Homophobe Mutter?

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4 Antworten

Ob das nun homphob ist, oder nicht ist ganz klar definitionssache. Wo fängt für dich Homophobie an? Bestimmt an einer ganz anderen Grenze als für mich zum Beispiel. Ob die Aussage nun homophob war oder nicht, lässt sich drüber streiten. Ob die Mutter homophob ist, ist etwas ganz anderes. Hier für gibt es eine klare Antwort: Das kann niemand in diesem Forum hier beantworten. Dafür müsste man die Mutter deines Freundes ganz genau kennen und das tut niemand von uns. Eine eventuell homophobe Aussage bedeutet nämlich noch lange nicht homophob zu sein, da gehört schon weitaus mehr dazu.

Also meiner Meinung nach wa ihre Aussage nicht wirklich homophob. Viele Eltern können sich bestimmte Wege für ihre Kinder nicht vorstellen, solange sie nicht damit konfrontiert werden. Es lässt sich immer viel sagen,wenn man nicht persönlich betroffen ist. Wenn eins  ihrer Kinder sich outen würde, sähe ihre Meinung wahrscheinlich schon ganz anders aus. Man wünscht sich immer nur das Beste für seine Kinder und wenn sie denkt, dass es das Beste wäre wenn sie hetero sind, wird sic ihre Meinung bestimmt ändern wenn eins ihrer Kinder total glücklich ist - "obwohl" es homosexuell ist (;

Ich hoffe ich konnte meine Meinung wenigstens ein wenig verständlich erklären (: Verurteile die Frau nicht, bevor du sie nicht richtig kennengelernt, hinterfragt und versucht zu verstehen hast (:

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Hallo baekchicken,

ich finde, es ist schwer zu sagen, ob sie nun homophob ist, oder nicht.

Ich könnte mir vorstellen, dass sie sich einfach nur wünscht, dass ihre Kinder nicht homosexuell sind. Dafür kann es ja durchaus auch andere Gründe als Homophobie geben. 

Vielleicht wünscht sie sich einfach Enkelkinder, und diese könnten ihre Kinder nun mal nicht bekommen, wenn sie homosexuell wären. Zumindest mal nicht auf natürlichem Weg.

Weiterhin stellt sich mir die Frage, ob sie sich einfach nur wünscht, dass ihre Kinder nicht homosexuell sind, oder ob sie das nicht akzeptieren würde, wenn es doch so wäre. Denn das ist durchaus ein Unterschied.

LG Sascha

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Bobcatlynx 13.11.2016, 20:21

Ja, oder sie will nicht, dass die Kinder irgendwo benachteiligt werden.

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derVictorianer 16.11.2016, 07:58

Das ist Bullshit. Auch Homosexuelle können Kinder bekommen!
Die Frau hat auf jeden Fall zumindest einen gewissen Grad an Homophobie in sich!

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Ich weiß nicht was andere Kommentatoren hier für ewige Kommentare und endlose Abwägungen schreiben.

Die Frau will keine Homosexuellen Kinder, also ist ihr Homosexualität unangenehm/ sie hat was dagegen. Das ist Homophobie!

Wie ausgeprägt oder stark ihre Abneigung gegen Homosexualität ist ist ne andere Frage aber Homophob ist sie zumindest zu einem gewissen Grad auf jeden Fall!

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fxckyou 16.11.2016, 21:31

Etwas nicht haben wollen und dagegen sein ist ja wohl etwas komplett anderes! Also sind alle Menschen die nicht mit offenenden Armen, glänzenden Augen und einem fetten Grinsen im Gesicht auf Homosexuelle zugehen homophob?! Wow, deine Welt muss traurig sein wenn du wirklich so denkst.

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derVictorianer 17.11.2016, 23:26

Das habe ich nicht gesagt! Ich habe gesagt, dass Leute die ein Problem mit Homosexualität haben homophob sind!

Außerdem: wenn sie kein Problem mit Homosexualität hätte, wäre es ihr egal ob ihre Kinder Homo sind oder nicht!

Und zum Thema "nicht haben wollen - etwas dagegen haben":
Ich weiß der Vergleich hört sich vielleicht im ersten Moment hart an aber:
Es gibt unglaublich viele Leute in Deutschland die gerne auf total auf "Wir sind so gute Menschen wir helfen Flüchtlingen" machen und die auch nicht groß über Flüchtlinge herziehen würden aber wenn dann in der eigenen Ortschaft ein Asyllager eingerichtet wird, dann ist dass plötzlich nicht mehr so cool.
Und ja, dass habe ich hier genauso erlebt.

Die Frau gehört vielleicht nicht zu einer Skinheadgruppe die durch die Stadt läuft und Schwule verklopft aber daran, aber dass sie keine Homosexualität in ihrer Familie und bzw näheren Umgebung haben will zeigt eindeutig dass sie mit dem Thema nicht ganz cool ist und doch ein deutliches Maß an Homophobie in sich trägt.

Und vielleicht ist dir dass nicht ganz klar, aber Homophobie ist in unserer Gesellschaft immer noch tief verankert und immer noch sehr oft anzutreffen.

Weil Schwule nicht mehr ins Gefängnis kommen und es verpönt ist sich abfällig über Homosexualität zu äußern sieht es zwar für den Durchschnittshetero so aus, als gäbe es Homophobie nicht mehr aber es gibt sie immer noch in allen Formen und Farben und auch in unterschiedlich starker Ausprägung. Sie ist subtiler geworden, aber bei weitem nicht ausgestorben.

Das fängt daran an, dass "Schwul" ein häufig gebrauchtes (vor allem in Schulen eines der gängigsten) Schimpfwörter ist. Die Suizidrate von nicht-heterosexuellen ist hier in Deutschland 7 mal so hoch wie die von heteros. Bei Depressionen verhält soch das ähnlich. Das kommt nicht von ungefähr sondern liegt schlicht daran, dass Homophobie immer noch existiert. Sie ist eben nur subtiler und schwerer zu sehen.

Beispielsweise Selektive Homophobie ist wenn gesagt wird: man hat nichts gegen Schwule per se, ABER diese Femininen blablabla. Oder man sagt, Ich hab ja nichts gehen Schwule, ABER in meiner Familie passt mir sowas nicht. Und dass kommt extrem häufig vor, allerdings fällt das oft nicht auf, wenn man nicht speziell drauf achtet.

Ich hab kein bock noch mehr zu schreiben, aber ich hoffe ich konnte verständlich machen warum ich der Meinung bin dass diese Dame auf jeden fall eine spürbares Maß an Homophobie aufweist.

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Die besagte Frau ist eindeutig homophob.

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