Homöopathie und Antidepressiva

4 Antworten

Zu dem Thema Homöopathie zusammen mit AD's kann ich nichts sagen, da ich da keine Erfahrung habe. Ein anderes Thema ist aber Homöopathie und Depressionen. Ich war selber depressiv und habe versucht, das homöopathisch behandeln zu lassen. Das hat leider nicht sehr gut geklappt. Ich habe zwar sehr wohl eine Wirkung der Mittel gespürt, aber der Zustand mit den Mitteln war nicht besser, nur anders. Und es war jedes mal anders, wenn ich ein anderes Mittel hatte. Damit bin ich dann irgendwann nicht mehr klar gekommen. Ich war zu dem Zeitpunkt froh über jedes bisschen psychische Stabilität, die ich kriegen konnte und das ständige hin und her mit den unterschiedlichen Mitteln hat mich total aus der Bahn geworfen. Ich habe die Behandlung dann irgendwann abgebrochen. Ich muss aber dazu sagen, dass ich zum einen starke Depressionen hatte und zum anderen hochpotent behandelt wurde. Vielleicht ist das bei dir ganz anders. AD's habe ich damals noch nicht genommen. Vielleicht hilft dir das irgendwie weiter. LG und viel Erfolg!

Vielen Dank für ihren Kommentar. Ich hoffe ihnen geht es mittlerweile besser.

Auch ihnen viel Erfolg weiterhin. :)

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Es spricht nichts gegen eine begleitende homöopathische Behandlung der Magenbeschwerden, das Antidepressivum kannst und solltest du weiter nehmen. Schwierig kann es sein, wenn ein Antidepressivum sehr hoch dosiert ist, dann zeigen sich möglicherweise kaum Symptome die für eine Wahl eines homöopathischen Mittels notwendig sind. In diesem Fall wäre es sinnvoller mit der homöopathischen Behandlung zu warten, bis sich die Depression stabilisiert hat und der Arzt/Neurologe mit der Dosierung runter gegangen ist oder das Antidepressivum nicht mehr notwendig ist.

Es spricht nichts gegen eine begleitende homöopathische Behandlung der Magenbeschwerden

Es spricht allerdings auch nichts dafür - und dagegen spricht, dass eine begleitende homöopathische Behandlung ja mit gewissen Kosten und Zeitaufwand verbunden ist

Gegen eine begleitende homöopathische Behandlung spricht auch, dass der Erfinder der Hahnemann bekanntermassen (vorsichtig formuliert) nicht viel davon hielt, wenn man Homöopathie mit "Allopathie" kombinierte.

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@WoIfgangBaumann

dass der Erfinder der Hahnemann

soll natürlich heißen,

dass der Erfinder der Homöopathie, Hahnemann ....

:-)

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@WoIfgangBaumann

Es spricht allerdings auch nichts dafür - und dagegen spricht, dass eine begleitende homöopathische Behandlung ja mit gewissen Kosten und Zeitaufwand verbunden ist

Die Kosten und der Zeitaufwand wären es mir wert. Wer seit knapp 2 Jahren mit Beschwerden am Magen und der Speiseröhre zu tun hat, der probiert recht viel aus. ;)

Gegen eine begleitende homöopathische Behandlung spricht auch, dass der Erfinder der Hahnemann bekanntermassen (vorsichtig formuliert) nicht viel davon hielt, wenn man Homöopathie mit "Allopathie" kombinierte.

Zur Zeit von Hahnemann waren auch die medizinischen und medikamentösen Möglichkeiten noch nicht so weit fortgeschritten wie heute. PS. Das ist nur mein Gedankengang.

.. dennoch: Vielen Dank für ihren Beitrag.

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@Txantos

Die Kosten und der Zeitaufwand wären es mir wert. Wer seit knapp 2 Jahren mit Beschwerden am Magen und der Speiseröhre zu tun hat, der probiert recht viel aus.

Und warum dann mit Homöopathie anfangen und nicht mit einem dieser Verfahren?

  • Akupunktur
  • Akupressur
  • Aromatherapie
  • Ausleitungsverfahren (div.)
  • Bachblüten
  • Bioresonanz
  • Blutegel
  • Chiropraktik
  • Elektro-Akupunktur
  • Farbtherapie
  • Geistheilen
  • Kinesiologie
  • Orgon-Therapie
  • Reiki
  • Schüsslersalze
  • Shiatsu
  • Spagirik
  • Traditionelle chinesische Medizin.

Zur Zeit von Hahnemann waren auch die medizinischen und medikamentösen Möglichkeiten noch nicht so weit fortgeschritten wie heute

Richtig - die wissenschaftliche Medizin hat in den letzten 200 Jahren (hauptsächlich in den letzten 100 Jahren) enorme Fortschritte gemacht.

In der Homöopathie gab es seit Hahnemann keinen einzigen nennenswerten Fortschritt.

Das würde mir zu denken geben....

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@WoIfgangBaumann

Und warum dann mit Homöopathie anfangen und nicht mit einem dieser Verfahren?

Die genannten Methoden müssen, soweit ich das sehe vollständig selbst bezahlt werden.

Eine homöopathische Behandlung bei einem Arzt mit homöopathisches Ausbildung wird von meiner Krankenkasse teilweise gezahlt --> ich muss daher nicht alles selber zahlen.

Ein Beispiel? Eine Akupunkturbehandlung kostet zwischen 25 und 80 Euro pro Sitzung. Meistens werden 10 Sitzungen empfohlen, es können aber auch 15 sein. Ich hätte hier also Kosten zwischen 250 und 1200 Euro.

Ich hoffe es ist klar, worauf ich hinaus will.

Richtig - die wissenschaftliche Medizin hat in den letzten 200 Jahren (hauptsächlich in den letzten 100 Jahren) enorme Fortschritte gemacht.

Es mag sein, dass die Schulmedizin zahlreiche Fortschritte gemacht hat in den letzten 100 Jahren und Krankenheiten heilbar bzw. behandelbar sind, die früher zum Tode geführt hätten.

Allerdings gibt es auch zahlreiche Krankheiten, die nicht ausreichend heilbar/behandelbar sind oder die eine ständige Einnahme von Medikamenten erfordert, welche zahlreiche Nebenwirkungen und sonstige Auswirkungen auf den Körper haben.

In der Homöopathie gab es seit Hahnemann keinen einzigen nennenswerten Fortschritt.

Muss denn alles ständig "besser" werden, wenn die Methode an sich bei ihren Anwendern erfolgreich ist? Was sollte denn z.B. für ein Fortschritt auftreten?

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@Txantos

Allerdings gibt es auch zahlreiche Krankheiten, die nicht ausreichend heilbar/behandelbar sind oder die eine ständige Einnahme von Medikamenten erfordert, welche zahlreiche Nebenwirkungen und sonstige Auswirkungen auf den Körper haben.

Ja die gibt es natürlich - und sie werden auch dadurch häufiger, dass wir immer älter werden. Zu Hahnemanns Zeiten lagen die meisten schon vor dem Erreichen des 50. Lebensjahres in der Kiste - und entsprechend waren Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson, Krebs eher selten. Man starb meist schon viel früher an Diphtherie, Pocken, Lungenentzündungen, Tuberkulose, Syphilis und anderen Krankheiten, die wir heute bei uns kaum noch kennen.

Ob das jetzt allerdings so besonders toll war?

Muss denn alles ständig "besser" werden, wenn die Methode an sich bei ihren Anwendern erfolgreich ist?

Also bei Diabetikern oder Syphiliskranken oder bei Kindern die an Diphtherie erkrankten oder auch bei Pocken war Homöopathie nun nicht gerade besonders erfolgreich.

Ich kenne eigentlich keine einzige Krankheit bei der Homöopathie nennenswerte Erfolge verzeichnen könnte - mit nennenswert meine ich Erfolge die deutlich über dem liegen, was man ganz ohne Behandlung oder mit einer Zuckerpillenbehandlung erzielt.

Was sollte denn z.B. für ein Fortschritt auftreten?

Eine Impfung gegen AIDS wäre doch z.B. ein Fortschritt. Die Impfung gegen Pocken war ein Riesenfortschritt. Penicillin war auch ein Riesenfortschritt was die Heilung von Syphilis anbelangt.

Eine Heilung oder zumindest Zustandsstabilisierung bei Alzheimer-Kranken wäre doch auch ein Fortschritt. Die heutigen Behandlungsmöglichkeiten bei Leukämie sind ein Riesenfortschritt - verglichen mit den Überlebenschancen die Betroffene vor 40 Jahren hatten

In der Medizin gibt es noch viele Dinge wo Fortschritte wünschenswert wären. Homöopathie hat in über 200 Jahren aber keinen einzigen Fortschritt erzielt - und zu Hahnemanns Zeiten bestand der Fortschritt der Homöopathie letzlich auch nur darin, dass es tatsächlich in den meisten Fällen besser für die Patienten war, Zuckerpillen zu schlucken als sich den damaligen "Ärzten" auszuliefern die mit abstrusen Mittelchen und Verfahren behandelten, die meist mehr schadeten als nützten.

Nur hat die Medizin seither enorme Fortschritte gemacht und ich wüßte wirklich nicht wo Homöopathie verglichen mit wissenschaftlicher Medizin heute noch erfolgreich(er) sein soll...

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@WoIfgangBaumann

Hallo Herr Baumann, in der Traditionellen chinesischen Medizin, bei der Akupunktur, Spagyrik und den meisten anderen aufgezählten Behandlungsformen gab es meines Wissens nach auch keine nennenswerten Fortschritte. Hätten Sie dann konsequenter Weise diese nicht aus Ihrer Auflistung streichen müssen?

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@sunriseHH

In der Traditionellen chinesischen Medizin gab es durchaus einen nennenswerten Fortschritt. Die TCM ist ja eine "Erfindung" von Mao der seinerzeit das Problem hatte, dass es in China nicht genügend Ärzte mit einer fundierten wissenschaftlichen Ausbildung gab.

Notgedrungen blieb also gar nichts anderes übrig als auch die chinesische Medizin noch weiterhin zu praktizieren.

Die TCM ist eine von Mao abgespeckte Variante der chinesischen Medizin bei der die abstrusesten Verfahren entfernt wurden.

Und das war immerhin schon ein Fortschritt -genauso wie die Homöopathie insofern ein Fortschritt war, weil Hahnemann so abstruse Verfahren wie Aderlässe weg lies.

Davon abgesehen diente meine Auflistung dazu, um zu hinterfragen warum viele ausgerechnet als erstes auf Homöopathie verfallen wenn sie auf "Alternativmedizin" setzen.

Es gibt ja neben der Homöopathie noch viele andere Verfahren, bei denen ebenfalls keiner Fortschritte bekannt sind und bei denen die Wirksamkeit ähnlich schlecht belegt ist wie bei Homöopathie.

Scheint wohl von der aktuellen Mode abzuhängen - Bachblüten interessieren vor 30 Jahren auch niemanden - jetzt sind sie gerade angesagt. Wirksamer sind sie seitdem trotzdem nicht geworden....

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Vielen Dank, dass sie meine Bitte nicht ganz berücksichtigt haben.

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@Auskunft

PS: Bitte wirklich nur Kommentare zur Frage und keine Krititken an der Homöopathie.

ist das allemal besser als eine Placebotherapie beim Homöopathen.

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Hallo liebe Community,

meine Schwester (15) leidet seit knapp 10 Jahren am Tourette-Syndrom. D.h, sie überdreht die Augen, zieht dir Nase hoch, streckt ihre Arme und Beine aus, hüstelt, reißt den Kopf wild umher.

Momentan ist das ganze extremst. Die komplette Familie verzweifelt. Beim Arzt wurde uns vor 2 Jahren gesagt, wir sollten uns melden, wenns schlimmer wird - dann gibts Neuroleptika. Und das kommt für uns absolut nicht in Frage. Natürlich, dadurch wird das ganze etwas vermildert, verschwindet eventuell sogar. Aber wir wollen nicht, dass sie die nächsten Jahre tagtäglich diese Tabletten braucht. An die Nebenwirkungen wollen wir garnicht denken.

Meine Eltern sind völlig am Ende. Sie wollen das Syndrom in der Schule nicht an die große Glocke hängen, doch meine Schwester hat mir erzählt, dass sie wegen den Tics manchmal sogar geärgert wird (Das Mädl ist in der 10. Klasse eines Gymnasiums!). Meine Mutter ruft mich fast täglich an, weil sie das Leiden meiner Schwester fertig macht. Mein Vater kann bereits nicht mehr drüber reden, weil es ihn so stark belastet. Meine Schwester heult sich immer öfter bei mir aus, weil sie es einfach nicht mehr aushält. Sie will raus aus ihrem Körper, findet sich selbst hässlich. Letztens hat sie einen Spiegel kaputt gemacht, weil sie ihren eigenen Anblick nicht mehr ertragen kann. Ich habe ernsthaft Angst um sie. Ihren Traum, Stewardess oder Schauspielerin zu werden, hat sie aufgegeben, hat kaum mehr Perspektiven.

Gibt es da irgendjemanden unter euch, der uns helfen kann? Die Familie zerbricht an dem Leiden meiner Schwester. Was können wir gegen das TS tun? Gibt es irgendwelche Globuli oder Schüsslersalze? (Bitte keine Bachblüten-Lügen, sie ist 15) Gibt es möglichst kostengünstige Behandlungen? Wie kann sie lernen, das TS zu verkneifen? Was können wir nur tun, damit es besser wir?

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