HPS/MH Lampe anbringen?!

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2 Antworten

Künstliche Beleuchtung

Bei künstlicher Beleuchtung stellt sich die Frage nach der geeigneten Wellenlänge des Lichtes. Die potosynthetischen Aktivitäten werden ausschlieslich aus dem Bereich des sichtbaren Spektrums aktiviert: von blau (ca. 400 nm) bis rot (ca. 700 nm). Für ein gesundes Wachstum braucht die Pflanze aber auch Licht ausserhalb dieses Bereiches. Am besten eignen sich Natriumdampflampen mit erhöhtem Blauanteil (Son-T-AGRO). Das Fehlen bestimmter Spektralbereiche kann die Pflanze sehr anfällig gegenüber Krankheiten machen. Blaues Licht lässt die Pflanzen buschiger und gedrungener werden, die Blätter sind oft etwas dunkler und breiter. Bei rotem Licht wachsen die Pflanzen etwas mehr in die Höhe und bekommen mehr und fettere Knospen. Für Mutterpflanzen ist es sehr gut, wenn sie ordentlich aus dem blauem Bereich belichtet werden, da sie so für längere Zeit niedrig gehalten werden und durch ihren buschigeren Wuchs mehr Schnittstücke liefern können. Pflanzen die nur eine kurze Wuchsphase bekommen sollen, können auch unter ³normalen" Natriumdampflampen (SON-T) gezüchtet werden.

  • Die Leistung einer Lampe, also die Menge Licht, die eine Lampe ausstrahlt, wird in Lumen[lm] gemessen.

-Der für die Photosynthese nutzbare Stralungsanteil (PAR) wird in mW gemessen. Der Strahlungsanteil geteilt durch die Lampenleistung ist ein Index für die Effektivität einer Lampe. Den besten Ausbeutungsindex mit 303 mW/W erreicht die (Son-T-AGRO)

  • Die Lichtstärke, also die Menge Licht, die an einem bestimmten Punkt aufstrahlt, wird in Lux gemessen ( lm/qm ).

Die Lichtstärke kannst Du durch den Abstand der Lampe zu den Cannabispflanzen verändern. Oder indem Du zusätzliche Lampen installierst.

Stecklinge sind gut bedient von 14-15.000 Lux Zum Bewurzeln 15-19.000 Lux Wuchs 20-30.000 Lux Blüte 20-45.000 Lux

Temperatur Cannabis erhält seinen typischen Geruch durch eine Vielzahl ätherische Öle. Diese haben zum Teil einen sehr niedrigen Siedepunkt, so dass sie sich schon bei Temperaturen über 25ºC verflüchtigen. Entscheidende Gründe, die gegen zu hohe Temperaturen sprechen, sind die Cannabinoide, die Stoffe, die den Hanf bei der breiten Bevölkerung so beliebt machen! Sie zersetzen sich in Stoffe mit weniger gewünschten Eigenschaften. Hanf, der unter zu warmen Temperaturen angebaut wurde, hat fast immer eine sehr dumpfe und schläfrige Wirkung. Pflanzen reagieren viel stärker auf Tagesdurchschnittsschwankungen als auf kurze Temperaturschwankungen. Cannabispflanzen können Temperaturen über 40ºC für eine bestimmte Zeit vertragen, indem sie einfach mehr Wasser aufnehmen und über die Blätter verdunsten. Deshalb ist es gerade im Indoorbereich wichtig, dass die Pflanzen auch regelmäßig besprüht werden, damit die Poren auf den Blättern nicht verstopfen und die Hanfpflanzen immer "schwitzen" können.

Organische-(Bio) oder mineralische Nährstoffe

Die Nährstoffe können in Zwei Hauptkategorien aufgeteilt werden. Bionährstoffe und Mineralsalze. Bionährstoffe sind organische Materialien, in vielen Fällen: Pflanzenteile, Tierreste (Hornspähne, Knochen-Blutmehl) oder Tierscheisse (Gülle). Mineraldünger sind anorganische Salze, die mit hohem Energieaufwand aus Lagern in der Erde abgebaut oder z.B. aus der Luft (Stickstoff) gewonnen werden. Bio-Mineraldünger sind Salze, die aus organischen Grundsubstanzen hergestellt werden. Der Unterschied zwischen Mineralsalzen und Bionahrung ist vielleicht zu vergleichen mit einem guten Essen und einer Vitamintablette. Der pH-Wert bezeichnet den Säuregrad einer Substanz und gibt an wie sehr sie sauer oder alkalisch ist. Der pH-Wert 7,00 ist neutral. Niedriger ist sauer und höher ist basisch. Für Hanf liegen gute Werte zwischen pH-Wert 5,2 und 6,5. Beim Anbau auf Erde liegen die Werte etwas höher (6,0 - 7,5) Sehr entscheidend ist, wo die Messung durchgeführt wird und in welchem Medium die Pflanze steht. Der pH-Wert des Gießwassers/ Nährlösung ist nicht immer gleich dem pH-Wert, der die Wurzeln erreicht. Um den entscheidenden pH-Wert zu messen ist es wichtig, eine Probe so nah wie möglich an den Wurzeln zu entnehmen. Dies kann gut mit einer Spritze geschehen, Vorsicht aber, dass die Wurzeln nicht verletzt werden. Eine andere Methode ist es, das ""Abwasser"" (Drainage) zu messen. Achte darauf, dass Du nicht die ersten paar Tropfen zum Messen nimmst, und auch nicht zu viel Nährlösung durchgespült wird; etwa 20 % von dem was du zufügst (bei 1 Liter Gießen etwa 200 ml Drainage). So gelangst Du zu einer guten Näherung an den pH-Wert, der die Wurzeln erreicht. Für Erde eignet sich eine andere Methode: vermische ein Teil Erde und zwei Teile destilliertes Wasser (50 ml : 100 ml), löse die Erde gut auf und warte, bis sich die Erde im Wasser abgesetzt hat. Nun kannst du diese Lösung messen. Der Wert, den Du jetzt misst, ist aber leicht verfälscht; pH-Werte, die größer sind als 7, werden etwas kleiner, Werte die kleiner als 7 etwas größer.

Der Anbau ist illegal!! glg Bench

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Ricco21 30.03.2013, 17:49

Das war garnich meine frage ich wollte wissen wie man so etwas anbringt!

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orchidee687 30.03.2013, 19:50

bravo

schön kopiert

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Tolle Idee. Du willst Hanf anbauen und weisst nix. Also fragt man mal öffentlich nach...

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