Homoehe erlauben - ja oder nein?

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Das Ergebnis besteht aus 14 Abstimmungen

Ja 78%
Nein 21%

18 Antworten

Ja

Ja, weil nix dagegen spricht.

Nachdem ich selbst höchstwahrscheinlich schwul bin, muss ich allerdings auch sagen, dass es in meinen Augen wichtigere Dinge gibt (auch gravierendere Misstände in Bezug auf den Umgang mit Homosexualität in unserer Gesellschaft), von denen dieser in meinen Augen doch eher "symbolische Akt" leider ablenkt.

Zudem bin ich der Ansicht, dass das Konstrukt der Ehe gegenüber anderen Formen der Partnerschaft und/oder des Zusammenlebens ohnehin immer weiter an Bedeutung verlieren wird. Vor diesem Hintergrund wäre es eventuell sogar die bessere Entscheidung, sie gänzlich abzuschaffen, aber das würde vermutlich doch noch auf einigen Widerstand stoßen, insbesondere weil dadurch einige steuerliche Vergünstigungen wegfielen.

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Ist mir herzlich egal - oder besser, ich bin für die grundsätzliche Abschaffung der Institution "Ehe" - ich kann darin keinen Sinn erkennen.

Wer eine de-jure-Sicherheit benötigt, der kann seine Lebensgemeinschaft notariell beglaubigen lassen, was grundsätzlich auch Standesänter tun könnten.

Als Bundestagsabgeordneter würde ich deshalb gegen die Homo-Ehe stimmen, denn eine Zustimmung zementiert den Status der Ehe zusätzlich.

Gruß

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Ja

Wieso sollten Homoehen nicht erlaubt werden? Ich bin zwar Christ, trotzdem sehe ich keinen vernünftigen Grund zum Verbot.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2017, 12:23

Dann nutze die Demokratie und wähle entsprechend
Habe aber Verständnis dafür wenn andere Menschen das anders sehen  

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Warum nicht - Homosexuelle lieben sich doch auch.

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 16:44

Bei der Ehe geht es nicht nur um liebe

Sonder auch um gesetzliche Regelungen bezüglich
Vollmachten,Erbe,Eigentum,Sorgerecht,steuern usw

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Nicht erlauben. Die Regierung hat sich damit nicht genau auseinander gesetzt. Wenn das der Fall wär, dann müssten Mehrehen und inzestuöse Ehen ebenfalls legalisiert werden. Es gibt immer gewisse Beschränkungen von Rechten. Niemand hält Homosexuelle davon ab, sich gegenseitig zu lieben und Beziehungen zu führen, doch das bedeutet nicht, dass sie heiraten dürfen.
Die Ehe ist zwischen Mann und Frau und nicht zwischen Mann/Mann;Frau/Frau.

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Kommentar von ichmachsnurohne
28.06.2017, 17:39

Es gibt aber viele, die die Homoehe befürworten, was man von Inzest nicht sagen kann.

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Kommentar von mataddel
28.06.2017, 17:42

Richtig. Aber wenn man die Homoehe  damit Begründet das es um Gleichberechtigung geht, muss man alles erlauben. Oder siehst du das anders?

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Kommentar von mataddel
28.06.2017, 17:46

Was für einen Zusammenhang. Bitte begründen deine Aussagen genau.

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Kommentar von atzef
28.06.2017, 17:54

Na ja, und das wird jetzt mit Blick auf die bürgerliche Ehe des Staates nun geändert.

Was aber hat die Ehe für alle mit der Erlaubnis von Polygamie zu tun? Bezüglich der Geschwisterliebe fordert der deutsche Ethikrat ohnehin schon länger die Aufhebung der Strafbarkeit. Grundsätzlich wäre also auch hier möglich, eine Ehe zuzulassen. Jedenfalls ist kein überzeugender Grund ersichtlich, der dagegen sprechen würde...

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Kommentar von hydrahydra
28.06.2017, 18:53

"Die Regierung hat sich damit nicht genau auseinander gesetzt." --- Die Regierung diskutiert das seit 15 Jahren immer wieder.

"Wenn das der Fall wär, dann müssten Mehrehen und inzestuöse Ehen ebenfalls legalisiert werden." --- Wieso?

"Es gibt immer gewisse Beschränkungen von Rechten." --- Und die sollte man auch sinnvoll begründen können.

"doch das bedeutet nicht, dass sie heiraten dürfen." --- Und das ist skandalös, homophob und diskriminierend.

"Die Ehe ist zwischen Mann und Frau und nicht zwischen Mann/Mann;Frau/Frau." --- Die Ehe ist, was immer ein Land als solche definiert.

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Kommentar von mataddel
29.06.2017, 00:39

1: Alle vier Jahre kommen neue Studien die immer etwas anders behaupten. Einmal von der CSU in Auftrag gegenüber einmal von der SPD. Jedes Mal wird dann darf diskutiert. Und jetzt das große Thema vor der Bundestagswahl zu diskutiert und am Freitag schon zu entscheiden, finde ich zwecks unwissenschaftlich.
2: Wenn Parteien auf das Grundgesetz hin weißen um damit die Legalisierung zu begründen, muss man sich auch gleichermaßen mit inzestuösen Ehen beschäftigen.
3: Was ist daran bitte homophob?
4: Natürlich wird das Teils in unserm Land so definiert das es Mann/Frau ist. Aber biologisch gesehen geht es doch auch nicht anders.

Verstehe mich bitte nicht falsch. Ich bin wegen Gläubig sonder versuche mich nur auf Fakten und Gesetze zu fokussieren. Man muss zwischen einer Ehe zwischen M/W und M/M; W:W unterscheiden können.

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Kommentar von mataddel
29.06.2017, 00:43

Entschuldige die Fehler im Text. Schreibe gerade am Mobiltelefon.

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Ja

Jeder soll leben wie er möchte. Diese ganzen konservativen Hampelmänner leben noch im Mittelalter. 

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Kommentar von Dave0000
29.06.2017, 10:33

Keiner verbietet einem so zu leben wie man will
Du kannst homosexuell mit deinem Partner leben wenn du magst

Aber wenn man die "Rechte" der Ehe nutzen will muss man schon die Vorraussetzungen erfüllen

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Kommentar von Dave0000
30.06.2017, 11:00

Die Vorraussetzungen für eine Ehe sind neben der Volljährigkeit zB das sich ein Mann und eine Frau dazu bereit erklären

Das kann ein schwules paar zB nicht

Die Vorraussetzungen sind aber für alle die gleichen

Diese können jetzt vielleicht geändert werden , aber die derzeitigen Regelungen sind nicht diskriminierend da sie für alle gleich gelten

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Ja

Formale Rechtsgleichheit für alle und ein Ende der gesetzlichen Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften sind ein zivilisatorischer Schritt nach vorne, gegen den es kein überzeugendes Argument gibt - maximal redneckhaftes Verharren in der Homophobie.

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Kommentar von martinzuhause
28.06.2017, 16:25

ein schritt nach vorn wäre es wen alle rechtlich gleich sind. dann gilt der alleinerziehende mit kind auch als partnerschaft und hat natürlich mehr steuerliche vorteile.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2017, 12:26

Ich verstand es so das er garnichts gegen die homoehe vorgebracht hat

Lediglich angedeutet das je nach Umstand nunmal nicht alle GLEICH sind
In seinem Beispiel war es Alleinerziehend im Vergleich zur Ehe

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Nein

Status Quo erhalten oder Volksentscheid nur so kann man Entscheidungen dieses Ausmaßes zufrieden rechtfertigen.

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Ja

Na logo. Ich möchte auch heiraten und eine Familie gründen.

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Ja

Ich sehe keinen grund warum man das verbieten sollte oder weshalb man das nicht vor jahren gemacht hatte.

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Nein

Ich bin dagegen, befürchte aber, dass es kommt. 

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Kommentar von augsburgchris
29.06.2017, 13:02

Wieso? Passt es nicht in dein Moralempfinden. Natürlich wird es kommen und das ist auch gut so.

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Kommentar von Dave0000
30.06.2017, 12:29

Und wenn es nicht in sein moralempfinden passt?
Dann ist es halt so
Weder deine noch seine Moral sind da ausschlaggebend bzw die absolute und unantastbare Wahrheit
Meinungen gen auseinander
Und in der Demokratie wird die Mehrheit entscheiden
Daher wäre ich mir nicht sicher das die meisten eine gleichgestellte Ehe bei homosexuellen befürworten
Die Gründe sind bei Wahlen in einer Demokratie erstmal nicht entscheidend

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Also auch wenn ich einen Aufschrei auslöse und als homophobe oder ähnliches gesehen werde
Das folgende ist nunmal meine Meinung

Homosexualität muss in der Gesellschaft akzeptiert werden (und wird sie mittlerweile schon sehr)
Jedoch ist eine "Ehe" aus religiöser Sicht Banane wenn dieser "Glaube" das nicht vorsieht
Die Standesamtliche Eheschließung ist eine andere Sache
Da jedoch muss ich wiederum sagen, gibt es doch bereis eingetragene Lebenspartnerschaften
Warum muss die Zeremonie die zwischen Mann und Frau gedacht ist auch zwischen zweien des selben geschlechts zelebriert werden?
In der heutigen Zeit sind wir so fortschrittlich (in den meisten Teilen der Welt) das wir "anders" denkende Menschen nicht ausgrenzen müssen
Aber ein Rollstuhlfahrer wird kein Marathonläufer
Ein Afroamerikaner wir als Hautfarbe nicht weiß im Ausweis stehen haben
Und ein Homosexueller sollte nicht das gleiche Geschlecht heiraten können
Natürlich "kann" man sich wie Michael Jackson bleichen lassen
Und man "könnte" die homoehe erlauben
Aber "sollte" man das?
Ich finde nicht
Und es ist ja nicht so das man noch verfolgt wird oder schlimmeres wenn man homosexuell ist
Sondern diese Gruppe Menschen möchte etwas das nur für eine andere Gruppe vorgesehen ist
Ich darf als Mann auch nicht einfach aufs Damenklo
Aber wenn ich transgender bin dann darf ich das? Warum verdammt ? Meine Chromosomen und Gene sagen ganz klar das ich immernoch ein Mann bin...
Was stört es einen homosexuellen denn überhaupt?
Er will die selben rechte wie alle?
Die hat er !
Er darf die Ehe mit jemandem des anderen geschlechts eingehen
Das Recht haben wir alle

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Kommentar von ichmachsnurohne
28.06.2017, 16:43

Die Frage ist doch, akzeptiert Gott (wenn es einen gibt) das Zusammenleben zwischen zwei Gleichgeschlechtlichen? Wenn nicht, wieso gibt es überhaupt homosexuelle Menschen? Und wenn man davon ausgeht, dass Gott nichts dagegen hat, sehe ich eigentlich keinen Grund, warum auch eine religiöse Eheschließung nicht erlaubt sein sollte.

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Kommentar von Tarsia
28.06.2017, 16:46

Und warum darf er dann nicht das Recht haben, jemanden des gleichen Geschlechts zu heiraten? Warum sollte das nur Mann und Frau vorbehalten sein, aber nicht Mann+Mann oder Frau+Frau? Ich verstehe deine Argumentation nicht. Die Ehe-Schließung in der Kirche hat absolut nichts mit der "richtigen" eingetragenen Ehe zu tun, die gibt es nämlich nur auf dem Standesamt. Und standesamtlich dürfen gleichgeschlechtliche Paare bisher nicht heiraten, da gibt es nur die eingetragen Lebenspartnerschaft - darum geht es.

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 16:46

Also da ich nicht an den einen Gott aus irgendeiner Religion glaube ist mir das eigentlich ziemlich Latte was die Kirche der Quran oder das fliegende Spagettimonster davon hält
Aber logisch ist es nur das eine religiöse Hochzeit absurd ist wenn die Religion gegen homosecualität ist

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Kommentar von hydrahydra
28.06.2017, 16:47

"Jedoch ist eine "Ehe" aus religiöser Sicht Banane wenn dieser "Glaube" das nicht vorsieht" --- Hier geht es aber um das zivile Rechtsgut der Ehe, nicht das religiöse

"Da jedoch muss ich wiederum sagen, gibt es doch bereis eingetragene Lebenspartnerschaften" --- Die sind aber nicht dasselbe und benachteiligen homosexuelle Paare gegenüber heterosexuellen.

"Warum muss die Zeremonie die zwischen Mann und Frau gedacht ist auch zwischen zweien des selben geschlechts zelebriert werden?" --- Weil das Gesetz keinen Unterscheid machen sollte zwischen Geschlechtern und sexuellen Orientierungen.

"der heutigen Zeit sind wir so fortschrittlich (in den meisten Teilen
der Welt) das wir "anders" denkende Menschen nicht ausgrenzen müssen" --- Dann müssen wir ja auch nicht weiter homosexuelle Paare von der Ehe ausgrenzen und sie mit einer eingetragenen Lebendspartnerschaft abspeisen. Oder ihnen lang und breit erklären wollen, warum das sinnvoll sein sollte.

"Aber ein Rollstuhlfahrer wird kein Marathonläufer" --- Nö... aber warum sollte man ihm deshalb gleiche Rechte vorenthalten?

"Ein Afroamerikaner wir als Hautfarbe nicht weiß im Ausweis stehen haben" --- Und dennoch sollte seine Hautfarbe nicht darüber entscheiden, wen er heiraten darf. Hatten wir mal, war nicht gut.
PS: In welchen deutschen Ausweisen steht denn die Hautfarbe?

"Und ein Homosexueller sollte nicht das gleiche Geschlecht heiraten können" --- Begründung? Weil 'ist so'?

"Aber "sollte" man das?" --- Ja, warum denn nicht?

"Und es ist ja nicht so das man noch verfolgt wird oder schlimmeres wenn man homosexuell ist" --- Na und? Gleiche Rechte müssen gleich sein. Sonst sind es keine gleichen Rechte. Sondern Diskriminierung.

"Sondern diese Gruppe Menschen möchte etwas das nur für eine andere Gruppe vorgesehen ist" --- Ja, denn gleiche Rechte müssen gleich sein. Gesetze, die nur für eine bestimmte Gruppe Menschen gelten, sind faschistoid.

"wenn ich transgender bin dann darf ich das? Warum verdammt ?" --- Weil du dann als Frau auf das Damenklo gehörst. So schwer?

"Meine Chromosomen und Gene sagen ganz klar das ich immernoch ein Mann bin..." --- Deine Chromosomen und Gene sollten aber nicht deinen Rechtsstatus bestimmen.
Und was haben Transgender-Rechte bitte in dieser Debatte zu suchen?

"Was stört es einen homosexuellen denn überhaupt?" --- Weil gleiche Rechte gleich sein müssen, es aber nicht sind! Würde es dich nicht stören, wenn man dir einfach so gleiche Rechte vorenthält?

"Er darf die Ehe mit jemandem des anderen geschlechts eingehen
Das Recht haben wir alle" --- Und damit macht das Gesetz einen Unterschied zwischen Mann und Frau. Eine Frau darf nicht dieselben Menschen heiraten wie ein Mann.  Und das ist  ungerecht, homophob und sexistisch.

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Kommentar von tommy40629
28.06.2017, 16:50

Laut Definition der Ehe ist es egal, mit welchem Geschlecht Partner A und B besetzt werden.

Ich dachte auch sofort: "Aber Ehe ist doch für Mann & Frau definiert!", nein ist sie nicht.

Ich stimme Deiner Meinung zu! Aber, das wird demnächst einem Suizid gleichkommen, denn diese Meinung sollte man bei Einstellungstests und ähnlichen nicht haben, denn dann ist man raus.

Vielleicht kommt ja die 2/3 Mehrheit im Bundestag und Bundesrat zusammen.

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 16:50

"Und standesamtlich dürfen gleichgeschlechtliche Paare bisher nicht heiraten, da gibt es nur die eingetragen Lebenspartnerschaft - darum geht es. "

-und damit ist doch alles gesagt oder?
Gleichgeschlechtlich darf nicht heiraten
Fertig ist die Kiste
Ist doch geil wenn es sogar eine Alternative gibt
Andere "Randgruppen" haben nicht das Glück die vorhandenen Gesetze so zu beugen
Die Ehe ist was sie ist
Für MICH der Bund zwischen Mann und Frau
Das wäre also sinnfrei wenn es nicht Mann und Frau sind

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Kommentar von hydrahydra
28.06.2017, 16:57

"Gleichgeschlechtlich darf nicht heiraten
Fertig ist die Kiste" --- Und das ist Diskriminierung. Punkt.

"Ist doch geil wenn es sogar eine Alternative gibt" --- Gibt es aber nicht. Ich habe ja keine Wahl. Alternative hieße, dass ich mich zwischen zwei Möglichkeitgen entscheiden kann. Kann ich aber nicht.

"Andere "Randgruppen" haben nicht das Glück die vorhandenen Gesetze so zu beugen" --- Es sollen 1. keine Gesetze gebeugt werden, sondern diskrininierende Gesetze abgewschafft, bzw. modifiziert werden.

"Die Ehe ist was sie ist" --- Die Ehe war auch mal was anderes, als sie jetzt ist. Ich sehe keinen Grund, warum sie nicht wieder den gegebenen Zeiten angepasst werden sollte.

"Für MICH der Bund zwischen Mann und Frau" --- Nur hast DU das ganz allein nicht zu entscheiden.

"Das wäre also sinnfrei wenn es nicht Mann und Frau sind" --- Nur in deiner kleinen, engen Welt mit begrenztem Horizont.

"Also auch wenn ich einen Aufschrei auslöse und als homophobe oder ähnliches gesehen werde" --- Und zwar zurecht.

"ist nunmal meine Meinung" --- Ja und? Meinungen sind wie Darmausgänge. Jeder hat einen und jeder denkt, dass nur die der anderen stinken.

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 17:01

Also da jetzt schneller was kommt als ich antworten kann

Ja! Wenn der Bundestag abstimmt
Und die Mehrheit findet eine Ehe sollte auch gleichgeschlechtlich erlaubt sein, dann ist es in Ordnung
Und die "Ehe" würde für mich eine andere Bedeutung bekommen

Und @hydra

Da du immer von "rechten" sprichst
Alles was du sagst ist absurd
Wenn du den letzten Abschnitt verstehen würdest

"Er darf die Ehe mit jemandem des anderen geschlechts eingehen 
Das Recht haben wir alle"

Deine Antwort:
Und damit macht das Gesetz einen Unterschied zwischen Mann und Frau. Eine Frau darf nicht dieselben Menschen heiraten wie ein Mann.  Und das ist  ungerecht, homophob und sexistisch.

-und dem ist nicht so
Das Gesetz ist für ALLE so
Es darf das andere Geschlecht geheiratet werden !
Du verdrehst es in dem du sagst ein Mann und eine Frau dürfen nicht die selbe Person heiraten
Aber sie dürfen beide eine Person des anderen geschlechts heiraten

Wo beendet man die Veränderung der "Ehe" und der damit einhergehenden Vorteilen?

Warum sollten dann nicht drei Leute oder mehr heiraten können
Warum nicht irgendwann Tiere?
Oder Tote?
(Bitte keine wirklichen Antworten darauf)

Die Ehe IST was sie ist
Und natürlich KANN sie verändert werden
Ich bin aber dagegen
Unteranderem wegen genannter Gründe
Und weil ich finde das trotz der Akzeptanz für homosecualität der Staat ruhig weiter die belohnen sollte die Kinder zeugen können

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 17:04

"Die Ehe ist was sie ist" --- Die Ehe war auch mal was anderes, als sie jetzt ist. Ich sehe keinen Grund, warum sie nicht wieder den gegebenen Zeiten angepasst werden sollte.
"Für MICH der Bund zwischen Mann und Frau" --- Nur hast DU das ganz allein nicht zu entscheiden.
"Das wäre also sinnfrei wenn es nicht Mann und Frau sind" --- Nur in deiner kleinen, engen Welt mit begrenztem Horizont.

"Also auch wenn ich einen Aufschrei auslöse und als homophobe oder ähnliches gesehen werde" --- Und zwar zurecht.
"ist nunmal meine Meinung" --- Ja und? Meinungen sind wie Darmausgänge. Jeder hat einen und jeder denkt, dass nur die der anderen stinken.
.........
.
.
.
Das sagt doch alles
So tolerant bist du also was andere Meinungen angeht 😂😂
Natürlich darf und kann ein Gesetz sich ändern
Ich finde aber es sollte nicht
Diese Meinung darf ich haben
Du jedoch tolerierst keine andere
Wie würdest du dich also selbst bezeichnen?
Du kennst doch soviele tolle Worte für sowas

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Ja

Auf jeden Fall! Wir leben im Jahr 2017. Konservatives denken steht uns nicht mehr. Entweder gleiches Recht für alle oder für keinen.

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Kommentar von Dave0000
29.06.2017, 10:34

Gleiches Recht für alle
Das sagt doch alles

JEDER darf einen Menschen des anderen geschlechts heiraten

Das gilt für alle
So wie jedes andere Gesetz

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Ja

Uh wie ich die Bezeichnung "Homo-Ehe" hasse.

Aber ja. Gesetzlich überfällig.
Hat für die Gesellschaft keine Nachteile, ist bisher recht diskriminierend und die Nachbarländer haben längst gezeigt das es auch kein befürchteter 'Kulturuntergang' ist. 

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Kommentar von Dave0000
30.06.2017, 12:21

Was hasst du denn an der Bezeichnung?
Sie ist doch sehr treffend

Eine Ehe zweier GLEICH (homo) geschlechtlicher

Und da dies nicht erlaubt ist grenzt man dies damit von der normalen ehe ab
Sollte es irgendwann normal sein das auch Mann/Mann bzw Frau/Frau heiraten dürfen, dann verschwindet der Begriff

Aber den Ausdruck zu hassen ist Banane

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Mir fehlt die Option "JEIN".

Ein klares JA, wenn es standesamtliche Ehen angeht bin ich dafür.

Und ein NEIN wenn es darum geht Religionsgemeinschaften bei denen die Homo-Ehe tabu ist dazu zu zwingen diese Eheschliessungen zu praktizieren.

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Kommentar von Miamachts
28.06.2017, 16:22

Ich bin bisher beim Thema "Ehe" immer nur von dem gesetzlichen Winkel ausgegangen. 
Immerhin gilt man in Deutschland nur als verheiratet, wenn man standesamtlich getraut ist. 

2
Ja

Ich mag den Begriff nicht, daher: Ehe für jeden, der mag.

Ja, war längst überfällig.

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Kommentar von Dave0000
29.06.2017, 10:08

Ehe für jeden gibt es doch schon lange
Jeder darf einen Menschen des anderen geschlechts heiraten

Und der Begriff homo Ehe ist doch genau zutreffend

Homo heißt gleich

Und zwei des gleichen Geschlecht wiedersprechen nunmal der bisherigen gesetzlichen Vorstellung
Wenn das Gesetz verschwinden sollte dann irgendwann auch das Wort dafür

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Ich dachte mal, dass die Definition der Ehe dies regelt, in dieser Definition steht aber nix von Mann und Frau = Ehe. Dort steht glaube ich "zwei Menschen". Und im GG steht es ähnlich.

Ich finde es grenzwertig, wenn 2 Männer z.B. ein Baby, das ein Junge ist, aus dem Heim holen, denn diesem Jungen wird täglich vorgelebt, dass es normal ist, dass sich ein Mann in einen Mann verliebt.

Moralisch und ethisch finde ich dies nicht ok.

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Kommentar von hydrahydra
28.06.2017, 16:28

"denn diesem Jungen wird täglich vorgelebt, dass es normal ist, dass sich ein Mann in einen Mann verliebt" --- Ja und? Meinst du denn, das kriegt er bei einem heterosexuellen Paar nicht auch irgendwann mit, dass es Schwule gibt?

"Moralisch und ethisch finde ich dies nicht ok." --- Das ist dann eine sehr verkommene Moral und Ethik.

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Kommentar von ichmachsnurohne
28.06.2017, 16:33

Ich war lange Zeit der gleichen Meinung. Aber mittlerweile ändert sich das ein bisschen. Ich meine OK, dem Kind fehlt die Mutter,  aber fehlt sie ihm im Heim nicht auch? Man könnte es doch als Zweckgemeinschaft ansehen. Die beiden Männer sind glücklich, etwas gutes zu tun. Und das Kind akzeptiert, dass es von zwei schwulen Männern aufgenommen wurde und von ihnen in seiner Entwicklung gefördert wird. Wenn ich dich Wahl hätte, würde ich mich glaube ich für das schwule Paar entscheiden.

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Kommentar von Miamachts
28.06.2017, 16:33

Ich finde es vollkommen in Ordnung wenn dem Jungen vorgelebt wird, dass es auch normal ist wenn zwei Männer sich lieben. Ist es nämlich ;) 

Da du aber feststellen wirst dass viele Homosexuelle aus Familien kommen die selbst Heterosexuell ist funktioniert das ganze "Vorleben, das Kind macht es dann auf jeden Fall nach" System offensichtlich ja sowieso nicht.

Mit Sexualität werden wir zu einem großen Teil geboren. Das ist ein sehr spannendes Feld, das auch noch nicht vollkommen erforscht ist. 
Forschungen zeigen aber dass Kinder von homosexuellen Paaren nicht häufiger Homosexuell sind als Kinder heterosexueller Paare ;)

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Kommentar von DanIsMyName
28.06.2017, 17:19

Diese Argumentation ist echt schwach...ein Schwules Paar sollte keinen Jungen aus einem Heim adoptieren? Wieso? Eigentlich muss man da ja garnicht nachfragen ich weiß ganz genau welche Gedanken durch deinen Kopf gehen und das ist echt widerlich tut mir Leid. Wenn das aber deine Denkweise ist fände ich es doch befremdlich wenn du eine Tochter adoptierst...ich meine was du nicht alles mir ihr machen könntest... einfach nur ekelig

2
Ja

Soll jeder doch machen, was er will..

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Kommentar von Dave0000
28.06.2017, 16:42

Wenn es denn erlaubt ist ....

Was bei der homo Ehe ja genau das Thema ist

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