Homosexualität = Sünde - Warum?

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17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Schau mal hier:

 - (Christentum, Homosexualität, katholisch)

grins das ist Eindeutig die beste Antwort!!

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Ich würde sagen das dir Kirche das so auslegtdas man nur Homosexualität ausführen kann, wenn man einen psychischen Schaden hat. Die Kirche sieht das als unnatürlich, vermutlich weil es nicht zu Fortpflanzungszwecken dient sondern allein zum Lustgewinn.

Ganz einfach, weil die Kirche an sich ein veralteter verkrusteter haufen ist. Sie hält an 2000 Jahre alten Regeln fest und hat vergessen das dieWelt sich stetig und von Tag zu Tag weiterentwickelt. Und wenn sie nicht bald etwas auf den Zug mit aufspringt wird es die Kirche in ihrer jetzigen Form einmal nicht mehr geben weil keiner mehr in diese art der museen gehen will.

Bei der Erschaffung von Eva sprach Gott zu den beiden: "So liebet und mehret euch", das ist bei einer Partnerschaft von gleichgeschlechtlichen Personen - zumindest in der Vergangenheit - nicht möglich gewesen. Weiterhin findet sich ein Punkt beim Thema Sodom und Gomorrha, hier vergnügten sich die Männer miteinander, tranken im Übermaß und konsumierten exzessiv ihnen bekannte Drogen.

Alle monotheistischen Religionen sind gegen das Übermaß und gleichzeitig auch gegen Verbindungen, aus denen keine Kinder entstehen können. Ob das nun moralisch und ethisch vertretbar ist, steht auf einem anderen Blatt - aber das ist nun mal Stand der Dinge.

Bin grad am Theologiestudieren, hier die Antwort, die ich herausgearbeitet habe:

Mit Homosexualität wird ein
Zustand bezeichnet, in dem eine Person starke erotische Gefühle zu anderen
Persones des gleichen Geschlechts empfindet. Die spezifische Neigung der
homosexuellen Person ist zwar in sich nicht sündhaft, begründet aber eine mehr
oder weniger starke Tendenz, die auf ein sittlich betrachtet schlechtes
Verhalten ausgerichtet ist. Aus diesem Grunde muss die Neigung selbst als
objektiv ungeordnet angesehen werden
. Sündhaft sind hingegen die
homo¬sexuellen Akte, wenn sie bewusst und frei gesetzt werden
. Homosexuelles Tun verhindert die eigene Erfüllung und das eigene
Glück, weil es der schöpferischen Weisheit Gottes entgegensteht. Es kann
Phasen im Leben geben, wo ein Mensch homosexuelle Zuneigung empfindet. Die
Lehre der Kirche dazu ist: kein Mensch darf reduziert werden auf seine sexuelle
Betätigung. Kein Mensch ist determiniert, in homosexueller Weise seine
Sexualität auszuüben. Das ist vielmehr eine Verwundung. Die Frage
ist, ob unsere Entscheidung übereinstimmt mit unserer menschlichen Natur.
Es kann sein, dass ein homosexueller denkt, dass es sich um einen biologischen
Determinismus handelt. Das stimmt aber nicht, was auch die Ideologie des Gender
anerkennt: ich kann mich als Homosexueller entscheiden, heterosexuell zu leben.
Sexualmoral betrifft die persönliche Entscheidung. Jedoch stimmt es, dass ich
mir nicht ausgesucht habe, homosexuelle Zuneigungen zu haben oder Versuchungen
zum Ehebruch zu haben! Ich entscheide aber sehr wohl, ob ich diese Akte ausübe
oder nicht. Der homosexuell lebende Mensch ist frei und nicht zu einem
bestimmten Verhalten gezwungen, obwohl es Umstände geben kann, welche die
Schuldhaftigkeit des einzelnen vermindern oder geradezu aufheben, während
andere Umstände sie wiederum vermehren können. Pastorale Richtlinie: Kein
authentisches pastorales Programm darf Organisationen einschließen, in denen
sich homosexuelle Personen zusammenschließen, ohne daß zweifelsfrei daran
festgehalten wird, daß homosexuelles Tun unmoralisch ist.

Ist das auch deinen eigenen Meinung?

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