Homöopathie: Q Potenzen

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Hallo melli268, gerade auch bei der Behandlungen von Allergien und Heuschnupfen hat sich die Homöopathie schon oft bewährt. Meine eigene Mutter benötigt seit Ihrere homöopathischen Behandlung keine Tabletten mehr um über die Zeit zu kommen in der „Ihre“ Pollen fliegen. Gerade in der letzten Zeit gabe es Studien die die Wirksamkeit z.B. von Galphimia glauca in diesem Bereich bestätigt haben. Die Behandlung mit Q-Potenzen unterscheidet sich tatsächlich von der Behandlung mit den C-Potenzen die Du schon kennst. Während bei den C-Potenzen zunächst einmal eine Einmalgabe verabreicht wird und durch die Verlaufsbeurteilung bestimmt wird ob weitere Gaben gegeben werden sollen usw. ist es bei den Q-Potenzen etwas anders. Dort ist die Verlaufsbeurteilung zwar genauso wichtig wie bei den Gaben von C-Potenzen, jedoch werden die Q-Potenzen im Regelfall täglich gegeben. Im Verlauf kann es zwar auch sein das die Häufigkeit etwas reduziert wird, aber begonnen wird mit der täglichen Gabe. Zunächst wird eine sogenannte Stammlösung angesetzt aus der dann jeden Tag die tägliche Gabe vorbereitet wird. Im Detail wird Dir das Dein Homöopath erklären. Im übrigen sind die Q-Potenzen die letzte und wichtigste Entwicklung von Samuel Hahnemann. Er hatte nach einem Weg gesucht z.B. die Erstverschlimmerungen usw. zu umgehen und wollte eine Methode finden die flexibler verabreicht und auch schneller angepaßt werden kann. was die Erstverschlimmerungen angeht ist es jedoch so das Patienten die sehr empfindlich sind und auf andere Potenzen eine Erstverschlimmerung entwickeln dies durchaus auch bei Q-Potenzen tun können. Hahenmann hat die Q-Potenzen auch für wirkungsvoller als die anderen Potenzen gehalten. Veröffentlicht hat er sie in seinem letzten Werk. Der 6. Auflage des Organons. So wirklich veröffentlicht wurde es allerdings erst lange nach seinem Tod. Ein Vorteil der Q-Potenzen ist das durch die tägliche Gabe auch das wirken von Störeinflüssen etwas abgedämpft werden kann da der Reiz immer wieder neu gegeben wird. Ein guter Homöopath kann mit den Q-Potenzen super arbeiten und die Behandlung gut steuern. Ich selber bevorzuge sie gegen alle anderen Potenzarten wenn es um langfristige und chronische Geschichten geht. Für akute Geschehen werden sie etwas weniger angewandt können aber durchaus auch eingesetzt werden. Grudnsätzlich gibt es zwei Arten die Q-Potenzen einzunehmen. Die echte nach Hahnemann und eine weitere nach Voegeli. Man sollte aber schon nach Hahnemann arbeiten. Du kannst Deinen Homöopathen ja mal danach fragen. Wenn Du noch weitere Fragen hast oder schon im Vorfeld wissen willst wie die Gabenzubereitung geht kannst Du mich sehr gerne anschreiben.

Liebe Grüße

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Huhu Frawee, vielen lieben Dank für diese ausführliche Antwort. Ich glaube das ich Dich tatsächlich mit einer Nachricht nerve. XD

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Grundsätzlich ist von einer Behandlung mit Homöopathie als Ersatz zur Medizin immer abzuraten! Homoöpathie darf allerhöchstens komplementär, also zusätzlich, eingesetzt werden oder wenn eine medizinische Behandlung überhaupt nicht nötig ist. Bis heute gibt es keinen Beweis der Wirksamkeit, persönliche Anekdoten/Erfahrungen spielen da keine Rolle.

Gegen eine Allergie hilft langfristig eine Desensibilisierung und kurzfristig ein Antihistaminikum oder eine antiallergischer Nasenspray (gibt es beide rezeptfrei in der Apotheke, stärkere bei Bedarf auf Rezept).

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Danke für Deine Antwort, aber auch das trifft nicht meine Frage. Die Wirksamkeit der Homöopathie ist für mich absolut erwiesen. Während andere für jeden Mist zum Arzt rennen und Tabletten ballern habe ich das so gut wie nie gebraucht. Wenn was war haben meine Eltern sich an ihren Homöopathen gewandt. Die Behandlung war genauso gut wie wenn wir zum Arzt gegangen wären. Übrigens hat unser Arzt (ja auch den haben wir) uns sogar den Rat gegeben zum Homöopathen zu gehen.

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das Wort "Anekdoten" ist in diesem Zusammenhang als verächttlich zu werten. unzählige persönliche Erfahrungen ergeben sehr wohl ein deutliches Bild, zumal es sich bei der Homöopathie um Erfahrungsmedizin handelt.

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Ganz im Gegenteil ist eine zusätzliche Schulmedizinische Behandlung unsinn und schädlich. Persöhnliche Erfahrungen spielen eben eine sehr große rolle wenn mann nicht den Gehirnwäsche-Pharmaindustrie-Medien glauben will, die wiederum nur Geld verdienen wollen. Schulmedizinische Mittel unterdrücken und führen zu einer verstärkung der krankheit.

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Er meint das die Behandlung mit Q Potenzen völlig anders ist.

Völlig ist übertrieben.

Bei einer homöopathischen Behandlung können Erstverschlimmerungen auftreten.

Auflage 6 § 161 Hier hat Hanemann die Behandlung mit den heute so genannten Q oder LM -Potenzen beschrieben.

Wenn ich die sogenannte homöopathische Verschlimmerung, oder vielmehr die, die Symptome der ursprünglichen Krankheit in etwas zu erhöhen scheinende Erstwirkung der homöopathischen Arznei, hier auf die erste oder auf die ersten Stunden setze, so ist dieß allerdings bei den mehr acuten, seit Kurzem entstandenen Uebeln der Fall; wo aber Arzneien von langer Wirkungsdauer ein altes oder sehr aItes Siechthum zu bekämpfen haben, da dürfen keine dergleichen, anscheinende Erhöhungen der ursprünglichen Krankheit, während des Laufes der Cur sich zeigen und zeigen sich auch nicht, wenn die treffend gewählte Arznei in gehörig kleinen, nur allmälig erhöheten Gaben, jedesmal durch neue Dynamisirung (§. 247) um etwas modificirt wird dergleichen Erhöhungen der ursprünglichen Symptome der chronischen Krankheit, können dann nur zu Ende solcher Curen zum Vorscheine kommen, wenn die Heilung fast oder gänzlich vollendet ist.

Auflage 5 §.161. Hier hat Hahnemann die Behandlung mit C -Potenzen beschrieben.

Wenn ich die sogenannte homöopathische Verschlimmerung, oder vielmehr die die Symptome der ursprünglichen Krankheit in etwas zu erhöhen scheinende Erstwirkung der homöopathischen Arznei hier auf die erste oder ersten Stunden setze, so ist diess allerdings bei den mehr acuten, seit Kurzem entstandenen Uebeln der Fall; wo aber Arzneien von langer Wirkungsdauer ein altes und sehr altes Siechthum zu bekämpfen haben, eine Gabe also viele Tage allein fortwirken muss, da sieht man in den ersten 6, 8, 10 Tagen von Zeit zu Zeit einige solcher Erstwirkungen der Arznei, einige solche anscheinende Symptomen-Erhöhungen des ursprünglichen Uebels (von einer oder etlichen Stunden Dauer) hervorkommen, während in den Zwischenstunden Besserung des Ganzen sichtbar wird. Nach Verfluss dieser wenigen Tage erfolgt dann die Besserung von solchen Erstwirkungen der Arznei fast ungetrübt noch mehre Tage hindurch.

Der größte Unterchied ist also bei der Behandlung chronischer Krankheiten zu erkennen. Da dürfen bei der Behandlung mit Q-Potenzen anfangs und während der Behandlung KEINE Erstverschlimmerungen auftreten, erst am Ende derselben. Falls doch, hat der Homöopath entweder ein nicht passendes Mittel gewählt oder zu große Gaben verordnet hat.

Darauf kannst du dann deinen Homöopathen ruhig hinweisen. Erstverschlimmerungen werden auch gerne als Ausrede für ein nicht passendes Mittel verwendet.

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