Homeschooling wegen psychischen Krankheiten?

7 Antworten

Da musst Du Dich an die Kinder-und Jugendpsychatrie vor Ort wenden. Die erstellen dann ein Gutachten, bzw. eine Krankschreibung. Leiden weisen die aber lieber gleich ein.

Hinzu kommt, dass das Schulamt auch wg. Ermangelung an Lehrkräften absagt und auch gerne eine Schulbegleitung zuweist.

Ist sicherlich auch alles eine Kostenfrage.

Leider lassen sich viele Leute irgendwelche Phobien einreden, weil Schule es nicht wahrhaben will, wenn sie selbst die Schüler krank macht. Damit die Schule keine Flecken auf ihre weiße Weste bekommt, muss sie dir das Etikett "krank" aufkleben. Wegen Krankheit darfst du ganz offiziell der Schule fernbleiben. Das ist für die Schule der bequemste Weg. Für dich ist er hingegen fatal: Du wirst von Arzt zu Arzt geschoben, von Sozialarbeiter über Psychater zu Psychiatrie und zurück. Du ernährst eine Industrie von Leuten, die sich von deinem Leid ernähren, aber dir nicht helfen können, weil sie das System Schule niemals antasten. Am Ende hast du das Stigma "psychisch krank", das dir die Jobsuche kaputt macht und du glaubst noch selbst daran, dass mit dir etwas nicht stimmt.

Wende dich an Vereine, wie den Bundesverband "Natürlich Lernen" (bvnl.de) oder freilerner-solidargemeinschaft.de. Dort weiß man, wie du aus dem Karussell aussteigen kannst.

Ausnahmen werden nie gemacht. Mit der Begründung, daß es ja nur in Ausnahmefällen erlaubt wird - deshalb ist verboten.

Létat, c'est moi, so ungefähr.

Mach es einfach. Und zieh es durch!

Einen Psychologen suchen wegen Sozialer Phobie?

Hallo, vor ab möchte ich sagen das ihr euch dumme kommentare sparen könnt, und ich hätte auch gerne nur Antworten. Die sich mit dem Thema auskennen. Weil was eine außenstehende Person dazu meint, wird mir bestimmt nicht viel helfen.

Also wie im Titel auch steht habe ich Soziale Phobie. Ich gehe seit Jahren nicht mehr alleine raus (Nur Wenn ich muss). Wenn ich irgendwo anrufen muss, mach ich es entweder nicht oder Frage meinen Vater ob er das für mich regeln kann. Ich bin 18 (ich weiß, etwas peinlich). Ich kann mein essen nicht alleine an der Kasse bestellen, frage immer meine Freunde. Und so weiter, ihr könnt euch bestimmt vorstellen wie sehr mich das belastet. Ich war auch vor 1 einhalb Jahren noch in Therapie, wegen Depressionen, die ich aber nicht mehr habe. Doch die Soziale Phobie ist geblieben und meine Psychologin konnte mir zu dem Thema auch nicht viel sagen. Meine Frage ist jetzt, ob Soziale Phobie, ein Grund genug ist, um sich für eine Psychotherapie anzumelden. Ich habe nähmlich angst, das wenn ich bei einer Psychotherapeutin anrufe. Das sie sagt, das allein Soziale Phobie nicht reicht um eine Therapie zu beginnen oder sie mich gar nicht ernst nimmt. Weil einige leute gehen ja wegen Depressionen zum Psychologen und das ich ja schon ein weniger "heftiger" als soziale phobie. Und ich hab angst das es lächerlich rüber kommt. Bin auf eure antworten gespannt.

...zur Frage

Soziale Phobie, große Angst vor der nächsten Situation?

Hey! Ich bin seit 1 Jahr in Therapie, wegen Depressionen. Jetzt haben wir (mein Therapeut und ich) entschlossen, dass ein Medikament notwendig ist. Ich war beim Psychiater. Der stellte eine Soziale Phobie fest. Bis ich das Medikament bekomme, dauert es noch.

Jedenfalls. Ich möchte am Wochenende feiern gehen. Dazu muss ich sagen, dass mich die Angst vor Menschen drogenabhängig gemacht gemacht. In großen Menschenmassen oder Situationen mit Fremden, halte ich das ohne Drogen nicht aus. Die geben mir ein wenig Selbstbewusstsein. Ich muss nicht so viel denken, kann mich den Situationen stellen. (Brauche keine Moralsprüche. Ich weiß, dass es scheiße ist!) Ich gehe so gerne feiern, weil ich Techno und Goa liebe. Am Wochenende mit "neuen" Menschen. Ich habe schon wieder so doll Angst, dass ich aggressiv mir selbst gegenüber bin. Ich mag nicht immer Drogen nehmen, es macht mich körperlich fertig. Aber ich muss ja, weil ich sonst nicht weggehen kann. :( Ein Teufelskreis......!!! Bachblüten und Johanniskraut ist denke ich bei mir nicht hilfreich, denke ich. Ich bin schon wieder richtig am Verzweifeln. So kommt es wieder zum sozialen Rückzug. Was ist mit Diazepam oder was kriegt ihr gegen die Ängste verschrieben? Habt ihr Tipps? Danke, eure Amélie <3

...zur Frage

Soll ich meiner Klasse von meinen psychischen Krankheiten erzählen?

Soll ich mit meiner Klasse über meine psychischen Probleme sprechen? 

Ich bin momentan in der neunten Klasse und habe seit vier Jahren, also seot ich elf war, Depressionen, eine Soziale Phobie und selektiven Mutismus, dementsprechend habe ich in der Schule einige Schwierigkeiten. Ich war deshalb letztes Schuljahr auch fast elf Wochen in einer Psychiatrie, für die Klasse war die offizielle Erklärung allerdings eine Reha, nur meine engsten Freunde wissen die Wahrheit. 

Da ich in meiner Klasse eher die Außenseiterin bin, bin ich am Überlegen, ob ich meiner Klasse davon erzählen soll, damit sie mich nicht (mehr) für arrogant halten und mich besser nachvollziehen können. 

Andererseits hatte meine Klasse wohl im Reliunterricht, als ich nicht dabei war, einmal das Thema psychische Krankheiten und meine Klassenkameraden haben sich anscheinend eher über das Thema lustig gemacht. 

Jetzt weiß ich nicht, ob ich es der Klasse erzählen soll oder nicht, ich will einfach nicht im Mittelpunkt stehen oder soetwas

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?