Homophobie im Islam

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9 Antworten

Die Verteufelung der Homosexualität hat meiner Meinung viel mehr mit der Romantisierung von Sexualität zu tun als mit Religion. Heute wird die Ehe zwischen Mann und Frau (oder Mann und Mann, Frau und Frau) in vielen Gesellschaften mit Liebe in Verbindung gebracht. Das war allerdings nicht immer so. Die Ehe diente der Fortfplanzung und zur Errichtung der untersten gesellschaftlichen Zellen: Den Familien. Der Sex in der Ehe war daher rein funktionell so dass auch viele homosexuelle Männer und Frauen ohne weiteres heterosexuelle Ehen schlossen. Der Sex ausserhalb der Ehe war ohnehin schon tabuisiert, so dass es keinen Unterschied machte ob man sich hetero- oder homosexuell "vergnügte".

Im Koran wird Homosexualität explizit in der Erwähnung von Lot (Sodom & Gommorra) angesprochen. Ansonsten entspringtt die islamische Kritik an der Homosexualität nur den Hadiths.

Man sollte aber festhalten das die Sultane im Osmanische Reich so ziemlich alles tun konnten was sie wollten. Als Kalifen, waren sie zugleich die geistigen Führer des sunnitischen Islams und waren immun gegen jegliche Kritik. Obgleich der Islam dem Mann 4 Ehefrauen zusichert, hatten die Sultane ein Vielfaches dessen in ihren Haremen. Das gleiche galt übrigens auch für viele christliche Herscher , die zwar auf eine Ehefrau beschränkt waren aber viele Konkubinen hatten. In England kann man das Ausmass heute noch sehr gut sehen, wenn man die Verbreitung des Namens Fitzroy verfolgt. Fitzroy stammt vom französischen Fils du roi, also Kind des Königs und wurde den Kindern als Nachnamen gegeben die unehelich von Königen gezeugt wurden.

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Homosexualität ist einfach eine Variante menschlichen Seins. Und somit völlig wertfrei zu betrachten.

Es gibt eine gewisse statistische Wahrscheinlichkeit, homosexuell geboren zu werden. Und diese wird wohl in allen Kulturen annähernd gleich sein.

Also gehe ich davon aus, daß es in muslimischen Gesellschaften statistisch genau so viele Homos gibt, wie bei uns.

Wie die Kulturen damit umgehen, ist allerdings regional und historisch sehr unterschiedlich.

Die Homophobie der Religionen ist immer ein Quell von Unrecht und Unmenschlichkeit. Es liegt auf der Hand, daß es in islamischen Gesellschaften mehr unterdrückte Homosexualität und daraus folgend mehr unterdrückte Homosexuelle gibt. Also ein größeres Maß an Leid und Ungerechtigkeit.

Ich habe den Eindruck, daß sich diese Frage immer nur auf Männer bezieht, aber das gilt natürlich gleichermaßen für Frauen.

Ich habe bis neulich mit drei Kollegen in einem Büro gearbeitet. Wir waren zwei Männer und zwei Frauen. Und alle vier stehen auf Frauen. Sicher nicht repräsentativ, aber zu berücksichtigen.

Mir ist die Würde eines Menschen immer mehr wert als irgendeine abstrakte Regel. Sei sie religiös oder ideologisch. Der Mensch an sich hat einen Wert unabhängig von seiner Veranlagung.

Und jeder Mensch hat das unveräußerliche Recht, seine Veranlagung auszuleben. In der Verantwortung für sich und die ihn umgebenden Menschen und in der Anerkennung eben dieses Rechtes für alle.

Alle Regelwerke, die dieses Recht beschneiden, sind menschenfeindlich und unwürdig. Ob das Koran, Bibel oder ideologische Machwerke sind.

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Ich glaube nicht ,dass die Sultane Homosexuell waren ... Naja durch Atatürk wurde die Religion zu Privat sache und die Sunnitische Scharia wurde abgeschafft ,würde in der Türkei die Scharia immer noch herrschen würde man Homosexuelle einfach erhängen.

Homophobie im Islam : Im Kuran steht nichts davon Homosexuelle umzubringen ,es steht auch nicht drin Abtrünnige umzubringen ,oder die Christen und Juden - Im Islam darf man nur töten , wenn ein Muslimisches Land angegriffen und besetzt wird ,Muslime unterdrückt und bekämpft werden usw also nur ,wenn man in Not ist und keine andere möglichkeit mehr hat . Homosexuelle umzubringen steht in Hadithe und in der Sunna ,glaub ich ..Die Hadithe wurden 200 Jahre nach dem Propheten geschrieben und können falsch sein und zur Zeiten des Propheten war Homosexuellität nicht normal ,der Prophet hat so gelebt wie es damals in Arabien üblich war ,man kann es nicht mit heute vergleichen ,viele Muslime wollen so leben wie der Prophet ,aber man kann heute nicht mehr so leben wie der Prophet gelebt hat . Zur zeiten des Propheten hat man noch mit Schwerter und Bögen gekämpft , heute können wir uns es nicht als Vorbild nehmen ...

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In der Türkei wird keiner umgebracht, weil er anders ist. Das war im Hitlerzeit! In der Türkei herrscht Freiheit. Jeder kann so leben wie er will. Und im Islam ist es ebenfalls verboten Menschen umzubringen. Man kann sich wehren, wenn was passiert. Aber grundlos kann man doch nicht jmd umbringen. Homosexualität ist im Islam verboten, weil Allah nicht umsonst 2 Geschlechter erschaffen hat. Grundsätzlich benutzt man die Sexualität an erster Stelle für die Fortpflanzung. An zweiter Stelle für Spaß. Aber da gibt es natürlich auch Regeln. Homosexualität, Unzucht usw. sind verboten. Allah gibt uns die Gelegenheit selber auszusuchen, was wir machen, aber dennoch hat er uns Regeln aufgestellt, die wir einhalten müssen. Diesseits ist eine Prüfung für uns und jeder hat im Leben Probleme. Jeder wird anders getestet. Homosexualität kommt ebenfalls von Allah. Er will diese Menschen mit der Sexualität testen.

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Kommentar von sweety4665
02.10.2011, 19:59

Damit einige Menschen nicht versuchen den Islam runterzumachen, habe ich auch für diese Menschen etwas recherchiert. Im Christentum ist es ebenfalls verboten: http://www.gutefrage.net/frage/ist--homosexualitaet--im--christentum--erlaubt

Hi LunaLovegood,

Ich denke du willst einfach nur die Warheit wissen was die Bibel darüber sagt, und nicht dass was jeder Mitglied hier glaubt es sein sollte oder nicht, deswegen schreibe ich dir einfach das, was die Bibel sagt (und dass ist gleich in allen Übersetzungen Weltweit)

1Mose 1:27,28 und 2:24

"Jehova (Gott) hat Mann und Frau geschaffen, und er hat vorgesehen, dass die Sexualität nur zwischen Ehemann und Ehefrau ausgelebt wird."

Von daher, ist es nur logisch, dass die Bibel homossexuelle Handlungen verurteilt, schau mal:

Römer 1:26,27

"Deshalb übergab Gott sie schändlichen sexuellen Glüsten, denn sowohl ihre weiblichen Personen vertauschten den natürlichen Gebrauch von sich selbst mit dem wiedernatürlichen; und desgleichen verließen auch die männlichen Personen den natürlichen Gebrauch der weiblichen Person und entbrannten in ihrer Wollust zueinander Männliche mit Männlichen, indem sie unzüchtige Dinge trieben und an sich selbst die volle Vergeltung empfingen, die ihnen für ihre Verirrung gebührte."

Wie wir sehen können, äußert sich die Bibel in diesen Aspekt ganz eindeutig. Das heißt aber nicht dass Menschen mit Homossexuelle Tendenzen keine Chance mehr hätten, Gott liebt uns und ist bereit uns immer zu helfen wenn wir es brauchen und bereit sind seine Willen zu folgen.

Ich persönlich, kenne Menschen die Homossexuelle Gefühle hatten, sich aber entschieden haben es nicht in Handlungen zu übergehen, weil sie es so wollten...

Niemanden ist verpflichtet die Bibel zu folgen, wenn man sich aber dafür entscheidet, dann muss man eine Homossexuelle Beziehung aufgeben.

liebe Grüsse,

Ester

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Der Islam war nicht immer so idiotisch, wie er heute teilweise ist, diese extrem fundamentalistischen Strömungen sind mal gerade 150 Jahre alt...

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Wie kommst Du darauf, dass Allah es erschaffen hat, dass Leute so etwas tun? Das stimmt nicht. Es ist absolut verboten dies zu praktizieren wenn man nach Islam lebt. Entscheidend ist im Islam nicht was Einzelne oder viele in einem Islamischen Land tun, sondern immer und nur was Quran und Sunna dazu sagt. Ein islamisches Leben besteht aus mehr als Sexualität und das was manche unter Spaß verstehen. Wenn jemand wirklich meint, dass er mit dem anderen Geschlecht nicht auskommen kann, dann ist es seine Prüfung. Und er wird mit Allahs Hilfe einen Weg finden, sich davor zu schützen. Genauso wie diejenigen die noch nicht heiraten können, weil sie noch keine Frau gefunden haben oder aus anderen Gründen noch nicht heiraten können. Ihnen wird empfohlen ihre Blicke zu senken und zu fasten. Das Leben istz sehr kurz und hat seinen Sinn. Und jeder Muslim tut alles um seine Waaagschale mit guten Taten zu füllen anstatt mit Sünden. Denn unser Ziel ist das jenseitige Leben und dort das Paradies inscha Allah/ so Gott will.

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Kommentar von RealSausi
03.10.2011, 12:57

Denn unser Ziel ist das jenseitige Leben und dort das Paradies inscha Allah/ so Gott will.

Genau das ist die Grunddummheit, die für das meiste Leid auf Erden verantwortlich ist.

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Kommentar von XtraDry
03.10.2011, 14:30

Wie kommst Du darauf, dass Allah es erschaffen hat, dass Leute so etwas tun?

Wer wenn nicht Allah hat denn homosexuelle Menschen bzw. Homosexualität erschaffen???

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Homophobie im Islam gibt es genauso wie Islamophobie unter Schwulen. Was willste machen?

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Tja, das mit der Toleranz ist so eine Sache ... Fordern gern, geben eher nicht !!

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Kommentar von RealSausi
03.10.2011, 13:15

Toleranz gilt immer. Außer gegen Intoleranz.

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Ich erlebte extreme Homophobie unter vielen Muslimen, was zu meiner Abneigung gegen diese Religion beigetragen hat. Eine vernünftige Diskussion darüber ist mit den meisten unmöglich. Wie können intolerante Muslime unter diesen Bedigungen auf Toleranz seitens Deutscher hoffen? Und nein, das begründete Missbilligen einer verachtenden Religion hat übrigens nichts mit Rassismus zu tun.

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Kommentar von XtraDry
02.10.2011, 15:47

Nein, aber mit maßloser Verallgemeinerung in Anbetrracht der Vielfältigkeit einer jeden großen Religion...

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Kommentar von Kanuni
02.10.2011, 15:50

Tut mir leid..

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