Horror beim Duschen/Baden etc. und NIX hilft . Brauche dringend Tipps!?

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9 Antworten

Vlt. kannst Du sie selbst eine Puppe waschen lassen in der Wanne oder unter der Dusche.

Wenn gar nichts hilft, einfach am Waschbecken mit einem Waschlappen abwaschen oder es sie selbst tun lassen - dann kommt sie sich schon "groß" vor, weil sie allein was machehn kann.

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Ist die Tochter "nur" beim reinigungsbezogenen Wasserkontakt so schwierig oder hat sie generell Probleme mit (Spritz)wasser? Gegen das Brennen vom Shampoo in den Augen haben wir immer Penaten "no tears" verwendet, das Shampoo zwickt nicht mal in den Augen. Habe es selber ausprobiert. Unserer Tochter war das Wasser immer zu warm, dass ist bis heute (sie ist 14 Jahre) so geblieben und sie hat lange Haare. Sie duscht und badet so kalt, da bekomme ich Gänsehaut. Eventuell hilft es der Tochter, wenn einer von euch badet oder duscht und der andere Elternteil schaut angezogen mit der Tochter zu und ihr albert ein bisschen rum. So merkt die Kleine, das es nichts schlimmes ist und sie auch nicht immer sofort auch ins Wasser muss. Unsere Nachbarn hatten mit ihrem Sohn dieses Problem bis er sechs war. Mit einem nassen Waschlappen außerhalb der Wanne oder Dusche ging es , aber sobald der Junge in die Wanne oder in die Dusche sollte (auch ohne Wasser) war der Teufel los. Ich bin am Anfang immer rüber gegangen, weil ich vermutet hatte, dass die Nachbarn (total liebevolle Menschen) ihr Kind schlagen würden. Das war nie der Fall, aber der Junge hat aus Leibeskräften geschrien als ob er übelst misshandelt würde. Irgendwann kamen die Nachbarn freudestrahlend und sagen, "ER duscht!" was der Auslöser war wurde nie geklärt.

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Kommentar von lylali12
17.11.2015, 13:46

Sie hat eigentlich nur angst vorm Wasser in der dusche.

Dieses Shampoo werde ich auch auf jeden Fall mal ausprobieren Danke dafür

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Wie reagiert die Kleine generell auf Wasser?

Hat sie auch Angst vor einem Zuber oder dergleichen? Kleine Kinder werden ja. z.B. gerne in Waschzubern oder Plastikkübeln gebadet, da die Kleiner sind, die Kinder den Grund unter den Füssen fühlen etc.

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Kommentar von lylali12
17.11.2015, 13:29

Sonst spielt sie mit Wasser. Es ist nur ein Problem, wenn es an ihren Körper kommt.

Das mit dem Kübel etc werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren, schlimmer kannst ja nicht mehr werden. 

Danke für die schnelle Antwort! !

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Mein Kind fand Haarewaschen und den Duschkopf mit Wasser auch furchtbar in dem Alter .... Riesen Spektakulum an Geschrei...... I-wie habe ich nie mir Ablenkung probiert, etwas hinzukriegen....

Ganz einfache Methode..... Abspülen des Kindes mit einem Meßbecher mit Wasser. Erst über die Beine, dann über Arme und Körper und zum Schluss der behaarte Teil des Kopfes ( zurückgrbeugt)schön vorsichtig und Kind hält sich kühlen Lappen vor die Augen und Ohren zu....

Später klappt das mit dem Duschen.....

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Kommentar von Hopsfrosch
18.11.2015, 01:05

Genau mit dieser Methode habe ich auch sehr gute Erfahrungen gemacht!!!

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Liebe lylali12,

manchmal empfinden Kinder etwas als ganz schlimm, was wir gar nicht verstehen können. Z.B. haben Kinder ein ganz anderes Wärmeempfinden, ihnen ist das Wasser oft einfach zu "heiß". Ich lasse immer sehr ausgiebig mit der Hand fühlen, ob die Temperatur jetzt wirklich richtig ist, bevor ich dem Kind mit dem Wasserstrahl überhaupt nahe komme. Und dann dusche ich mich am Boden sozusagen erst mal langsam an die Füße heran...:-)

Außerdem ist ihnen scheinbar das Geräusch der Dusche beängstigend "laut". Die Methode mit dem Becher (macht kein Geräusch) von Unstsonstso nehme ich auch! Hier kann das Kind auch selber gießen. Oben an die Decke habe ich eine Möwe geklebt, die das Kind dann angucken soll, damit das Wasser nicht in die Augen läuft. Haarewaschen ist generell für die meisten Kinder ein Horror. Selbst, wenn es klares Wasser ist, was in die Augen gerät, ist das für manche ein Grund zur Panik. Scheint ein Instinkt zu sein... Manchen hilft es, sich ganz fest einen Waschlappen vor die Augen zu drücken. So haben sie auch das Gefühl, selber etwas tun zu können.

Ich kann mir auch vorstellen, dass es für ein Zweijähriges beängstigend ist, überhaupt keine "Kontrolle" über das Geschehen zu haben. Wenn also der Erwachene bestimmt, wann der Wasserstrahl den Körper berührt. Insofern finde ich die Idee mit dem leichteren Kinder-Duschkopf zum selber Festhalten genial!

Ich habe auch schon im Schwimmbad mit besonders ängstlichen Tageskindern geübt. Ich habe einen Plastikbecher mit ins Kinderbecken genommen, und das Kind durfte mir dann ausgiebig damit Wasser über den Kopf gießen und "Haare waschen". Zuerst tat ich etwas ängstlich, dann kann einem das Kind die Erwachsenenkommentare "um die Ohren hauen"! ("Nun stell dich doch nicht so an, ist doch nicht so schlimm!"). Da kann man sich dann gleich besser reinversetzen...;-)  Ich gebe dann, scheinbar ängstlich, "Bedingungen" vor: "Aber nicht meine Augen nassmachen" usw., die das Kind dann auch immer macht. Bei dieser Gelegenheit rutscht ihnen dann auch immer DAS heraus, was sie so ängstigt, z.B. "Soll ich auch kein Wasser in die Ohren laufen lassen?" oder so. Dann hat man schon mal einen Ansatzpunkt.

Dann übe ich am Kind und frage, auf welchen Körperteil ich jetzt mit dem Becher gießen darf. Und wenn nicht, dann nicht. Sonst macht man das Vertrauen kaputt.  In der Dusche hat das Ganze dann schon einen spielerischen Touch. Wir spielen mit dem Becher und auch vertrauensvoll "nach oben gucken". Das Kind darf erst mal bei mir die Hand auf die Stirn legen, damit die Augen trocken bleiben, dann bin ich dran. Gerecht ist gerecht. Zu diesem Zeitpunkt ist meist die meiste Panik schon verflogen.... Und mit dem Versprechen: "Ich bechere dir zuerst das Shampoo aus den Haaren, und dann bist du dran!" klappt es dann auch meistens beim ersten Mal. Nach einem seeeeehr geduldigen "Vorspiel" ....(grins). "Meine" Lütten bekommen dann zu Hause das Abzeichen "Duschfee" des Jahres. Das verpflichtet und macht stolz, die Angst überwunden zu haben...

Auch beangatos Idee, zuerst der Puppe die Haare zu waschen, funktioniert gut. Auch dabei kann man beobachten, wovor das Kind die Puppe "Angst haben" lässt. Denn so reines, direktes Fragen bringt in diesem Alter meist gar nichts. Da sind sie verschlossen wie die Austern.....

Viel Erfolg!

LG, eure Tagesmutter

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Weshalb "seit einem Jahr" ? Was war denn vorher, bzw. welches Erlebnis hat denn die Angst ausgelöst? Evtl. mal Seife in die Augen bekommen, kurz untergetaucht,...?

Kinder in diesem Alter baden normalerweise gerne. Haare waschen + ausspülen ist natürlich nicht so klasse, wird aber eigentlich hingenommen.

Ist es egal, wieviel Wasser in der Wanne ist? Wenn man nur wenig Wasser reinfüllt, dass gerade mal die Beine bedeckt sind, schreit sie dann auch?

Wie ist (war) es im Sommer mit einem Planschbecken? Da steht ja nicht "Baden" auf dem Programm, sondern "Spaß haben". Meidet sie auch Planschbecken?

Ich könnte mir vorstellen, dass konkret das Haare waschen + ausspülen die Panik verursacht. Weil das in der Wanne stattfindet, ist die ganze Institution WANNE der Dorn im Auge. Dort finden diese schlimmen Dinge statt, deswegen: besser meiden. Kinder assoziieren schon mal Aversionen mit Dingen oder Orten, die in unseren Augen keine Bedrohung darstellen, Auslöser ist oft ein (banales) Erlebnis in der Vergangenheit.

Mit 3 Jahren müsste Deine Tochter aber doch schon sprechen, bzw. sich verständlich äußern können. Hast Du sie schon mal gefragt, warum sie nicht baden mag? Natürlich solltest Du sie nicht in dem Moment fragen, wenn sie brüllend vor der Wanne steht, sondern so ganz nebenbei beim Spielen etc.

Wasser ist eine natürliche Sache, und ich würde es durch Zugabe von Farbe oder viel Schaum unnatürlich machen. Zudem hindert viel Schaum daran, den Boden der Wanne sehen zu können. Ist manchen Kindern ebenfalls unheimlich.

Versuche es mit wenig Wasser und lass probehalber das Haarewaschen weg. Wie ist es dann? Wenn Haare waschen: Dusche möglichst gar nicht verwenden, besser einen Gießer; denn der zischt nicht und spritzt nicht. 

Grüße, ------>

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Vielleicht solltet ihr mal versuchen mit ihr mit dem Duschhahn zu spielen (Spaß haben weil sich die guten errinerungen bei Kleinkinder gut einprägen) das klingt vielleicht blöd xD aber es könnte helfen, ich meine ihr habt das meiste schon probiert, schaden kann das nich, vielleicht auh mal woanders mit ihr Baden (bei der Oma :D) Viel Glück euch ;)

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Kommentar von lylali12
17.11.2015, 13:32

Das habe ich auch schon probiert, nur sobald der Duschkopf vom Haken kommt, versucht sie zu flüchten.

Letztens waren wir bei Oma,da wir die erste Reaktion im Bad " Nein nein kein duschen mehr " :D

Danke trotzdem

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Das Problem hatten wir mit unserer Tochter auch. Hab sie dann beim Kinderschwimmen im örtlichen Sportverein angemeldet. Durch den "Gruppenzwang" zu Duschen hat sie sich da keine Gedanken mehr gemacht und es hat von jetzt auf nachher geklappt. Ins Schwimmbecken ging sie dann auch sofort problemlos. Mit der Badewanne daheim hatten wir noch 3-4 Wochen Probleme, dann war das Thema abgehakt.

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@ all Danke danke für eure tipps. Hab sie abends mit dem Waschlappen gewaschen und die Haare im Waschbecken, was zwar meinen Arm einschlafen ließ aber es War super! Werde das erstmal so bei behalten und sie dann langsam an die wanne/dusche gewöhnen. Vielen Dank nochmal , das hat mir gestern abend sehr viel Geschrei gespart^^

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