Homöopathie gleich Naturheilkunde?

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10 Antworten

Ich möchte dir gerne ein, zwei Anmerkungen zu deinem Einleitungssatz mit zum Überlegen geben, Lass mich dir dazu ein paar Infos zur Herstellung, Wirkweise und davon ausgehend zur Einordnung dieser Disziplin geben - Ich zitiere mich hier selbst aus einer anderen Antwort:

"Zu der homoöpathischen Anwendung: hier wird nichts gerührt, sondern verschüttelt - dabei das Gefäß mit Druck federnd auf die Handfläche schlagen - Herstellung: 1 Tropfen Urtinktur (was auch immer, hier MMS, CDH) mit 9 Tropfen Lösungsmittel (zB destilliertes Wasser) verschütteln, das ist dann die D1 Potenz, hiervor einen Tropfen nehmen, wiederum nach Gefühl (Intuition, alternativ 10 Schüttelschläge) mit 9 Tropfen Lösungsmittel verschütteln: D2. Das wird so lange gemacht, bis die gewünschte Potenz erreicht ist.

Ab D23 ist laborphysikalisch kein Molekül "Wirksubstanz" mehr messbar. Ab hier beginnt die Phase, in der die reine Information weitergegeben wird. Das
ist vergleichbar mit einem Lexikon. Äußerlich und physikalisch messbar
sind alle Bücher nahzu gleich (Papier, Karton und Leim), aber das ist nur der
(uninteressante) Informationsträger. Worauf es ja ankommt, ist was im
Buch zu lesen ist - und das ist die Information. Diese wird jedoch
regelmäßig bei labortechnischen physikalischen Untersuchungen nicht
beachtet (so nicht messbar/ wahrnehmbar) oder vernichtet (Analogie
Buch: die Auflösung in seine Bestandteile zur chemischen und
physikalischen Untersuchung macht es leider unlesbar...) -

Daher ist Homoöpathie kein Teil der Naturheilkunde, sondern selbständige Disziplin der Informationsmedizin: das was dem Kranken "fehlt" wird als
Natur-Urprinzip ihm wieder zugeführt - die fehlende Information macht
ihn "heile", also wieder vollständig. Krankheit ist immer ein Fehlen an
Urprinzipien, eine Desinformation / Fehlprogrammierung letztlich der Zelle oder der Erbinformation. Hierauf können wir auf allen Ebenen bis zur Zell- und DNA/RNA-Steuerung einwirken, wie die Epigenetik heute lehrt."

Freue mich, wenn du mit dieser ausführlichen Antwort als Hintergrundinfo etwas anfangen kannst.


Nein, denn Homöopathie ist etwas ganz spezielles.

Alle naturheilkundlichen Neilmethoden haben etwas mit der Schulmedizin gmeinsam.

Sie vertragen sich und sind sich keine Konkurrenz.

Kneipp hat sich nie dagegen ausgesprochen wenn man neben seinen Kniegüssen auch noch andere Therapien anwandte.

Ein Akkupunkturspezialist hat nichts dagegen wenn man auch andere Methoden anwendet.

Ein Kräuterspezialist sagt nicht, dass man eine Krebstherapie abbrechen soll.

Aber Hahnemann, der Erfinder der Homöopathie,

sagt in seinem Organon der Heilkunde folgendes:

§ 52

Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all ihr Thun nur auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete) homöopathische und eine zweite, welche dieses nicht thut, die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen Homöopathie zu nennen!

Zitat Ende.

Aber er geht sogar noch weiter:

§ 259

Bei der so nöthigen als zweckmäßigen Kleinheit der Gaben, im homöopathischen Verfahren, ist es leichtbegreiflich, daß in der Cur alles Uebrige aus der Diät und Lebensordnung entfernt werden müsse, was nur irgend arzneilich wirken könnte, damit die feine Gabe nicht durch fremdartig arzneilichen Reiz überstimmt und verlöscht, oder auch nur gestört werde.

Ja nicht einmal Heilbäder sind bei ihm nebenher erlaubt. Er findet die sogar lebensgefährlich.

Zitat:

Ein Haupt-Grundsatz für den homöopathischen Heilkünstler (wodurch er sich vor jedem sogenannten Arzt aller ältern Schulen auszeichnet) ist, daß er bei keinem seiner Kranken irgend ein Arzneimittel anwendet, dessen krankhafte Einwirkungen auf den gesunden Menschen nicht vorher sorgfältig ausgeprüft und ihm bekannt worden wären (§. 20., 21.).

Nach bloßer Vermuthung einer etwanigen Heilsamkeit in einer, der vorliegenden, ähnlichen Krankheit, oder auf Hören-Sagen, „daß ein Mittel in einer so oder so benannten Krankheit geholfen habe", ein nach seinen positiven Wirkungen auf Menschen-Befinden ungekanntes Mittel dem Kranken verordnen, dies gewissenlose Wagstück wird der menschenliebende Homöopathiker dem Allöopathen überlassen.

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Ein ächter Arzt und Ausüber unserer Kunst, wird daher nie seinen Kranken in eins von den unzähligen mineralischen Bädern schicken, weil sie fast sämtlich nach ihrer genauen, positiven Wirkung auf gesundes Menschen-Befinden völlig ungekannt und, bei ihrem Mißbrauche, unter die heftigsten, gefährlichsten Arzneimittel zu zählen sind.

Auf diese Art, während aus den berühmtesten solcher Bäder, unter Tausend, vom unwissenden Arzt allöopathisch ungeheilt und so blindlings dorthin geschickten Kranken, Einer oder zwei von ungefähr geheilt, ja oft nur scheinbar geheilt zurückkommen und das Wunder ausposaunen, schleichen sich unterdessen mehrere Hunderte, mehr oder weniger verschlimmert, in der Stille davon und ein Rest derselben bleibt zurück, um sich dort zur ewigen Ruhestätte anzuschicken; eine Thatsache, wovon so viele, die berühmtesten Bäder umgebende, angefüllte Todten-Aecker Zeugniß geben.

Ein wahrer, homöopathischer Heilkünstler also, der nie ohne richtige Grundsätze handelt, nie das ihm anvertraute Leben seiner Kranken gewissenlos auf’s Spiel setzt, auf ein Glücksspiel, dessen Treffer sich wie 1 zu 500 oder 1000 der Nieten verhält, (Nieten, welche in Verschlimmerungen oder Tod bestehen) wird nie irgend einen seiner Kranken einer solchen Gefahr aussetzen und ihn auf gut Glück zur Cur in ein mineralisches Bad schicken, wie so häufig vom Allöopathen geschieht, um den, von ihm oder Andern verderbten Kranken auf eine gute Art endlich los zu werden.

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@ litterlocker

Pflanzenheilkunde (Pythotherapie) ist nicht dasselbe und nicht vergleichbar mit der Pseudowissenschaft "Homöopathie".

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Grundlage der Pflanzenheilkunde ist die Heilpflanzenkunde (Phytopharmakognosie), die das Wissen um die verschiedenen Heilpflanzen bereithält. Die Pflanzenheilkunde enthält aber auch Teile der Pharmakologie, der Pharmazeutik sowie der Toxikologie. Die Pflanzenheilkunde kann folglich dem Überbegriff der Pharmazeutischen Biologie zugeordnet werden. Ziel der Pflanzenheilkunde ist es, Heilpflanzen und ihre Inhaltsstoffe hinsichtlich ihrer therapeutischen Wirkung zu erforschen.

In der Pflanzenheilkunde kommen als Phytopharmakon grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung. Diese in der Pharmazie Drogen genannten Ausgangsstoffe werden frisch oder als Aufguss bzw. Auskochung (Tee), Saft, Tinktur, Extrakt, Pulver, Ätherisches Öl etc. therapeutisch angewendet. Eine chemische Isolierung eines einzelnen Arzneistoffs ist nicht vorgesehen, es wirken also immer Stoffgemische. Daher kann ein Phytopharmakon verschiedene Wirkungen haben oder bei verschiedenen Krankheitsbildern angewendet werden. Da es sich bei Phytopharmaka um Naturprodukte handelt, unterliegen die wirksamen Inhaltsstoffe natürlichen Schwankungen. Vom Klima und dem Standort der Pflanze, über den Erntezeitpunkt und die Lagerung bis zum Herstellungsprozess reichen die Faktoren, die die Zusammensetzung eines Phytopharmakons (z.B. eines Kamillentees) beeinflussen. Daher ist die Standardisierung der Ausgangsstoffe und Methoden für die Arzneimittelherstellung sehr wichtig. Im Gegensatz zur Pflanzenheilkunde versucht die moderne Pharmakologie reine Arzneistoffe zu isolieren oder sogar künstlich herzustellen beziehungsweise zu verändern, um Wirkungen zu verbessern und unerwünschte Nebenwirkungen zu vermindern.

Die Pflanzenheilkunde basiert auf traditioneller Medizin. Erfahrungswerte, überliefertes Wissen und Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Viele Wirkungen von Heilpflanzen sind nicht wissenschaftlich belegt. Dennoch folgt die moderne Pflanzenheilkunde den Grundsätzen der naturwissenschaftlich begründeten Medizin, indem sie von einer Dosis-Wirkungs-Beziehung ausgeht und ähnliche Krankheitsbilder definiert. Im Gegensatz dazu stehen „alternative Heilungsmethoden“ wie die Anthroposophische Medizin oder die Homöopathie, die die Wirkung ihrer Arzneimittel auf speziellen, völlig unbewiesenen Vorstellungen gründet.

In den Staaten der EU müssen pflanzliche Fertigarzneimittel grundsätzlich, wie andere Fertigarzneimittel auch, gemäß den Bestimmungen des Arzneimittelrechts vor der Vermarktung behördlich zugelassen werden. Dazu sind Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nachzuweisen.

PS: Vergiss die Homöopathie ! Das ist eine 200 Jahre alte Irrlehre !

Zur Naturheilkunde gehören:

  • Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

  • physikalische Therapie (z.B. Wärmether., Physiother. u.s.w.)

  • Ordnungstherapie

  • Hydrotherapie (z.B. Kneipp-Ther.)

  • Diätetik

Homöopathie gehört dagegen nicht zu den naturheilkundlichen Verfahren, sondern zu den Alternativverfahren. Vor allem Anbieter alternativer, also unwissenschaftlicher Verfahren, trennen bewusst nicht zwischen Naturheilkunde und Alternativmedizin, was dazu führt, dass viele medizinische Laien beide Begriffe als Synonyme verstehen. Die Naturheilkunde gehört aber tatsächlich zu den Verfahren der evidenzbasierten, also wissenschaftlichen Medizin.

Also: Homöopathie ist keine Naturheilkunde, sondern ein Alternativverfahren.

Ob Homöopathie zur Naturheilkunde gehört, hängt davon ab, wie man den Begriff Naturheilkunde definiert. Die einen sehen darin eine Therapierichtung, bei der nur naturbelassene Heilmittel verwendet werden, z.B. Phytotherapie. Man kann das Ganze aber auch von einer anderen Warte aus sehen. Wenn man Krankheit als natürlichen Selbstheilungsprozess sieht (Fieber, Entzündung usw.), dann wird eine naturheilkundliche Therapie, wenn immer es möglich ist, diese Heilprozesse unterstützen, bzw. regulierend eingreifen, aber keinesfalls unterdrücken. Das Erstere fördert die Heilung, d.h. einen stabilen, gesunden Zustand und Widerstandsfähigkeit, das Zeitere beseitigt zwar unangenehme Symptome, schwächt jedoch auf Dauer das Immunsystem und fördert somit die Krankheitsanfälligkeit. Unter diesem Aspekt ist die Homöopathie als Natuheilkunde zu sehen.

Homöopathie und Naturheilkunde sind beides alternative Heilmethoden und beide sind nicht-wissenschaftlich.

Zur Naturheilkunde gehört z.B. die Phytotherapie (mit Pflanzen), auch Wickelanwendungen und ähnliches. Also grobstoffliche Anwendungen.

Zur Homöophathie gehören die feinstofflichen Präparate (hat mit Information zu tun).

In meinen Augen ist Naturheilkunde ein Oberbegriff für alternative Therapieformen, welche mit in der Natur vorkommenden Mitteln arbeiten, wie z.B. TCM, Ayurveda, Anthroposophische Medizin und natürlich auch die Homöopathie.

Mal einpaar in der Natur vorkommende Mittel der HP.1. Vakuum C200 2. Antimaterie C200 3. Excrementum canium C200 (Hundekot)
4. Luna C200 (Mondstrahlen) 5. Handystrahlen C200 6. Wasser 7. MicrowellenGlobuli 8. Plutonium 9. Cocain Aus dem "Handbuch der Materia medica":“Blattläuse, Eierstockextrakt von Kühen, Hornissen, Kakerlaken, Kellerasseln, Krötengift, Quecksilber, Speichel tollwütiger Hunde oder Stinktiersekret. Selbst Coca-Cola, faules Rindfleisch, Hundekot, Kondomgummi, menschlicher Hodenextrakt und Pferdehaar werden zur Herstellung der Mittel verwandt." Weitere Homöopathische Grundsubstanzen: Spinnen und Leopardenurin, Das Herz einer Amsel, das Gift einer Echse und das Blut einer Fledermaus, Steinadler, Koalabär, Giraffen, Bienen und Spinnen Milch von Elefant und Delfin; Urin vom Leopard, Blut von Ratte oder Igel; das Fell eines Eisbären. Metalle, Steine, Drogen und Gifte.

@regenkatze wann informierst Du Dich mal über die HP?

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@segeln141

@ segeln

Das braucht sie nicht. Das wäre Information aus zweiter Hand geborgt. Sie weiß alles aus persönlicher Erfahrung gesammelt.

Wie sie selber mal geschrieben hat.

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Was sind hier eigentlich für Deppen unterwegs, die nur Mist verbreiten?

Homöopathie ist ein Kunst! Wer schon mal erlebt hat, wie viel Mühe sich ein homöopathischer Arzt gibt und wieviel Zeit er sich für einen Patienten nimmt, der wird nie wieder einen "normalen Schulmediziner" wollen.

Die Behandlung mit Hömöopathie ist eine Placebo-Behandlung - mit dem Begriff der Naturheilkunde hat Homöopathie nichts zu tun.

Der Placebo-Effekt ist beachtlich, hat allerdings auch seine Grenzen. Wer ernsthaft krank ist, sollte zu einem echten Arzt gehen (nicht zum Heilpraktiker) und sich mit wirklich wirksamen Methoden behandeln lassen.

http://www.gwup.org/infos/themen-nach-gebiet/77-cam/646-homoeopathie

wie langweilig, immer die gleichen links. Nächste Woche ...... und nächsten Monat... und einer nach dem anderen. Wir diskutieren hier homöopathische Fragen und Themen. Nicht den angeblichen Placeboeffekt. Sucht Euch doch eine andere Plattform für Eure Mission oder verteilt Flugblätter

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@wilbot

Die Missionen gehen wohl eher von jenen aus die mit Scharlatanerie ihr Geld verdienen und esoterischen Unfug verbreiten. Von diesen Missionen gehen tatsächlich Risiken aus, denn sie könnten ernsthaft kranke Menschen veranlassen sich nicht, bzw. nur scheinbehandeln zu lassen.

Wenn man glaubt, die Erde sei eine Scheibe, dann mag einem der wiederholte Einwand, die Erde sei in Wirklichkeit eine Kugel langweilig erscheinen. Diesen "scheibengläubigen Menschen" empfehle ich sich noch einmal kräftig zu gähnen und sich dann auch wirklich schlafen zu legen.

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@heinmueck

@heinmueck es sind immer wieder dieselben(wilbot,wildefee,regenkatze)die hier rumlabern,denn von HP haben die keine Ahnung.Beweis:zur Selbstbehandlung,die litterlocke erwähnt hat ,sagen die NICHTS.Dies ist eklatant gegen die HP-Lehre,die z.B. eine 1-2 stündige Anamnese durch einen HP vorsieht.Aber die HP-Fans kennen ja Hahnemann und die Grundsätze der HP nicht.Aber labern,labern,labern.Aber auch diesen link werden sie nicht verstehen http://www.patientenfragen.net/alternativmedizin-kritisch-betrachtet/argumente-homoeopathie-hp-deren-betrachtung-t25859.html

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@wilbot

@wilbot also ist das hier eure Platform für eure HP-Mission? So ein Pech für euch,dass hier noch Leute aufpassen,dass man nicht von euch für dumm verkauft wird.

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Was ist denn ein "echter Arzt"?

Empfehle mal Bücher zu lesen wie: "Die medizin Mafia!"; "Wirtschaftsfaktor Brustkrebs", " Ein medizinischer Insider packt aus" und "Nebenwirkung Tod". Das sind alles "nette Bücher", die die Schulmedizin man genau unter die Lupe nehmen!

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