Homologe reihe der alkane siedepunkte

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3 Antworten

weil die ketten länger werden dadurch die anziehungskräfte zwischen den molekülen (van-der-Waals Kräfte) stärker werden, und so mehr (wärme)energie benötigt wird um diese anziehungskräfte aufzulösen

larabein 20.09.2010, 20:25

genau so ist es =)

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Stell dir vor, es wären Luftballons, entweder einzelne (Methan) oder zwei bis sehr viele direkt miteinander verbunden. Je mehr es werden, desto schwieriger würde es, sie in die Luft zu blasen, weil sie sich ineinander verhaken oder überkreuzen. Ab 17-18 "Ballons" sind Alkane daher bei Zimmertemperatur fest (wie Fett).

Hi, je mehr C-Atome, desto mehr gegenseitige Anziehung: van der Waalskräfte. Gruß Osmond http://www.forumromanum.de/member/forum/entry.user2928.2.1106658054.erklaerungschmelzundsiedepunktalkanen-nachhilfeschulchemie_website.html Zitat: Die Anziehungskraft ist die Van-der-Waals-Kraft. Das ist die Anziehungskraft zwischen (eigentlich) unpolaren Teilchen. In diesen Teilchen entstehen aber doch - durch Ungleichgewichte in der Elektronenverteilung - "vorübergehende" (temporäre) Dipole. Auf diesen temporären Dipolen beruht die Anziehungskraft zwischen diesen eigentlich unpolaren Teilchen. Diese Anziehungskraft ist viel schwächer als die Anziehungskräfte zwischen Ionen und zwischen "bleibenden" (permanenten) Dipolen wie z. B. bei Wassermolekülen. Die "Wechselwirkung" ist also diese schwache Anziehungskraft zwischen den vorübergehenden (temporären) Dipolen benachbarter unpolarer Moleküle (van-der-Waals-Kraft). Die Van-der-Waals-Kraft ist von der Moleküloberfläche abhängig - je größer, desto mehr "Ungleichgewichte" können entstehen, also desto stärker ist die Van-der-Waals-Kraft. Folge: Je größer die Alkanmoleküle, desto stärker ist die Van-der-Waals-Kraft zwischen ihnen und folglich desto höher ist der Siedepunkt (beim Sieden müssen sich nämlich die Moleküle voneinander "losreissen"). Das erklärt also die Zunahme des Siedepunkts in der Reihe der unverzweigten Alkane (Methan-Ethan-Propan-n-Butan-n-Pentan usw.). Sie erklärt auch, warum verzweigte Isomere eines Alkans niedrigere Siedepunkte haben als unverzweigte (also die "reine Kette"): je stärker die Verzweigung, desto mehr nähert sich das Alkan der Kugelform an, also desto kleiner wird die Oberfläche, desto geringer die Van-der-Waals-Kräfte, desto niedriger der Siedepunkt. Vergleiche mal die Siedepunkte von n-Pentan, 2-Methylbutan und Dimethylpropan: sie sinken in dieser Reihenfolge, obwohl diese drei Verbindungen alle die Summenformel C5H12 haben.

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