hündin kastrieren oder nicht?

...komplette Frage anzeigen

9 Antworten

Soweit keine medizinisch notwendige Indikation vorliegt wuerde ich eine Kastration nicht empfehlen. Was Dir die Tierarztin vielleicht verschwiegen hat, ist die Tatsache, dass eine ueberwiegende Mehrzahl kastrierter Huendinnen zu (oft fruehzeitiger) Inkontinenz neigt.Das gerne genannte verminderte Krebsrisiko sollte keine entscheidende Rolle spielen, es beruht meist auf einfacher Panikmache; in der Realitaet ist der Krebsbefall verschwindend gering ( weniger als 1 % ); die "Lasten" einer Scheinschwangerschaft sind gering im Vergleich zu der sehr laestigen Inkontinenz! Die angebl. positiveren Verhaltensweisen koennen auch nicht garantiert werden. Zusammen fassend wuerde ich abraten, das Gewinnstreben des TA in dieser Weise zu unterstuetzen. Bei medizinisch notwendigen Eingriffen sollten die vorgenannten Gruende allerdings unberuecksichtigt bleiben!

Das eine huendin scheinschwanger wird, ist mir NEU ...... bisher wurde eine huendin scheintraechtig.
Nach geltendem Deutschen Tierschutzrecht ist das nur bei medizinischer indikation zulaessig. Auch, wenn da einige Hundefreunde und tierschuetzer wirre ausreden suchen. Dass eine Huendin scheintraechtig wird, ist eher normal, das ist auch aus gutem grund so. Neben homoeopatischen mitteln helfen die ganz alten empfehlungen um eine scheintraechtigkeit zu minimieren .... denn ganz verhindern geht oft nicht.
Mal als anstzpunkt: Hunde haben ein natuerliches sozialverhalten, was HORMONELL gesteuert wird. Wenn Du also die hormonproduktion und den hormonkreislauf veraenderst ....... was passiert dann? Warum erhalten menschen bei einer katrartion, selbst bei teilkastration hormone, wenn menschen ja nicht so hormongesteuert sein sollen?
Nun, wenn die kastration so einfach waere, warum hat diese denn erheblich nachteile? Wie inkontinenz, moegliche spontane verhaltensaenderungen, aenderung des natuerlichen sozialverhaltens, veraenderung der nahrungsverwertung, moegliche veraenderung des fells, schlechteres lernverhalten ........
Wer mit der angeblich so drohenden Krebserkrankung winkt, luegt sich schlicht in die tasche. Unbestritten ist, dass die wahrscheinlichkeit bei 2: 1000 liegt, also bei 0,2% ! Daneben werden um moeglich inkontinenzen zu vermindern teile der gebaehrmutter im koerper belassen, damit bleit also die gefahr der gebaehrmutterentzuendung und des gebaehrmutterkrebses erhalten. Einige grosse studien zeigen, dass es zumeist keinen wesentlichen unterschied macht, ob der hund kastriert wurde oder nicht in bezug auf die gefahr einer tumorbildung.

ok, keine dumme antwort ...

ich würde mir aus folgenden gründen überlegen ob ich das tun möchte: ICH entscheide über ein anderes LEBEWESEN - ob oder obnicht ... bei einer hündinn ist das drama nicht ganz so gewaltig als beim rüden ... ich würde es mit alternativmedizin versuchen ... wenn deine tierärztin dafür kein ohr hat - dann wechsel den tierarzt - es geht wirklich sanfter

Das würde ich auf keinen Fall überstürzen! Bei einer Hündin ist der Eingriff viel größer und hat viel mehr Auswirkungen auf die anderen Organe als bei einem Rüden. Immerhin wird etwas aus dem Bauchraum, der logischerweise aufgeschnitten werden muß, entfernt. Eine häufige Folge ist z.B., daß die Hündin "undicht" wird, d.h. der Urin tropft unkontrolliert, da sich die Blase absenkt. Wegen einer Scheinschwangerschaft würde ich das auf keinen Fall machen lassen. Versuche es erst mit homöopathischen Mitteln und sprich auf jeden Fall noch mit einem anderen TA, am besten mit einem in einer Kleintier-Klinik. Dort haben sie viel Erfahrung und eigentlich immer soviel zu tun, daß es ihnen auch nicht um's Geld-machen geht.

konni6666667 12.10.2010, 01:37

danke! der meinung bin ich auch aber werde mich mal die tage zur nächsten klinik machen und dort mal nach rat fragen!

0

wir haben uns damals auch für NEIN entschieden, letztes Jahr hatte unsere dann eine geschlossene Gebärmuttervereiterung nach der Läufigkeit und musste notoperiert werden. Die arme Maus hätte es fast nicht geschafft. Sollte ich nochmal eine Hündin haben, wird sie auf jeden Fall kastriert.

Also es gibt etliches an homöopathischen Mitteln um einer Hündin eine eventuelle Scheinschwangerschaft zu erleichtern.

War sie denn das erste Mal scheinschwanger ???

Dann würde ich erst einmal die nächste Hitze abwarten.

Aber wenn die Maus sich quält, dann würde ich die Kastration in Betracht ziehen.

Scheinträchtigkeit Pulsatilla D30 eine Woche lang täglich eine Gabe, (mit ausgeprägtem Durst besser: Cyclamen D30)

konni6666667 12.10.2010, 01:13

ja sie war das erste mal scheinschwanger habe auch etwas bekommen damit die schwellung der zitzen weg geht was auch sehr gut und schnell gewirkt hat also gelitten hat sie eher weniger sie war wie immer nur sie hatte die zitzen angeschwollen wo ich mir gedanken gemacht habe bin dann zum ta und die wollte am liebsten die kleine so schnell wie möglich kastrieren nur ich hab mir gedacht das ich mir für diese entscheidung etwas mehr rat holen möchte! danke schon mal

0
Neufiliebe 12.10.2010, 09:40

diese antwort hätte ich auch gegeben. ich gebe meinen hündinnen immer pulsatilla und habe schon lange keine probleme mit scheinschwangersachaften mehr. sollte es nicht helfen, kann man immernoch über eine kastration nachdenken.

0

bitte tus es nicht! es ist in EDER hinsicht eine belastung für den hund!!

ich gebe meiner hündin bei jeder läufigkeit a dem ersten tag eine pulsatilla. dies mache ich is zum potenziellen geurtstermin, also insgedamt fast drei monate. seitdem habe ich mit scheinschwangerschaften keine problem mehr. sie ist die dritte hündin, die das von mir bekommt. schnibbeln kann man immernoch. wenn ihr mit der läufigkeit an sich kein problem habt und auc die verhütung hinbekommt gibt es derzeit keinen grund für eine kastration.

So ganz Unrecht hat die Tierärztin nicht. Wenn deine Hündin schon scheinschwanger war, ist das Krebsrisiko der Gebärmutter recht groß...

Vielleicht kannst du dich mit dem Gedanken einer Kastration dem Tierchen zuliebe doch anfreunden???

Neufiliebe 12.10.2010, 09:41

für eine minderung des krebsrisikos ist die hündin schon zu alt. dieser vorteil sinkt mit jeder läufigkeit um ca. 25 %

0
Neufiliebe 12.10.2010, 11:07

und warum willst du deinen leidenden rüden nicht kastrieren lassen?

0
James131 12.10.2010, 16:46

Eine scheintraechtigkeit hat mit der tumorbildung nichts zu tun, den beleg solltest mal bringen. Daneben werden faktisch alle huendinnen mehr oder minder scheintraechtig. Dann bei einer wahrscheinlichkeit von anerkannten 0,2% aller hunde, die an krebs erkranken ..... da ist das eines der schlechtesten argumente

0

Was möchtest Du wissen?