HomeStudio Equipment? 7?

4 Antworten

Kommt auf deinen Anspruch an und vor allem auf die akustischen Gegebenheiten deines Raums. Ideal wäre ein ein Nachhall in einer länge von c.a. 0,5-0,8s mit einem linearen Frequenzgang und keinen Direktreflexionen an deinem Abhörplatz (und dort, wo bei deinen Aufnahmen die Mikrofone sind...)

Auch bei der Hardware kommt es sehr auf deine Ansprüche an.

Für den von dir beschriebenen EInsatz (Gitarre und Gesang) empfehle ich ein Interface mit mindestens vier Mikrofonpreamps. Auf die Art kannst du auch unproblematisch alles gleichzeitig Aufnehmen. Empfehlenswert wäre hier das Steinberg UR44 oder das Roland Rubix44 in der unteren Preisklasse, das Roland OctaCapture, das Steinberg UR-RT4, das Focusrite Clarett 4Pre in der Mittleren Preisklasse oder das RME Fireface 802 in der gehobenen Preisklasse.

Die Interfaces lassen sich bei bedarf auch durch zusätzliche Mikrofonvorverstärker erweitern.

Die Geräte unterscheiden sich hauptsächlich durch die Klangqualität der eingebauten Vorverstärker und Wandler.

Als Gesangsmikrofon empfehle ich in der niedrigen Preisklasse ein Shure SM57 in Verbindung mit einem Popschutz, in der mittleren Preisklasse ein Shure SM7 oder ein EV RE-20 mit Spinne und Popschutz und in der höheren Preisklasse ein AKG C414 oder das Neumann U87. (alle von mir aufgezählten Mikrofone haben hohe Allroundqualitäten, sind also für alle Stimmen und auch viele Instrumentalanwendungen gut einsetzbar.)

Von Großmembrankondensatormikrofonen die günstiger als das C414 sind, rate ich ab. Ich hab in dieser Preisklasse zumindest noch nie eins erlebt, dem ich nicht eines der von mir genannten dynamischen Mikrofone vorziehen würde. (zumindest abgesehen von ein paar Spezialfällen).

Von Röhrenmikrofonen rate ich ebenfalls ab. Gute Röhrenmikrofone sind zum einen sehr teuer und zum anderen erfordert die Auswahl des passenden Mikrofones für die eigenen Bedürfnisse etwas an Erfahrung und wenn man > € 2500,- für ein Mikrofon ausgibt, will man wohl wirklich bestmögliche für die jeweilige Anwendung...

Eine sehr übliche Möglichkeit eine Gitarre aufzunehmen ist das Platzieren von zwei Mikrofonen vor der Gitarre: Eines davon auf den 12. Bund ausgerichtet und eins davon in einem Winkel ungleich 90° (also "off axis") auf das Schallloch gerichtet.

Dafür bietet es sich an, zwei Kleinmembrankondensatormikrofone zu benutzen. Das günstigste dürfte wohl sein, zwei AKG C1000s oder zwei Oktava MK012 (mit Nierencharakteristik) zu benutzen. Teurer wird's dann mit zwei AKG C 451, mit Shure KSM 141 und, was der Standard für Kleinmembranmikrofone im professionellen Studiobereich ist, mit dem Neumann KM 184. Die hochwertigste Lösung wären zwei Schoeps CMC 6 mit MK 4 Kapseln.

Für die Position am Schalloch kann es auch sinnvoll sein, Großmembranmikrofone oder dynamische Mikrofone zu verwenden. Zusätzlich zu den von mir bereits vorgeschlagenen Modellen kämen hier auch noch das Sennheiser MD 421 und das Sennheiser MD 441.

Für die Auswahl der Mikrofone empfiehlt es sich, vor allem bei höherpreisigen Mikrofonen, mehrere Modelle innerhalb eines 14-tägigen Rückgaberechts in der eigenen Aufnahmeumgebung auszuprobieren und zu vergleichen.

Was Studiomonitore angeht, sind die Yamaha HS-7 so ziemlich das günstigste, was ich bisher erlebt hab, womit man einigermaßen gut mischen kann. KRK Monitore scheinen zwar in gewissen Kreisen sehr beliebt zu sein, ich selbst hab allerdings eher schlechte Erfahrung damit. (Trafobrummen, Radioempfang in noch nichteinmal verkabelten Lautsprechern, etc.)

Falls hochwertigeres gefragt ist, empfehle ich die Produkte von Adam. (vor allem die A-Serie hat ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis) In der ganz hohen Preisklasse könnte man sich noch bei Genelec, Eve, Neumann, KS-Digital, Focal oder Dynaudio umsehen.

Auch bei der Auswahl der Monitore ist es sinnvoll, diese im eigenen Studio zu testen, wobei es hier vor allem um neutralen Klang geht. Ich kann mir vorstellen, dass es hier als Anfänger schwierig sein kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Daher wäre bei hochpreisigen Modellen wohl ein Test mit Messmikrofon und Software angebracht.

Während Overdubbingaufnahmen ist ein Kopfhörer notwendig damit der Spieler sich die bereits aufgenommenen Spuren zu denen er spielt, bzw. einen Metronomklick anhören kann, ohne dass dies auf der Aufnahme landet. Dazu ist ein geschlossener Kopfhörer notwendig. Außerdem wäre es nett, wenn der Kopfhörer gut genug ist, um ihn in Ausnahmefällen auch beim Mischen zu Rate ziehen zu können. (Ausschließliches Mischen aus Kopfhörern ist aus mehreren Gründen problematisch und führt so gut wie nie zu einem optimalen Ergebnis...)

Modelle, die ich hier Empfehlen kann, sind der AKG K271 MK II, der KRK KNS-6400 als Preistipp, so wie der AKG K-872oder der AIAIAI TMA-2.

Was weitere Computerhardware angeht, ist es sehr sinnvoll, nicht auf die Festplatte aufzunehmen, auf der das Betriebssystem ist da es bbei Festplattenzugriffen des Betriebssystems zu Aussetzern in den Aufnahmen oder bei der Wiedergabe führen kann, vor allem wenn viele Spuren im Spiel sind. Eine kleine SSD ist hier ausreichend. Da müssen nur die Projekte drauf passen, an denen gerade gearbeitet wird. Die anderen können ja auf der großen Platte archiviert werden.

An Software benötigst du eine Sequencersoftware, eine sog "DAW" (digital audio workstation) Letztlich ist mit so ziemlich jeder DAW jedes Ergebnis erzielbar. Hier kommt es hier vor allem auf persönliche Vorlieben an. Die Programme unterscheiden sich größtenteils durch die Handhabung und durch die Qualität der mitgelieferten Plugins. Jedoch wirst du im laufe der Zeit ohnehin sehr viele Drittanbieterplugins benutzen. Trotzdem empfehle ich zu Anfang mit den Mitgelieferten Plugins umgehen zu lernen um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie das alles funktioniert, und was du genau darüber hinaus benötigst.

Beliebte DAWs, die für windows erhältlich sind, sind Reaper (sehr günstig), Fruity Loops, Ableton Live, Studio One, Cubase, Pro Tools, Digital Performer, Samplitude, Nuendo, Sequoia, etc.

Die meisten, wenn nicht alle, bieten die Möglichkeit, sie vor dem Kauf als Demoversion auszuprobieren.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Jo, ein Audio Interface wie Focusrite Scarlett oder Steinberg UR22. Das hat USB Anschluss und kann Micros, Instrumente oder Midigeräte aufzeichnen. Dazu brauchst Du noch einen Sequenzer, der in Probeversion dem Interface beiliegen sollte. “Gute” Kopfhörer, also keinen 10€ in-ear Müll und ein Micro mit Ein und Ausschalter, falls es Rückkopplungen gibt ist der praktisch.

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Rückkopplungen lassen sich im Studio sehr einfach vermeiden. Daher hat auch kaum ein hochwertiges Mikrofon einen Schalter...

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Du brauchst ein Audio-Interface, ein Großmembran-Mikro für den Gesang, Studio-Boxen und am besten noch einen halbwegs gescheiten Vorverstärker.

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