Homosexuell und in der AfD?

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3 Antworten

Die AfD ist keine nationalsozialistische Partei.

Dies sage ich nicht aus Sympathie zur AfD, sondern aus zutiefster Antipathie zum Nationalsozialismus. Dieser ist unvergleichbar in der Geschichte in jeder Hinsicht, er war einmalig in seiner Ausbreitung und in seiner Reichweite, hatte Millionen von Todesopfern und sollte deswegen als Begriff vermieden werden, ist er nicht auf jeden Fall angebracht.

Die AfD ist rechtsradikal, dies kann man zmd. mittlerweile behaupten. Zunächst hat man den Radikalitätsbegriff selten angewandt und die abschwächte Form des Rechtspopulismus verwendet, nach Höckes aktuellster Rede und einigen weiteren Vorfällen, ist es inzwischen nicht falsch zu sagen, die AfD habe eindeutige rechtsradikale Züge in sich verinnerlicht.

Die "Homosexuellen in der AfD" sind eine heimtückische Angelegenheit. Ja, es gibt sie, allerdings sind sie wohl eher eine Methode um die AfD vor Kritik zu schützen. Ganz nach dem Prinzip des "Quotenschwarzen", wird bei jedem Vorwurf der Homophobie auf diesen sehr kleinen Anteil Homosexueller in der AfD verwiesen, um den Kritikpunkt als vermeintlich illegitim zu ignorieren. 

Wichtig ist, dass die AfD in ihrer eigenen Programmatik und in ihren Aussagen offensichtlich schwulenfeindlich ist. Dies geht aus der angeblichen Gefahr für die "traditionelle Familie" hervor, Stichworte hier sind auch "Gendermainstreaming" oder "Homolobby". Das Problem der Homophobie wird von Petry und anderen AfDlern regelmäßig klein geredet, da der homosexuelle Lebensentwurf in Deutschland "eine kaum relevante Konstellation" sein.

Dazu auch: 


...da der homosexuelle Lebensentwurf in Deutschland "eine kaum relevante Konstellation" sein.

Jaa....., man mag es kaum für möglich halten...:  aber der " homosexuelle Lebensentwurf  " einer relativ kleinen Minderheit geht wohl dem Großteil der Menschen in diesem Land gepflegt am Steiss vorbei, vielleicht abgesehen von viel zu vielen links-Freunden die sich für um so moderner, toleranter und aufgeklärter halten, jeh lauter sie Homosexualität als quasi etwas erstrebenswertes bejubeln.

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@willom

Das die Anzahl Homosexueller verglichen mit der Gesamtbevölkerung nicht besonders hoch ist, ist richtig. Umso höher ist entsprechend das Maß an Homophobie, denn sehr vielen Menschen hierzulande geht das Thema eben nicht am "Steiß vorbei", Diskriminierung ist für viele Homosexuelle Alltag.

Auch aus deinen Formulierungen lässt sich ableiten, dass du vermutlich eine gewisse Tendenz zur Nicht-Akzeptanz Homosexueller hast, betrachtet man die Art und Weise wie du über "links-Freunde" schreibst und die völlig absurde Behauptung in den Raum stellt, man würde Homosexualität als Erstrebenswert verkaufen. Du weißt ganz genau, dass das Mist ist. Bitte verbreite nicht diesen Strohpuppen-Unsinn.

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zu aller erst ist die AFD weit davon entfernt nationalsozialistisch zu sein, auch wenn mitglieder wie Höcke das nur allzugerne hätten...

was jeweilige person dazu bewegt mitglied so einer partei zu werden weß ich nicht, das weiß nur betroffene(r) selbst

es könnte natrürlich auch nach dem prinzip des ,, Quotenne***s gehen, aber wie gesagt , das weiß nur der/die Beteiligte(r) selbst

in der afd sind doch keine nazis! sie haben zwar eine rechte einstellung doch deshalb sind es nicht gleich nazis... vielleicht gibt es ja nazis in der afd aber da sind überwiegend normale menschen... und btw warum schreibst du statt "g" immer "q"?

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