Honararanspruch bei Vertragskündigung?

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1 Antwort

Ohne jetzt die Gesetze genau zu kennen würde ich doch sagen das ist ein Geschäftrisiko. Anders würde es ausehen wenn deine Schwester kurz vor der Hochzeit den vertrag kündigt, aber jetzt 3 Monate im Voraus wird wohl eine Entschädigung schwer zu rechtfertigen sein.

Außerdem existiert ja kein Vertrag dazu, das heißt ein Widerrufsrecht bei einem Fernabsatzgeschäft dürfte 6 Monate gelten. Ich nehme an eine Widerrufsbelehrung dazu gab es auch nicht?

Ich würde die 200 Franken nicht zahlen und sehe auch keine Chance das die Kosmetikerin diese Eintreiben könnte. Allerdings beziehe ich mich jetzt auf Deutsches Recht k.A. ob das in der Schweiz anders ist.

Also für deutsches Recht ist deine Antwort mal völlig falsch.

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@AalFred2

Ich lasse mich gerne belehren, aber die die Richtigstellung meiner Antwort sehe ich in deinem Beitrag nicht, somit ist der Kommentar einfach nur sinnlos.

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@Yuncil

Also gut.

Wenn kein Kündigungsrecht vereinbart wurde, sind Verträge grundsätzlich einzuhalten.

Ein Vertrag existiert natürlich.

Weder ist das ein Fernabsatzgeschäft noch gibt es ein Widerrufsrecht. Insofern bedarf es auch keiner Widerrufsbelehrung.

Gut so?

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@AalFred2

Es wurde doch nur über Facebook kommuniziert soweit ich das verstanden habe, inwiefern soll es dann kein Fernabsatzgeschäft sein? Bei einem Fernabsatzgeschäft besteht per Gesetz ein Widerrufsrecht. Handelt es sich um ein normales Geschäft dann hast du wohl recht aber soweit wir wissen wurden nur Fernkommunikationsmittel verwendet.

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@Yuncil

§312b BGB

(1) Fernabsatzverträge sind Verträge über die Lieferung von Waren oder über die Erbringung von Dienstleistungen, die zwischen einem Unternehmerund einem Verbraucher unter ausschließlicher Verwendung von Fernkommunikationsmittelnabgeschlossen werden, es sei denn, dass der Vertragsschluss nicht im Rahmen eines für denFernabsatz organisierten Vertriebs- oder Dienstleistungssystems erfolgt.

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