Horrorgeburt hinter mir- inzwischen aber verkraftet..

13 Antworten

Auch wenn es Dir besser geht: eine Therapie wäre kein Fehler. Für Dich, für Deinen Mann - und später auch mal für Dein Kind, es ist sicher nicht schön, seine Pubertät unter jemandem zu erleben, der sich vor Sex fürchtet.

Du scheinst ja GERADE ERST Dein Baby bekommen zu haben... ich denke mal, Du verlangst grad ein bisschen zu viel.

Natürlich vergeht "das Trauma" mit der Zeit und natürlich wirst Du auch wieder Sex haben können und ihn genießen.

Dein Baby scheint ja gerade mal 9 Tage alt zu sein! Da musst Du jetzt noch gar keine Lust haben, angefasst o.Ä. zu werden. Du hast jetzt sowieso erstmal ca. noch 5 Wochen Pause und bis dahin... ist der größte Berg gewuppt an Hormonen und Gefühlen und traumatischen Ereignissen.

Warum man 2., 3. und soundsovielte Kinder bekommt? Sicherlich liegt es mit daran, dass der Mensch Meister darin ist, Unangenehmes zu vergessen oder zu verdrängen... besonders Geburtsschmerzen sind sehr schnell passé.

Womit ich persönlich es mir aber am Besten erklären kann: Der Moment, in dem so ein Wesen entsteht, ist nunmal einfach schön... wer denkt da schon unbedingt 9 Monate weiter??? ;o)

P.S.: Maus273 hat Dir tatsächlich nur einen Rat gegeben... Du scheinst grad sehr verkrampft zu sein, dass Du so überreagierst! Komm erstmal zur Ruhe, dann liest Du die Beiträge vllt auch im richtigen Ton.

Hallo,

also erstmal: ja, man verkraftet schwierige Horrorgeburten - ich habe selbst eine hinter mir. Und auch wenn es sich hier viele nicht vorstellen können: jede Geburt ist anderst und einfach nur zu schreiben "ist halt kein Zuckerschlecken" beschreibt nicht die Vielfalt der Erfahrungen und Traumabewältigung.

Inzwischen bin ich wieder schwanger. Wobei ich sagen muss: man vergisst es vieles von der Geburt - Gott sei Dank, sonst gäbe es wahrscheinlich nur Einzelkinder.

Das erste wichtige: rede mit Deinem Mann darüber. Männer sehen einem das nicht an warum man keine Lust hat und verstehen das auch nicht (so nach dem Motto: jetzt ist die Geburt doch lange genug her).

  1. Geh zum Frauenarzt und bitte um ein Gespräch. Wieso sollte er Dich untersuchen? Du hast doch keine körperlichen Beschwerden. Rede mit ihm darüber (Du wirst Dich wundern wieviele Frauen es gibt die dasselbe Problem haben wie Du) und wenn es gar nicht besser wird lass Dich psychologisch betreuen. Daran ist ncihts verwerfliches.

Und denk dran: je besser es Dir geht umso besser geht es Deinem Kind.

Alles Gute

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