Hotelreinigung=Gebäudereinigung? Oder Hotellerie? Tatifvertrag - Sonntagszuschläge zu bezahlen?

2 Antworten

Bei Tarifpflicht gilt immer der Tarifvetrag des Gewerbes in dem man einen Arbeitsvertrag hat, nicht der, für den man eine Dienstleistung erbringt.

Zitat: Tarif und Personal

Das Gebäudereiniger-Handwerk ist eine sehr personalintensive Branche. Die Preisgestaltung von Reinigungsdienstleistungen basiert daher maßgeblich auf den lohn- und lohngebundenen Kosten. Faire Löhne und ein fairer Wettbewerb, der über die Qualität und nicht über Lohnhöhe ausgetragen wird, sind daher wesentliche Grundlagen in der Gebäudereinigung.

Die Arbeitsbedingungen werden im Gebäudereiniger-Handwerk seit Jahrzehnten in Tarifverträgen für die gewerblich Beschäftigten geregelt. Dies gilt für den Rahmentarifvertrag, im dem u.a. die Bereiche Urlaub, Zuschläge, Eingruppierungen und Kündigungsfristen, geregelt sind, wie auch für den Lohntarifvertrag, der die Stundenlöhne für die einzelnen Tätigkeitsbereiche in den Lohngruppen beinhaltet.

Der Rahmentarifvertrag und der Mindestlohntarifvertrag werden vom Tarifausschuss beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales regelmäßig allgemeinverbindlich erklärt. Damit gelten diese Tarifverträge nicht nur unmittelbar für die Mitgliedsbetriebe der Innungen und die Mitglieder der tarifschließenden Gewerkschaft, sondern als gesetzliche Mindestarbeitsbedingungen für alle Gebäudereinigungsbetriebe und deren gewerblichen Arbeitnehmer.

Der Mindestlohntarifvertrag (Lohngruppen 1 und 6) und wesentliche Regelungen des Rahmentarifvertrags gelten per Rechtsverordnung nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) seit 2007 auch zwingend für Betriebe aus den EU-Mitgliedsstaaten, die grenzüberschreitend Reinigungsdienstleistungen in Deutschland anbieten und durchführen. Auf der Rechtsgrundlage des AEntG kontrolliert die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls (FKS) die Einhaltung der verbindlichen Tarifverträge.

Gefunden und alles unter: http://www.die-gebaeudedienstleister.de/fuer-auftraggeber/tarif-und-personal/

Antworten solltest du auch beim Verband bekommen.

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Muß der Arbeitgeber bei 450-Euro-Jobs bei Sonntagsarbeit keine Zuschläge bezahlen?

Ich habe einen Paschaulvertrag bezüglich eines 450 Euro Jobs geschlossen, der auch Arbeit an Sonntagen beinhaltet.

Anläßlich meiner ersten Lohnabrechnung sagte man mir, bei Sonntagsarbeit müßte man mir nicht die üblichen Sonntagszuschläge zahlen.

Deshalb interessiert mich die Frage, unter welchen Voraussetzungen muß der Arbeitgeber bei 450-Euro-Jobs bei Sonntagsarbeit keine Zuschläge zahlen? Kann die Erstattung von Zuschlägen bei Sonntagsarbeit im Rahmen von 450-Euro-Jobs ausgeschlossen werden?

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Weihnachtsgeld nicht für alle Mitarbeiter?

Hallo, ich mache seit September 2010 eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Dort kriegen die Angestellten und Arbeiter Urlaubs- und Weihnachtsgeld, ich nicht. Und die 400-Euro-Kräfte auch nicht. Habe bis jetzt gedacht, das muss ich halt so hinnehmen, aber eine Kollegin meinte jetzt zu sie hat in der Zeitung gelesen, dass alle Beschäftigten ein Recht auf Weihnachts-/Urlaubsgeld haben, wenn die anderen in der Firma welches kriegen (laut diesem Gleichbehandlungsgesetz - Ich google jetzt schon die ganze Zeit und werd trotzdem nicht ganz schlau draus. Stimmt das wirklich, dass ich auch als Azubi, Recht auf Weihnachts-/Urlaubsgeld habe? Die 400-Euro-Kräfte haben wohl auf alle Fälle Recht drauf, darübr hab ich was gefunden, aber bei Azubis bin ich nicht sicher, auch wenn es eher danach klingt. Und wenn ja, habe ich und die 400-Euro-Kräfte dann auch Anspruch auf 50 % des Gehalts wie die anderen, oder kann uns auch weniger gezahlt werden?

Ach ja, in meinem Vertrag steht nichts von Weihnachtsgeld, Tarifvertrag gibt es auch nicht.

Wär wirklich dankbar für Antworten oder Links zu Gesetzestexten, auf die ich im Notfall auch verweisen könnte. Vielen Dank :)

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Bereitschaft bei ''Leiharbeit''?

Folgende Situation, ziemlich schwer zu erklären, aber ich hoffe dennoch auf hilfreiche Antworten. Bin im Internet nicht fündig geworden. Vorab: Firma A und Firma B haben denselben Geschäftsführer, sind aber voneinander unabhängige, eigenständige Betriebe)

Ich bin Elektriker und eingestellt in einer Elektrofirma(möchte keine Namen sagen, deswegen Firma A). Habe dementsprechend einen Arbeitsvertrag dort(Keinen Tarifvertrag). Ich bin dennoch seit einigen Monaten sozusagen bei einer Partnerfirma(Firma B) beschäftigt. Ich bin in Firma B also ein Leiharbeiter und dadurch, dass mein Arbeitsvertrag mit A noch immer besteht(unbefristet) hab ich anrecht bzw hat mein AG die Pflicht meinen Lohn und Urlaubstage etc. weiterhin so zu halten wie im Vertrag mit A.

Aber:

  1. Schließt das meine Bereitschaftsvergütung ein(24h Rufbereitschaft Mo-So)?
  2. Mein AG lässt mich die Bereitschaft für Firma B machen, für A mach ich dementsprechend keine.
  3. In Firma B beinhaltet die Bereitschaftsvergütung(achtung, KEIN SCHERZ) für die komplette Woche, einen 20Euro-Tankgutschein(nicht mehr und nicht weniger, unabhängig davon, ob, wielange oder wie oft ich draussen war) und die Zeit, die ich ggf. draussen war, bekomme ich als Überstunden angerechnet

meine Frage lautet: DARF ich die Bereitschaft für FIrma B verweigern, sofern ich noch keinen Arbeitsvertrag mit der Firma habe? Oder muss mein AG meine Bereitschaft so vergüten wie es im Vertrag mit Firma A steht, unabhängig für welche Firma die Bereitschaft ist?

PS: falls ihr Links oder stichhaltige Quellen zu euren Antworten mit vermerken könnt, wäre das sehr freundlich. Würde mich gern weiterhin diesbezüglich belesen.

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Kündigungsfrist im Tarifvertrag Groß-und Außenhandel Niedersachsen

Hallo,

kann mir jemand sagen was für eine Kündigungsfrist für einen Arbeitnehmer laut dem Tarifvertrag im Groß- und Außenhandel gilt? In meinem Vertrag steht: Nach der Probezeit gilt eine beiderseitige Kündigungsfrist von 1 Monat zum Monatsende, die sich gemäß den geltenden Tarifbestimmungen bzw. den gesetzlichen Bestimmungen verlängert. Eine gesetzliche oder tarifliche Verlängerung der Kündigungsfrist zugunsten des Angestellten wirkt gleichermaßen zugunsten der Firma.

Ich bin seit 5,5 Jahren im Unternehmen. Laut Gesetz gilt für den Arbeitgeber ja eine Kündigungsfrist von 2 Monaten nach 5 Jahren der Beschäftigung. Gilt dies dann auch für mich? Leider bin ich kein Mitglied bei der verdi und habe keinen Zugang zum neuen Tarifvertrag. Es liegt auch kein Exemplar aus und der Betriebsrat gibt den Tarifvertrag nur an Gewerkschaftsmitglieder weiter.

Welche Kündigungsfrist gilt für mich, wenn ich kündigen möchte? 4 Wochen laut Arbeitsvertrag und Gesetz? Oder ist die Kündigungsfrist laut Tarifvertrag für mich länger nach 5,5 Jahren Betriebszugehörigkeit.

Ich bitte um Antworten von Leuten, die sich mit dem neuen Tarifvertrag (Großhandel Niedersachsen-Bremen) oder mit dem Arbeitsrecht sehr gut auskennen.

Vielen Dank.

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Übertarifliches Gehalt kürzen?

Hallo ihr Lieben,

ich stelle diese Frage für meine Schwester. Und zwar hat sie einen Arbeitsvertrag mit Gehalt X, welches unter dem Tarifvertrag lag. Dies ist in der Firma bei fast jedem Beschäftigten der Fall. Im Vertrag steht keine Klausel, dass Gehaltserhöhungen widerrufen werden können. Nun hat sie durch Sonderaufgaben und ihre längere Betriebszugehörigkeit vor ein paar Monaten eine Erhöhung erhalten, die mündlich vereinbart wurde. Das Gehalt ist nun übertariflich.

Jetzt überlegt der Arbeitgeber, allen Angestellten das Gehalt nach Tarifvertrag zu zahlen, aber gleichzeitig das Weihnachts- und Urlaubsgeld zu streichen. Dies würde meine Schwester doppelt hart treffen. Ist es zB durch eine Art Bestandschutz möglich, dass, zumindest das Gehalt ohne die Zusatzzahlungen, weiter gezahlt werden müssen?

Vielen Dank schon mal im Voraus für eure Hilfe =)

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Bestandschutz Arbeitsrecht

Guten Tag, darf etwas was nicht im Arbeitsvertrag geschrieben wurde, aber seit 20 Jahren bezahlt wird, plötzlich gestrichen werden oder gibt es auch dafür einen Bestandsschutz.

Bei Sonntags - Feiertagsarbeit, wenn z. B. 3 Stunden gearbeitet wurden, wurde bislang für 3 Std. die Arbeit bezahlt und für 6 Std. der Sonntag/Feiertagszuschlag egal welcher Feiertag. Diese Zuschläge wurden gewährt unabhängig vom Tarifvertrag. Es war eine interne Regelung, die jetzt gestrichen werden soll aufgrund eines Wechsels im Management. Die Firma hat 6 Angestellte. Dafür haben wir kein Urlaubsgeld erhalten, leider wurde es nie schriftlich festgelegt. (Angeglichen sind wir an den öffentlichen Dienst)

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