Hüftdisplysie bei Hunden

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2 Antworten

Die Frage kann man so nicht beantworten. Wenn dein TA eine leichte bis mittlere HD dignostiziert hat, die aber nicht sichtbare Schmerzen und Beeinträchtigungen zeigt, dann kann es helfen, wenn du dem Futter Muschelkalk zufütterst. Auch das Hokamix von Grau hilft gegen leichte Schmerzen und kann den Abnutzungsprozeß verlangsamen. Es gibt wirklich viele sinnvolle Futterzusätze, die helfen. Sind starke Schmerzen vorhanden und die Bewegung ist eingeschränkt durch die HD, dann gibt es die Möglichkeit Goldkügelchen implantieren zu lassen, die in ca. 70% die Schmerzen lindern. Ich kenne eine Hündin, bei der hat es total geholfen und schon seit vielen Jahren, die springt seit der OP wie ein junger Hund. Ich kenne aber auch einen Hund, bei dem war die Wirkung gleich Null und der lebt eben mit Schmerzmitteln.

Kosten Goldimplantat: 1000 Euro pro Hüfte

Es gibt auch die Möglichkeit ein künstliches Hüftgelenk einzubauen, ist eine große OP im Gegensatz zum Gold und kostet pro Seite 1000-1500 Euro.

Was du neben den Futterzusätzen natürlich unbedingt beachten mußt! Keine Treppen, keine Sprünge ( auch nicht ins Auto, tragen oder Rampe), keine Zerrspiele, die werden alle von der Hüfte unterstützt...

Was für ein Hund? Wie alt? Welche Rasse? Gewicht? Wie macht sich die HD bemerkbar?

Es gibt übrigens auch Hunde mit ausgewerteter schwerer HD, die zeigen lebenslang keine Beeinträchtigung und es gibt auch Hunde mit leichter, die haben Schmerzen. Ich will damit nur sagen, daß so ein HD Befund nicht unbedingt das Schlimmste heißen muß.

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