Hormonspirale (bin über 40, 2 Kinder) bei Migräne und starken Regelschmerzen, wird's damit besser?

5 Antworten

Wie die Hormonspirale bei dir wirkt, kann dir keiner vorhersagen.

Ich (w18, damals noch 17) hatte mal die Jaydess (kleinere Mirena) und mir wurde tonnenweise schönes Zeug versprochen: keine Regelschmerzen mehr, keine oder kaum noch Blutungen, super Verhütung und "lokal" wirkende Hormone und kaum Nebenwirkungen.

Nach ein paar Tagen bekam ich furchtbare Akne, hatte Dauerblutungen und mehr Schmerzen. Meine Ärztin meinte aber, dass sich das alles legen würde. Nach ein paar Monaten wurde meine Periode noch stärker und länger, die Schmerzen noch doller, ich bekam Ausschlag im Gesicht (hab durch die Spirale irgendwie eine Allergie entwickelt), noch mehr Pickel am ganzen Körper, meine Brüste wurden kleiner, ich hatte täglich Kopfschmerzen, Müdigkeit und Lustlosigkeit. Da sieht man mal wie "lokal" diese Hormone wirklich wirken.

Nach neun Monaten war ich dann mal bei einer anderen Ärztin, um mich zur Kupferkette beraten zu lassen. Die untersuchte mich und da der Schock: die Spirale ist in den Gebärmutterhals gerutscht und war sogar leicht geknickt. Die Ärztin holte sie sofort raus. Das dumme dabei war, dass ich nur eine Woche vorher bei der Kontrolluntersuchung bei meiner eigentlichen Ärztin war, die Spirale musste aber schon länger so gewesen sein. Also bin ich da auch nie wieder hingegangen.

Ich hatte sie neun Monate. Nach und nach verschwanden die Nebenwirkungen wieder (außer die Brüste und die Allergie).
Vielleicht lag das alles an meinem Alter oder ich hatte besonderes Pech, wer weiß.

Es kann sein, dass du Hormone besser verträgst. Vielleicht verschwindet deine Migräne, vielleicht wird sie aber noch schlimmer oder es passiert gar nichts. Wenn die Spirale richtig sitzt, soll sie die Periode und die Regelschmerzen tatsächlich abschwächen.
Am besten du besprichst das mit deinem Frauenarzt. Du kannst ja auch mal nach Erfahrungsberichten im Internet gucken.

Ich werde mir jedenfalls nie wieder hormonelle Verhütung antun.

Alles Gute!

Vielen Dank dass du mir deine Erfahrungen mitteilst.

Leider sieht mein FA das Ganze nur total positiv. Keine Regelschmerzen, in den seltensten Fällen Nebenwirkungen, eine Chance dass sich die Migräne verbessert. Zitat: "Warum tun sie sich das an? Mit der Spirale haben Sie keine Probleme mehr..."


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Es kann ja sein, dass die Spirale wirklich helfen kann, nur leider kann es dir kein Arzt versprechen.

Die meisten Ärzte raten zu hormoneller Verhütung, weil sie da u.a. selber dran verdienen.

Du kannst dich ja auch mal bei anderen Ärzten beraten lassen. Eine Zweit- oder Drittmeinung kann da nicht schaden.

LG

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Nun, habe ich die 5-jährige Spirale seit Mai 2016.

Die ersten beiden Monaten Schmierblutungen, nicht arg und Ausfluss den Sommer über.

Seit etwa November 2016 keine Regelblutungen mehr.

Ich habe etwas zugenommen (ca. 1 kg), aber nicht schlimm.

Meine Migräne ist besser geworden, ich spüre nur mehr den Wetterwechsel.

Noch geht's mir gut damit.   :))

Hallo Lavendelzweig,

Frauen reagieren sehr unterschiedlich auf die Hormonspirale. Ich kann dir nur beschreiben, wie es bei mir war – was natürlich keine Allgemeingültigkeit hat.

Ich bin, wie du, Migränepatientin. Im Alter von Anfang 40 Jahren habe ich mir auf Anraten meiner Gynäkologin die Hormonspirale Mirena einsetzen lassen. Hintergrund war: Starke Menstruationsbeschwerden (Schmerzen im Unterbauch / im unteren Rücken, Kreislaufbeschwerden, sehr starke Blutung und fast immer eine Migräneattacke während der Menstruation).

Da ich damals schon 2 Kinder hatte und kein weiterer Kinderwunsch bestand, wollte ich auch eine sichere Verhütung haben.

Nach dem Einsetzen der Hormonspirale habe ich es erst einmal bereut, weil ich danach (in den ersten Monaten) häufige unregelmäßige (leichte) Blutungen bekommen habe, die aber ohne Schmerzen waren. Auch hatte ich in dieser Zeit oft Schmerzen (Spannungsgefühl) in den Brüsten.

Nach einigen Monaten blieben aber die Blutungen aus und auch die Schmerzen in den Brüsten verschwanden.

Die erste Hormonspirale hatte ich 4 Jahre lang. In dieser Zeit (außer in den ersten Monaten) hatte ich keine menstruell bedingten Migräneattacken mehr und auch keine sonstigen menstruellen Beschwerden, da meine Menstruation durch die Hormonspirale verhindert wurde.

Insgesamt war damals meine Erfahrung mit der Hormonspirale so gut, dass ich mir eine neue für weitere 5 Jahre einsetzen ließ. In der Anfangszeit kam es zwar wieder zu unregelmäßigen Blutungen und Brustspannen, aber das habe ich in Kauf genommen – für die anschließende jahrelange beschwerdefreie Zeit während die Hormonspirale wirksam war.

Für Migränepatientinnen ist das rapide Sinken des Hormons Östrogen (während der Pillenpause oder bei der Menstruation) der Auslöser einer Migräneattacke. Durch die Hormonspirale, die ausschließlich das Hormon Gestagen an den Körper abgibt, bleibt der Hormonspiegel weitestgehend konstant, so dass zumindest keine hormonbedingten Migräneanfälle mehr stattfinden.

In jungen Jahren hilft eine östrogenhaltige Pille die altersbedingte Akne zu verhindern. Diese Akne tritt dann (pubertätsbedingt) wieder auf, wenn keine Östrogene mehr eingenommen werden. Deshalb (und auch aus anderen Gründen) würde ich eine Hormonspirale nicht für sehr junge Frauen empfehlen. Für Frauen in deinem Alter hat sie aber meistens mehr Vorteile als Nachteile. So ist zumindest meine persönliche Erfahrung – und auch die, meiner Schwester, die auch Migränikerin ist.

LG Emelina


DH Emelina! Und wieder etwas gelernt. Ich nehme z.B. Gestagene im Langzeitrhythmus wegen meiner ausgeprägten Endometriose ein - aber der Zusammenhang Östrogen - Gestagen bei Migränepatienten war mir so nicht bekannt. LG

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Hallo Emelina,

danke für deine Erfahrungen. Bin froh, von einer positive Seite zu hören.

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