Homosexualität im Islam/Hinduismus/Judentum/Christentum/Buddhismus erlaubt?

14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zwei Dinge habe ich zu deiner Frage gefunden was das Christentum betrifft:

  1. Das Christentum sieht die Verpflichtung der Menschen Kinder zu kriegen. (Seid Fruchtbar und Mehret euch). Das steht im Alten Testament, also müsste das auch für die Juden gelten.

  2. Daraus folgernd ist die reine Homosexualität nicht wörtlich verboten, aber es ist und bleibt nun einmal nicht möglich das du dich als Schwuckelsche mit deinem "Partner" vermehrst.

ABER das Christentum lehrt auch "Vergebung". So hält sich zwar ein Homosexueller nicht an diese Regel, ABER jeder Christ der diese "Verfehlung" nicht "vergibt" dürfte sich selbst nicht Christ nennen. Denn Vergebung und Barmherzigkeit, Nächstenliebe und Ehrlichkeit sind die wichtigsten Gebote des Christentums.

Folglich MUSS jeder Christ Homosexualität akzeptieren, wenn er denn nun wirklich Christ ist. Jedoch sähe ich es problematisch das ein Homosexueller sich selbst Christ nennt oder aber heiraten möchte. Denn die Ehe sehe ich persönlich als eben den HEILIGEN Bund zwischen Mann und Frau an. Ich sehe jedoch keinen Grund für eine standesamtliche Gleichstellung, nur eben widerstrebt mir hier das Wort Ehe zuzulassen.

Wichtig hierbei die Aufopferung Jesus Christus.

diese Stellungnhame ist schon in der Wortwahl gegen das Gebot der Nächstenliebe

0

1. Das alte testament wurde durch das neue aufgehoben. Jesus gab uns also ein update und hob mit seinem Tod den alten Bund auf. 

Es ist also unwichtig was im alten Testament steht.

2. Nächstenliebe. ..selbstvertändlich für gläubige Christen. Und sicher würden gläubige dies auch tolerieren bzw. Nicht verurteilen. Das hat allerdings nichts damit zu tun  das es nach biblischer sicht geduldet wird. Doch richten  (endgericht) wird unser Herr,  der allmächtige Gott - nicht der gläubige christ...(Nach dem Motto ...wenn du sündenfrei bist werfe den ersten stein).

3. Es gibt keine homosexuellen gläubigen Christen. Christen villeicht, aber keine mit Herzen gläubigen. Denn ein gläubiger Christ würde genau diese Sünde nicht mehr begehen. Gott hat ihm all seine vergangenen und in Zukunft liegende Sünden vergeben...das erlaubt ihm jedoch nicht weiterhin BEWUSST zu sündigen...

Diese Interpretation ist also falsch. Entweder ich bin  mit Herzen im glauben...oder will nur einen Vorteil für meine Sünde ziehen. Dann aber bist du nicht im Glauben.

0

Man sollte sich nicht daran orientieren, was "die anderen" darüber denken. Wenn man diese Neigung hat, sollte man sie bei sich selbst akzeptieren und annehmen.

Jede Form der Sexualität, die der Liebe dient, die den anderen sieht und achtet und nicht ausnutzt, ist von Gott gewollt. Und jede Menge Spaß darf man dann auch genießen. Wo Körper, Geist und Seele einen gemeinsamen Tanz tanzen, ist alles erlaubt.

siehe hier im Forum ist dazu ein toller Beitrag:

http://elves-castle.forumprofi.de/thema-anzeigen-jaaaa-europa-waehlt-toleranz-und-freiheit-...-t97.html

Christentum: die Bibel verbietet an mehreren Stellen homosexuelle Handlungen unter Männern, allerdings nicht die Homosexualität an sich, also die Anziehung an das eigene Geschlecht. Die kath. Kirche sagt das selbe und fordert homosexuelle zu Enthaltsamkeit auf. Die ev. Kirche ist da schon etwas weiter. 

Judentum: im orthodoxen Judentum ist Homosexualität eine schwere Sünde; viele unorthodoxe Juden sehen das aber lockerer.

Islam: laut Schariah ist Homosexualität verboten und mit dem Tode zu bestrafen. Es gibt aber auch Gegenstimmen, die den Islam als tolerante Religion auslegen und homosexuelle akzeptieren.

Hinduismus: in der Veda (religiöse hinduistische Schrift) sind andere Sexualitäten ausdrücklich akzeptiert. Die homophone Haltung Indiens entstand erst durch Einfluss von Christen und Muslimen in Indien.

der Buddhismus dürfte von den 5 Weltreligionen wohl die toleranteste sein. Das liegt denke ich daran, dass der Buddhismus einerseits Mitgefühl mit allen Lebensen Wesen eine wichtige Rolle gibt, andererseits daran, dass es sich nicht in das Leben der Menschen einmischen will und Vorschriften erteilt, sondern sie dazu auffordert, selber nach der Wahrheit zu suche nach und kritisch zu hinterfragen (auch gegenüber den buddhistischen Lehren)

Falsch Toleranz im islam gibt es nicht

Toleranz der Menschen schon

Aber das wiederum hat dann nichts mit islam zutun

Bei uns ist der Gottes gebot mehr oder weniger das selbe wie im christentum oder judentum

0

Es gibt sicherlich in jeder Sekte ein paar tolerante Anhänger, aber im großen und ganzen wird man glaub ich in keiner Religion voll akzeptiert^^ Glaube an sich ist nicht falsch, aber wie es einem beigebracht wird ist eine andere Sache. Fakt ist Religion wird zur Manipulation verwendet! Betrachte allein schon mal diese Todsünden und du wirst es erkennen

Ähm, also wenn ich mir so die Todsünden ansehe, dann finde ich eigentlich, dass da durchaus ein sinnvoller Hintergrund zu finden ist, denn alle diese Punkte führen im Übermaß zu großem Schaden für sich und andere und genau darum geht es, das Übermaß soll vermieden werden.

Sinnlos durch die Gegend poppen kann genauso schaden, wie Fressen und Saufen oder Gier oder übermäßiger Geiz etc. Jedes Zuviel, egal in welche Richtung, ist von Übel. So wird das im Christentum gesehen und auch im Buddhismus.

1
@Dummie42

@ Enginenotwelve: Erst informieren, dann andere verurteilen: Das wäre ja der Hammer, wenn ich als Buddhistin jetzt als Homophob dastehe. Ich finde es echt schon Diskriminierung von Buddhisten, uns überhaupt mit dem Mist, den andere Religionen verzapfen, in einen Topf zu werfen. In den Homophpbie Topf zum Beispiel. Oder in den Kriegs- Topf. Schon alleine die Formulierung: " Die Religionen" nervt mich. Was habe ich mit Boko-Haram zu tun? Oder mit Diskriminierungen gegen Homosexuelle, die aus der Bibel abgeleitet werden? Ich schließe mich dem an, dass der Buddhismus keine Religion ist. Und das nicht deswegen, weil ich eindeutig meine, dass es eine Philosophie sei. Sondern weil die Bezeichnung " Religion" als Erlaubnis für Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen genommen wird. Die buddhistische Ethik steht meiner Meinung nach eher dem Humanismus nah, als irgendeiner Religion. Buddhisten sind auch meist keine Agnostiker, sondern Atheisten. Ich bin also schon selbst verantwortlich, wenn ich mit dem Finger auf jemanden zeige, der niemandem schadet. Dieses Verhalten kann ich nicht mit einem Gott begründen.

1
@Dummie42

@Dummie42: Ähm, die Todsünden gelten auch für Heteros. Und ich habe mal gehört, dass es ein "Sinnlos durch die Gegend poppen" auch bei Heteros geben soll...

2
@Dummie42

"Sinnlos durch die Gegend poppen kann genauso schaden, wie Fressen und Saufen oder Gier oder übermäßiger Geiz etc. Jedes Zuviel, egal in welche Richtung, ist von Übel. So wird das im Christentum gesehen und auch im Buddhismus." - Was soll uns das sagen? Ist Sex nur dann nützlich, wenn dabei neues Leben entsteht?

0
@Shurrack

Nein, das soll lediglich sagen, dass Unmäßigkeit in jeglicher Form von Übel ist.

0

Todsünden Können zu einem schaden führen ..was jedoch als solche bezeichnet wird ist harmlos - Zorn beispielsweise ist nicht schlimm wenn man es kontrolliert , jemanden zu schlagen ob aus Wut oder Langeweile ist das eigentliche Problem .

Es ist mir eigentlich vollkommen egal an was jemand glaubt bzw welchen Lebensstil er bevorzugt. Ich bin laut den Papieren noch römisch katholisch und habe nichts gegen Homosexuelle oder andere (wie sie so schön von der Gesellschaft genannt werden) "Randgruppen". Wäre ich jetzt jedoch streng religiös hätte ich mit meiner Einstellung ein Problem ^^ Das mit dem Buddhismus war falsch formuliert - objektiv betrachtet ist es ein religiös beeinflusster Lebensstil - einfach und vernünftig... Kurz gesagt geht es darum die Augen auf zu machen und skeptisch zu sein. Durch Religion und Medien wird ununterbrochen gehetzt, oder etwa nicht? Manipulation ist allgegenwärtig sogar bei heiligen Institutionen. Jede Religion oder andere Lebenshilfen haben ihre existenzberechtigung , jedoch nicht die Weise wie diese verbreitet werden (Beispiel: kirchensteuer-Leute helfen? No Way ; macht und kindermissbrauch!)

Toleranz ist individuell, jedoch nur wenn man sich dem vorgeschriebenen widersetzt!

1
@Enginenotwelve

"Todsünden Können zu einem schaden führen " - - Die katholische Kirche hat sogar lange Zeit behauptet, Masturbation und/oder Homosexualität könnten zu Rückenmarkserweichung und Krebs führen! Pfui, Ihr kleinen Ferkelchen! ;-)

0

der Dalai Lama vertritt nicht alle Buddhisten, ist aber eine lebende Autorität für viele Menschen, auch für nicht- Buddhisten. Letzte Äußerung zu dem Thema:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/dalai-lama-hat-keine-vorbehalte-gegen-homo-ehe-a-957392.html

Ich denke, der Dalai Lama, oder sein möglicher Nachfolger, der Karmapa Urgyen Thinley Dorjee, werden noch darauf festgenagelt werden, wieso der Dalai Lama gesagt hat," wer eine andere religiöse Tradition hat, solle dieser folgen." Damit sagt er nämlich meiner Meinung nach, dass homosexuelle Jugendliche, die christliche Eltern haben, sich quasi selbst fertigmachen sollen, durch Lektüre der Bibel. Also falls der Dalai Lama noch eine Weile lebt und reist, denke ich, werden da noch Fragen kommen. Meiner Meinung nach sollte es eher Schutz- Organisationen von Buddhisten in Deutschland geben, die junge Homosexuelle aufnehmen. im Falle, dass die Krach mit ihren Eltern haben. Hier sollte zusammengearbeitet werden mit erwachsenen Homosexuellen. Der Dalai spricht ja auch die Menschenrechtsverletzungen durch Diskriminierung an und Buddhisten sind zum Mitgefühl verpflichtet. Wichtig wäre auch, dass Buddhistische Lehrer und nicht christliche Religionslehrer das Thema Buddhismus unterrichten in Deutschland. Dann könnte auch was getan werden für die Toleranz gegenüber sexuellen Minderheiten auf Schulhöfen. Ich meine: Das Thema ist nicht durch.

Buddhismus ist keine Religion von Gott eine rein menschlichen gemachte Religion

0

Was möchtest Du wissen?