Hündin kastrieren lassen oder nicht?

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12 Antworten

Nein - ich würde und werde meine Hündin nicht kastrieren lassen.

Nur aus medizinischen Gründen würde ich eine Kastration in Erwägung ziehen.

Das Krebsrisiko hat nichts damit zu tun, ob ein Hund intakt ist oder nicht.

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 10:06

danke

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Hallo,

zwei Dinge solltest du in erster Linie bedenken:

- lt. Tierschutzgesetz ist eine Kastration OHNE medizinische Notwendigkeit verboten

- mögliche Erziehungsfehler werden durch eine Kastration NICHT behoben (auch, wenn viele Hundehalter sich das so vorstellen).

Weiterhin gilt zu bedenken:

- KEINE Hündin kann ungewollt trächtig werden, denn jeder
verantwortungsvoller Hundehalter passt während dieser Zeit auf seine
Hündin auf. Und frei laufen darf ein Hund ohnehin nur, wenn er sicher
abrufbar ist - aber NIEMALS während der 3 Wochen der Läufigkeit.

- eine Kastration schützt nur vor Krebs, wenn eine Hündin entweder
VOR der ersten Läufigkeit kastriert wird (ist absolut abzulehnen, weil
der Hund so nie erwachsen werden kann) oder wenn sie spätestens nach der
1. Hitze kastriert wird (auch dann ist sie meist noch viel zu jung).

- es können vielfältige Begleiterscheinungen auftreten, weil dieser
massive Eingriff in den Hormonhaushalt nicht kalkulierbar ist. Jede
Hündin kann darauf völlig anders reagieren.

- es kommt durchaus nicht selten zu Inkontinzenzproblemen, man hat
dann eine Hündin, die ihre Blase nicht wirklich sicher kontrollieren
kann - nicht wirklich angenehm.

- Neue Studien besagen zudem, dass kastrierte Hunde oft ein stark erhöhtes Risiko aufweisen, an anderen diversen Krebsarten zu erkranken (z.B. (Mastzelltumore, Hämangiosarkom, Lymphosarkom). Auch scheint das Risko einer Knochenkrebserkrankung bei kastrierten Hunden 3- bis 4fach erhöht zu sein.

- Ebenfalls können sich verschiedene Verhaltensstörungen (z.B. Ängste) deutlich schneller und stärker ausprägen.

Ob du all diese Gefahren in Kauf nehmen willst, nur weil es bequemer ist, wenn die Hündin nicht mehr läufig wird??

Gutes Gelingen

Daniela

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Kommentar von rikks
19.05.2017, 08:59

- lt. Tierschutzgesetz ist eine Kastration OHNE medizinische Notwendigkeit verboten

Das hab ich in der Vergangenheit leider vergeblich gesucht. Kannst du mir da bitte ein Beispiel geben, damit ich das künftig zur Hand habe ?

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 10:05

Vielen lieben Dank genau deswegen hab ich gefragt, wie gesagt mir ist ihre Gesundheit das wichtigste deswegen hab ich ja gefragt. Ob ich nun besser auf sie aufpassen muss das ist mir egal solange sie gesund ist. Nochmals vielen lieben Dank

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Kommentar von Aluriel
20.05.2017, 22:32

Bitte keine Gesetze nur halb kopieren!

"Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder Zerstören von  Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt nicht, wenn:

zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung

oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird."

Kein Kastrationsverbot! Wäre dies so, würde alles auch völlig anders gehandhabt.

Kupieren ist z.B. wirklich verboten (Ausnahme einsatz bei der Jagd bezüglich des Schwanzes. Aber auch nur in Sonderfällen). tut dies ein Tierarzt, kommt er in Teufelsküche, denn es ist gegen das Gesetz.

Eine Kastration ist nicht gegen das Gesetz und kann von jedem Tierarzt auch durchgeführt werden!

https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/__6.html

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Ich würde erst mal abwarten, wie die Hündin sich während der weiteren Läufigkeiten gibt.

Manche Hündinnen haben in dieser Zeit extremen Stress und werden sehr launisch. Schlimmer wird es, wenn sie auch noch scheinträchtig werden. Das kann dann auch gesundheitliche Probleme mit sich bringen, wie z.B. Gesäugeentzündung und im späteren Verlauf Gesäugetumore.

In solch einem Fall rate ich zu einer Kastration.


Im übrigen kann ich den neuen Hype bzgl. Kastrationen nicht wirklich verstehen. Vor noch nicht allzu langer Zeit wurde von so ziemlich allen "Hunde-Experten" die Kastration befürwortet. Manche waren schier entsetzt, wenn ein Hund mal nicht kastriert war.

Heute spricht man von Verstümmelung, wenn ein Hund kastriert werden soll.

Ich bin bei diesem Thema -ehrlich gesagt- etwas zwiegespalten, da ich viele negative Erfahrungen mit unkastrierten Hunden habe, wie z.B. Gebährmutter- und Prostataentzündung bis hin zum Tod durch Gebährmutter-, Eierstock- und Gesäugetumore, Prostata- und Hodenkrebs ect.pp.

Auch frage ich mich, was es für eine Quälerei für die Tiere sein muss, wenn sie den Drang haben, sich zu verpaaren, aber ein Leben lang nicht dürfen. Das kann sogar ein Mensch nachempfinden ;)


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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 12:13

danke

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Kommentar von froeschliundco
19.05.2017, 13:12

was ICH nicht nachvollziehen kann,ist das genau die selben personen die gegen kastration sind, am lautesten schreien bei ungewollter vermehrung oder die ach so armen strassenhunden und überfüllten tierheimen

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Kastration nur wenn nötig, zumindest meine Handhabe und Meinung.

Nötig heißt bei mir entweder ein medizinischer Grund (z.B. Entzündungen der Gebärmutter/Mutterleiste) oder ein psychischer Grund (z.B. enormes Stressverhalten).

Natürlich bleibt es jedem selbst überlassen, aber wegen einer Krebsvorsorge würde ich es nicht machen (zumindest nicht nur aus diesem Grund). Es soll wohl (auch nur Hörensagen) so sein, dass Krebsgeschwüre sich dann verlagern und andere Krankheiten auftreten können.

Leider habe ich dazu noch nichts handfestes gelesen.

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 10:07

danke schau dir mal die antwort von dsupper sie hat da was sehr gutes geschrieben bzw kopiert

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Wenn es um gebärmutterkrebs geht, kannst du sie mit 7-8 jahren noch immer kastrieren... lass sie doch einmal fertig entwickeln und lass bitte keinen gesunden hund verstümmeln...

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 10:21

tuh ich nicht deswegen frag ich ja :D ihre gesundheit ist das wichtigste

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Sicher werde ich von den Kastrationsgegners jetzt wieder erschlagen, aber in meinen 35 Jahren Tierschutz habe ich fast alle Tiere kastrieren lassen. NIE hat es diese vielbesagte Veränderung im Verhalten gegeben. 

Dagegen habe ich einige Hündinnen leider über die Regenbogenbrücke gehen lassen müssen, die wegen einer Gebärmuttervereiterung oder Gebärmutterkrebs zu krank und nicht heilbar waren. Am Schlimmsten jedoch fand ich die Tatsache, dass ich eine trächtige Hündin bekam (Pittbull, bissig, von der Polizei beschlagnahmt), die innerlich verfaulte, weil die Jungen im Körper abgestorben waren. Von der Trächtigkeit wußte ich nichts, sie gehörte einem Junkie.

Ich würde eine Kastration IMMER wieder machen lassen.

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sie es mal so ein gesundes Tier, dass keine gesundheitlichen Probleme hat, wird und darf nach § 11 Tierschutzgesetz nicht einfach so kastriert werden.

Natürlich sind die Bedenken Gesäugetumore u. s. w nicht außer Acht zu lassen. Nur vor der 3-4 Läufigkeit würde ich diesen Eingriff nicht machen lassen. Es dient der Entwicklung.

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Kommentar von dsupper
19.05.2017, 12:13

Nach der 3. oder 4. Läufigkeit ist aber erwiesenermaßen die Gefahr an Mamatumoren zu erkranken ebenso groß, wie bei einer unkastrierten Hündin. Um dem vorzubeugen, müsste die Hündin am besten (medizinisch gesehen) vor der 1. Läufigkeit, aber spätestens danach kastriert werden.

Werden Hündinnen vor der ersten Läufigkeit kastriert, dann bekommen nur ca. 0,5 % dieser Hündinnen diese Erkrankung. Bereichts bei einer Kastration nach der 2. Läufigkeit erreicht an keine weitere Risikominimierung mehr.

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 12:15

ja durch die antwortet hier werde ich sie nicht kastrieren lassen, und ich wohne in Österreich ich weiß nicht ob das bei uns auch verboten ist aber das spielt ja jetzt keine rolle mehr

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Kommentar von Aluriel
20.05.2017, 22:33

"Verboten ist das vollständige oder teilweise Amputieren von
Körperteilen oder das vollständige oder teilweise Entnehmen oder
Zerstören von  Organen oder Geweben eines Wirbeltieres. Das Verbot gilt
nicht, wenn:

zur Verhinderung der unkontrollierten Fortpflanzung

oder - soweit tierärztliche Bedenken nicht entgegenstehen - zur weiteren Nutzung
oder Haltung des Tieres eine Unfruchtbarmachung vorgenommen wird."

Kein Kastrationsverbot! Wäre dies so, würde alles auch völlig anders gehandhabt.

Kupieren ist z.B. wirklich verboten (Ausnahme einsatz bei der Jagd
bezüglich des Schwanzes. Aber auch nur in Sonderfällen). tut dies ein
Tierarzt, kommt er in Teufelsküche, denn es ist gegen das Gesetz.

Eine Kastration ist nicht gegen das Gesetz und kann von jedem Tierarzt auch durchgeführt werden!

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Man sollte nur kastrieren wenn gesundheitliche Probleme vorliegen oder man z.B. noch einen Rüden halten will.

Von Kastration nir zur Vorsorge halte ich nichts.

Auch solltest du wenn warten bis der Hund körperlich und geistig wirklich vollkommen ausgereift ist. 

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 08:42

ok Danke

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Kommentar von rikks
19.05.2017, 08:52

Völlig deiner Meinung - es ist eine unnötige Verletzung. Aber selbst meine Schwiegereltern haben 2 Doggen - einmal m und einmal w. Da wird einmal im Monat die Verhütungsspritze angesetzt und gut ist :)

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Kastrieren ist immer ein schwerer Eingriff, besonders dazu bei einer Hündin.

Lass dich mal vom Tierarzt beraten, es gibt auch die Monatsspritze für Hunde.

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 08:41

Die gibts für Hündinnen? das wäre cool frag ich mal nach Danke

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Kommentar von dsupper
19.05.2017, 08:56

Ja, das gibt es - aber das sollte kein "Allheilmittel" aus Bequemlichkeitsgründen sein. Auch diese Hormonbehandlung hat entsetzliche Nebenwirkungen - Gebärmutterentzündungen sind z.B. eine davon.

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nein. würde ich nicht machen.

habe ich mit meiner auch nicht machen lassen, obwohl sogar ein tierarzt dazu geraten hat, weil mit 3 jahren bei ihr gesäugetumoren aufgetreten sind. auch ihre regelmässig nach der läufigkeit auftretenden scheinmutterschaften waren gut zu händeln. die tumoren haben sich zwar im laufe der jahre vermehrt, sind aber nicht auf andere körperbereiche übergegangen.

die anzeichen der läufigkeit sind bei hunden deutlich genug, dass man sie erkennt und durch beaufsichtigung dafür sorgen kann, dass sich kein nachwuchs einstellt.

eine überlegung wäre allenfalls, die hündin STERILISIEREN zu lassen, also lediglich die eileiter durchtrennen und abbinden zu lassen, wenn die hündin möglichst sicher nicht trächtig werden soll (erblich bedingte krankheiten hat, die sie wahrscheinlich weitervererben würde oder die bei ihrer rasse den zuchtausschluss bedeuten). die läufigkeit wird dadurch aber natürlich nicht unterdrückt.

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Kommentar von IssiHerz99
19.05.2017, 10:14

nein ich würde si enur kastrieren wenn es ihr für sie gesünder ist als wenn ich es nicht die die gesundheit von ihr ist das wichtigste

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Kommentar von Aluriel
20.05.2017, 22:35

Hier liegt ein medizinischer Grund vor. Scheinträchtigkeit allein ist schon eine enorme Belastung für das Tier und ein grund. Dazu dann auch noch Tumore und der Rat eines Tierarztes .... hier sollte rational und nicht emotional noch einmal über das Thema nachgedacht werden.

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Ich hab meine Hündin auch nach der ersten Läufigkeit kastrieren lassen.

Mir gings jetzt nicht unbedingt darum , dass sie dann nicht mehr Läufig wird, das ist nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Die Dobermannhündin, die ich vor meiner jetzigen hatte, hat mit sechs Jahren eine Gebärmuttervereiterung bekommen. Die OP war schon nicht leicht. Das ist ein viel größerer Eingriff als eine Kastration. Ich war bei beiden OPs dabei. Nach dem Eingriff war sie inkontinent und musste ihr Leben lang starke Tabletten nehmen.

Meine jetzige Dobermannhündin hat sich nach der Kastration normal entwickelt.

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Dazu solltest du noch in Betracht ziehen dass sich gerade bei Hündinnen oft der komplette Charakter ändert nach dem Eingriff. Ich kenne viele die sich allein deswegen dagegen entscheiden

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Kommentar von chatley
19.05.2017, 13:25

Ich habe noch keine Hündin erlebt, die sich nach einer Kastration völlig im Wesen verändert hat. Dagegen aber scheinträchtige, die unausstehlich waren.

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Kommentar von Aluriel
20.05.2017, 22:36

Warum sollten sie ihr Wesen ändern? Das Wesen ist sicher nicht gleichzusetzen mit dem Sexualzyklus

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