Horrende Inkassogebühren zulässig?

8 Antworten

Es braucht kein Unternehmen mehr mahnen. Setze dich schriftlich mit dem Inkassobüro in Verbindung und versuche die Kosten runterzuhandeln. Sage du bezahlst sofort wenn sie dir entgegenkommen

Es braucht kein Unternehmen mehr mahnen.

Das gilt nur gegenüber Verbrauchern und auch nur wenn die sehr strengen formalen Richtlinien nach § 286 Abs. 3 BGB erfüllt sind. Bei einer nicht eingelösten Lastschrift wegen mangelnder Deckung ist das in der Tat so.

Setze dich schriftlich mit dem Inkassobüro in Verbindung und versuche die Kosten runterzuhandeln.

Alles außer 3,- € sind nicht angemessen.

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3€ sind Illusion. Da kostet der Brief plus Porto mehr. Halbierte Kosten wären schon ein Erfolg. Inkassobüro sitzen an einem ganz langen Hebel.

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@frieda50

Da kostet der Brief plus Porto mehr

Nicht wirklich. Es gibt genug Gerichte, die auch für einen Mahnbrief nur 1,50€ ansetzen für Briefporto + Papier + Druckertinte.

Halbierte Kosten wären schon ein Erfolg

Nein, selbst das wäre noch viel zu viel.

Inkassobüro sitzen an einem ganz langen Hebel.

Nicht wirklich. Wenn Sie wie wir offen gegen die Gesetze verstoßen (etwa RDG, RDGEG und RVG), riskieren sie sogar ihre Lizenz.

Mit viel Gutmütigkeit käme ein Schreiben einfacher Art in Betracht. Das sind 16,20€ Punkt. Dazu die Hauptforderung und die Rücklastschrift-Gebühr, sowie eine Adressauskunft, soweit nachvollziehbar, macht 96,20€ maximal. Mehr geht nicht. Das ist deutlich weniger als die Hälfte!

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@frieda50
3€ sind Illusion. Da kostet der Brief plus Porto mehr.

Nein. EIn Standardbrief kostet € 0,62, das Papier und die maschinelle Erstellung vielleicht nochmal ein paar Cent. Mit € 3.-- sind diese Kosten mehr als gedeckt.

Halbierte Kosten wären schon ein Erfolg.

Quatsch.

Inkassobüro sitzen an einem ganz langen Hebel.

Quatsch. Inkassobüros sind nichts anderes als Geldeintreiber, ohne jede besonderen Rechte. Mehr als Briefe schreiben und ggfs. einen MB zu erwirken können die auch nicht tun, weswegen man deren Märchenbriefe alle getrost in den Müll werfen kann. Die Forderung (so sie denn zurecht besteht) an den Gläubiger zahlen, samt angemessenem Kostenersatz für Mahnungen und Rücklastschriften, und den Rest vergessen.

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@frieda50

"Echte"Anwaltsbüros hätten mehr Möglichkeiten

Inkassofirmen sind nur Finanzdienstleister und sitzen leider nicht am langen Hebel

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Sind die Gebühren von 180€ normal und rechtens?

Nein. Wenn ein Verkauf stattgefunden hatt, darf das aufkaufende IB keine Gebühren erheben, da es nun in eigener Sache tätig wird. Hier geht es um Kostentreiberei. Verlange die Vorlage der Gläubigervollmacht (§ 174 BGB) bzw. Abtretungserklärung (§ 410 BGB), binnen 2 Wochen Frist.

Wenn die Tankstelle nach wie vor Gläubiger ist, zahle dieser die 60,- € Hauptforderung plus pauschal 10,- € für Adressauskunft und Zinsen.

Die Rücklastschrift selbst würde ich noch dazu rechnen. Also nochmal rund 5€. Wichtig ist, im Verwendungszweck zu schreiben, wofür das Geld ist "Nur HF + Zinsen + Briefporto + Rücklastschrift + Adressauskunft".

Dann würde ich noch das Gericht ausfindig machen, was fürs Inkasso zuständig ist (www.rechtsdienstleistungsregister.de) und mich dort beschweren. Warum? Weil es Inkassoaufträge aufkauft und trotzdem Inkassogebühren verlangt, dass zudem Dopplung vorliegt durch mehrere Inkassobüros und dass hier drastisch gegen das RVG verstoßen wird. Man möge bitte seitens Aufsichtsgericht einschreiten und denen die Lizenz entziehen. So eine Beschwerde kostet nichts.

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