Hospitalismus bei meinem Pferd?

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dies unruhige laufen auf immer derselben linie deutet auf eine traumatisierung. es ist eine trauerreaktion, kein hospitalismus. ich nehme mal an, er trauert um einen weidekameraden. bei pferden gibt es mitunter ähnlich feste bindungen, wie unter menschen. manche pferde können einen verlust durch tod einfach nicht verarbeiten. vor allem, wenn ein weidekamerad nicht einfach nur nicht wiederkommt, sondern das pferd beim sterben des kameraden dabei war.

hast du ihn mal nachts beobachtet? ich nehme mal an, er läuft die halbe nacht.

wie ist er sonst sozialisiert? integriert er sich in die gruppe oder sondert er sich ab? wie siehts mit sozialer fellpflege aus? legt er sich zum schlafen hin oder bleibt er ständig in leichter bewegung und ruht lediglich minutenweise? frisst er ruhig oder eher hastig?

du schreibst im kommentar unter knuddeels antwort, dass er bei der arbeit keinen kontakt zu dir aufnimmt, dich sogar ignoriert.

dein pferd lebt sozusagen in der vergangenheit und hat in der gegenwart keine anteilnahme, was um es herum geschieht...

vielleicht weiss der vorbesitzer mehr über die vergangenheit des pferdes.

lg, pony

du meinst, wenn das pferd beim sterben des kameraden dabei war, ist das schwerer zu verkraften?

bei hunden habe ich beide erfahrungen gemacht. manche verkraften gar nicht, wenn der kamerad einfach verschwindet. wobei man ja nie den vergleich hat bei ein und demselben tier. vielleicht hängt es auch davon ab, wie sehr der kamerad leidet, wenn er stirbt.

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@taigafee

hoi,

über das erlebnis der schlachtung eines anderen pferdes kommen pferde meist früher oder später hinweg. dabei ist das verhalten allerdings auch anders, als bei deinem trakehner. wallache und hengste werden oft aufsässig bis bösartig, stuten extrem ängstlich bei unbekannten situationen, sind aber meist sehr dankbar für zuwendung und eine feste menschliche bezugsperson. so traumatisierte pferde schliessen sich einem anderen pferd häufig auffällig stark an. bei einem pärchen pferde mit unbekannter vorgeschichte, die sich nicht voneinander trennen lassen, sollte immer an ein solches erlebnis gedacht werden. mit festen, verlässlichen ritualen (zb. immer die gleiche reihenfolge beim putzen mit immer den gleichen bürsten), geduld und zeit ist ein solches problem meist zu lösen.

bei einem trauertrauma scheint das anders zu sein. pferde, die davon betroffen sind, werden meist nicht sehr alt, bleiben problematisch im umgang, sind nicht wirklich berechenbar, da es sie einfach nicht interessiert, was um sie herum geschieht. daher ist es auch sehr unwahrscheinlich, dass solche pferde zu einem menschen vertrauen aufbauen. im idealfall tun sie einfach, was man von ihnen verlangt, wobei man ihnen allerdings anmerkt, dass sie an ihrem tun keine freude haben. diese gleichgültigkeit kann beim springen, im gelände und mit unerfahrenen reitern zu schwersten unfällen führen.

nun ist an einer traumatischen reaktion aber immer auch der stoffwechsel beteiligt, d.h. das gehirn schüttet bestimmte botenstoffe aus, die sowohl den körperlichen als auch den seelischen zustand beeinflussen. das ist bei pferden nicht anders als beim menschen. eine möglichkeit wäre, dem pferd einmal blut abnehmen und den cortisolgehalt bestimmen zu lassen. cortisol ist ein stresshormon. ist der cortisolhaushalt gestört und die cortisolwerte im blut dauerhaft erhöht, kann das beispielsweise auf die dauer zu herz- kreislauf-erkrankungen (dämpfigkeit? sehverlust durch zu hohen augeninnendruck), unruhe und bewegungsdrang (bei einem "ei" von 15m drohen sehnen- und gelenkschäden!), ruhe- und schlafstörungen (cortisol unterdrückt die produktion von melatonin, dass fürs zur-ruhe-kommen und schlafen "zuständig" ist), bis hin zu störungen beim fellwechsel und im hufwachstum. davon abgesehen macht es natürlich keinen spass mit einem desinteressierten pferd zu arbeiten.

ist der cortisolgehalt tatsächlich zu hoch, lässt sich dagegen mit einfachen mitteln etwas tun, um den stoffwechsel wieder zu regulieren. man könnte einen versuch mit dem schüsseler-salz "calcium-fluoratum" starten oder der tierarzt verordnet ein entsprechend regulierendes medikament, beispielsweise einen serotonin-wiederaufnahme-hemmer oder einen adrenalinhemmer. auch mit dem schüsseler-salz nicht einfach so herumexperimentieren. homöopathische mittel sind medikamente und vor einem behandlungsversuch soll die situation organisch immer abgeklärt sein.

lg, pony

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@ponyfliege

Ich kenne die vorbesitzerin sein bester Freund war da Aber mit der Stute versteht er sich gut. Er it in einem Körperlich guten zustand. Er hört mit dem rum laufen nach ca. zwei stunden auf und liegt auch nachts auf der Weide

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@Zaubsel

merci fürs sterchen.

ich würd ihm trotzdem mal blut abnehmen lassen wegen dem cortisol. wenn ihr das nicht macht, kann man spätestens dann erkennen, dass das cortisol zu hoch ist, wenn er ein cushing-syndrom entwickelt...

alles gute und viel erfolg! ich find es super, dass du nicht aufgibst!. pony

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Vielleicht ist er im Kopf nicht ausgelastet. Hast du es schon mal mit Bodenarbeit versucht, um ihn ruhiger zu bekommen?

Lg

jamda kmmt das nächste Probem er interesiert sich nicht dafür und dann blendet er mich aus.

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