werden. Gewichtszunahme kommt auch sehr häufig vor.

Auch nimmt man der Hündin die sanften weiblichen Hormone weg, sie bildet mehr männl. Testosteron. Das macht viel Hündinne anschließend schon mal aggressiver.

Vor der ersten Hitze halte ich für absolutes NOGo, weil die Hündin biologisch niemals geschlechtsreif = "erwachsen" wird.

Was spricht dagegen, das Hündinne nur 1-2 X im Jahr läufig werden und man dann eben vor Rüden schützt? Gar nichts eigentlich, oder?

Ich würde nie die Natürlichkeit der Hunde nehmen wollen, wenn nicht unbedingt medizinisch nötig.

Der Grund Krebs stimmt auch nicht immer. Die Hündin meiner Freundin wurde vor 2 Wochen eingeschläfert mit Krebs, sie war aber kastriert. Es gibt ja nun noch einige andere Krebsarten, man kann nicht vor alle schützen.

also das wir das überlegen leigt daran, das sie alle zwei Monate läufig wird, wahrscheinlich wegen der hormone meitn die tierärztin...

ich selber wollte es eigentlich auch nicht, aber 6 mal im jahr läufig werden ist auch nicht gesund für einen hund, oder?vor allem da sie dann gebärmutterentzündungen bekommen kann....

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@Traumpony

Wie alt ist Eure Hündin? Mit Hormone kann man da aber was machen. Wenn sie noch sehr jung ist, kann es sich noch einstellen. Meistens passen sich Hündinne irgendwann anderen Hündinne in der Nachbarschaft an.

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@Hunde4ever

Danke Hunde4ever, aber das ist jetzt nach den Kommentaren der Fall, daher finde ich Schalke's Beitrag sehr gut dazu.

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willst du dass dein hund welpen produziert ? wenn nicht dann lass sie kastrieren

nein keine welpen...nur habe viel negatives über die kastration gehört...

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@Jzhou: So ein Blödsinn!!! Dafür kann man auch aufpassen!

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