Honigbienen - Winterstarre

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4 Antworten

Bienen können Temperaturen erzeugen bis 41 grad, damit vernichten sie Feinde wie Wespen. Im Winter, es kann noch so kalt sein, sind bei den Bienen immer noch Plusgrade. Man hört sie auch immer summen. Die Wintertraube ist immer in Bewegung, so wandern die äußeren nach innen und die inneren nach außen. Das ganze Jahr arbeiten sie zusammen.

Wie gut bist Du in der Auswertung wissenschaftlicher Texte?

Mein Rat: Betrachte es als "offene Diskussion", denn das ist die wissenschaftliche Vorgehensweise. Manche Dinge sind einfach noch nicht abschließend "ausgeforscht", d.h. es kann dir -möglicherweise- zum jetzigen Zeitpunkt wirklich niemand sagen, was "die Wahrheit" ist. Es mag sogar so sein, dass BEIDE Seiten Recht haben. Oder das die Faktoren die zur Bildung von Trehalose führen schlichtweg noch unbekannt sind ...

Allerdings: Auch deine "Fragestellung" ist dezent gesagt, etwas unwissenschaftlich, denn Du vermischst da zuviele Dinge miteinander.^^

Nicht unbedingt. Je kälter es ist, zieht sich die Wintertraube zusammen, es entsteht Sauerstoffmangel im inneren der Traube und die Honigbienen fallen in Diapause wie andere Insekten auch. Voraussetzung ist, dass die Winterbienen inaktiv waren, um den Frostschutz - Status (Trehalose) aufrecht zu erhalten.

Kältenarkose ist keineswegs unbekannt http://www.jstor.org/pss/3494466

Varroa tot. Eigener Versuch.

Ich fühle mich schon in der Lage, eine wissenschaftliche Studie, auch wenn sie englisch ist, zu lesen und zu verstehen. Und hier tun sich sehr undezent Widersprüche auf, die die Grundlagenforschung betreffen. Da die Kältenarkose in der Forschung auch nicht unüblich ist, wie man da und dort nachlesen kann, darf man sich doch wundern, bei all den Möglichkeiten, die der Forschung zur Verfügung stehen, dass eine Fragestellung wie diese noch nicht hinreichend geklärt sein sollte.

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