Hotelfachmann - Eher die Regel oder die Ausnahme?

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Nein, das stimmt "so" nicht.

Zum einen musst Du unterscheiden, ob Du ein Auszubildender bist oder nicht. Es gibt eine Ausbildungsverordnung und ein Berufsbildungsgesetz in welchem auch die Arbeitszeiten etc. geregelt sind.

Natürlich wirst Du in der Hotellerie bzw. Gastronomie am Wochenende arbeiten - jedoch nicht jedes Wochenende und selbstverständlich hast Du dann während der Woche 2 Tage frei. Dafür gibt es Dienstpläne und es wird auch einen Ausbildungsbeauftragten in dem Hotel geben. Gerade bei den großen Ketten (Accor, Mariott, etc.) wird sehr darauf geachtet.

Es kann vorkommen, dass Du als "Geselle", als wenn Du Deine Ausbildung absolviert hast, dass Du "mal" eine 6 oder gar 7 Tage Woche hast - und es kann auch vorkommen, dass Du "mal" 10 oder 12 Stunden arbeitest ... das liegt einfach an der Branche - an nichts anderem (stell Dir vor, Du sagst der Braut bei einer Hochzeitsfeier ... sorry, jetzt haben alle 8 Stunden gearbeitet sie müssen jetzt Heim gehen)

In der Regel wirst Du aber für die Mehrarbeit an anderen Tagen frei bekommen.

Alles, was ich schreibe ist natürlich der Idealfall in einem guten Hotel mit einer vernünftigen Personalplanung etc. Es gibt, wie in jeder anderen Branche, überall Schwarze Schafe und oft reden sich gerade Familienbetriebe mit "Lehrjahre sind keine Herrenjahre" raus ... aber gibt ganz klare Regeln, Gesetze und Verordnungen ...

Also: alles halb so schlimm - wirklich!

lange und unregelmässige arbeitszeiten sind in dem beruf normal. viele leisten regelmässig überstunden. bei mir im haus wohnt z.b. einkoch. der geht morgens um 1o zur arbeit dort bleibt er bis zwischen 13 und 14 uhr,. um 17 uhr geht er wieder hin und vor 23.30 kommt der nie heim. die hotelkaufleute ih dem betrieb, die meistens im service arbeiten haben auch solch komische arbeitzeiten und sind meist noch länger da, denn wenn die küche zu macht gehen die gäste ja nicht zwingend nach hause. der laden von dem ich spreche ist das victors - seehotel weingärtner in bosen,.

Also ich habe es gelernt und muss dir leider sagen dass das die Regel ist. In der Ausbildung war es bei mir ganz krass. Da musste ich fast täglich 10-12 Stunden arbeiten. Wenn ich am Feiertagen gearbeitet habe, bekam ich keinen zusätzlichen freien Tag. Selbst nach der Ausbildung hat sich daran kaum etwas geändert. Ich war in vier verschiedenen Hotels und überall lief es so ziemlich gleich ab. Wobei ich bei der letzen Arbeitsstelle für den Feiertag einen freien Tag bekam und die Überstunden bekam ich als Freizeit. Du kannst Glück haben oder auch nicht. Aber stell dich darauf ein das sie dich während der Ausbildung stark in Anspruch nehmen. Mittlerweile habe ich einen anderen Beruf erlernt weil die Beziehung kurz vor dem AUS stand.

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Der Arbeitgeber ist doch verpflichtet den AN für 8 Stunden zu beschäftigen? Wenn er das nicht kann, kann er nicht den AN benachteiligen. Dann sitzt der AN seine restliche Zeit ohne Beschäftigung ab, oder der AG schenkt dem AN die restliche Zeit?! Aber einfach eine 6 Tage Woche draus zu machen um die Stunden wieder rein zu holen?!

Dazu muss gesagt werden, das der AG sein Geschäft 12h offen hat und somit in Schichten arbeitet. Aber alle AN arbeiten in Teilzeit, nur der Azubi arbeitet in Vollzeit. Was den AG scheinbar nicht interessiert und den Azubi auch auf Teilzeit einsetzt.

Diese Infos habe ich noch gefunden.

Minusstunden

http://www.azubi-azubine.de/mein-recht-als-azubi/arbeitszeit.html#Arbeitszeit%20f%C3%BCr%20Vollj%C3%A4hrige

"Wenn Auszubildenden Minusstunden aufgeschrieben werden, ist das in der Regel nicht rechtens. Auch hier gilt laut Berufsbildungsgesetz: Azubis sind keine normalen Arbeitnehmer - sie sind im Betrieb um zu lernen. Sie haben ein Recht darauf, ihre tägliche Arbeitszeit auch im Betrieb zu verbringen. Werden sie also zum Beispiel nach Hause geschickt, weil wenig los ist, ist dies als eine bezahlte Freistellung zu werten, und es entstehen keine Minusstunden. So steht es auch im Berufsbildungsgesetz § 19: Entfällt die Ausbildung, ohne dass der Azubi etwas dafür kann, dürfen ihm keine Minusstunden anrechnet werden!"

Was dann bedeuten würde, das der Azubi nie unter 8 Stunden pro Tag angerechnet werden dürfte!?

"Wenn im Ausbildungsvertrag eine geringere Arbeitszeit als 48 Stunden und eine Fünf-Tage-Woche angegeben sind, gilt laut Günstigkeitsprinzip diese Regelung."

Was dann bedeutet, das der Azubi den 6 Arbeitstag ein andermal Frei bekommen müsste?!

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