Holz hat besserer Brandwiderstand als Stahl?

8 Antworten

Stahl verformt sich schon bei relativ geriner Hitze leichter als bei üblichen Temperaturen. Bei üblichen Brandtemperaturen lässt sogar seine Festigkeit schnell nach. Kombiniert man das mit der guten Wärmeleitfähigkeit und den allgemein relativ dünnen Querschnitten beim Einsatz von Stahl, dann verbreitet sich diese Hitze schnell.

Holzquerschnitte sind wesendlich größer und leiten die Hitze deutlich schlechter ins Innere. Zudem bildet sich außen eine Kohleschicht, die schützt das innere weiter.

Schlussfolgerungen dass ein Holzbau demnach länger einem Brand standhalten würde, als ein Stahlbau sind aber mit diesem Wissen nicht möglich. Denn den Stahl verbaut man eben einfach nicht ungeschützt.

Man kann sich ja auch mal umsehen, wieviele Kriegmarinen bei Holzschiffen geblieben sind, weil die soviel besser gegen Brand (=> Kriegsfall)  standhalten als Stahlschiffe...

Dass Holz einen höheren Brandwiderstand hat als Stahl ist schon richtig. Es kommt aber auch auf die Holzart an. Tanne und Fichte sind zum Hausbau weitaus besser geeignet als Buche. Eiche ginge auch, ist aber viel zu schwer.

Jetzt aber: was ist so nachteilig am Stahl. Hast du noch die Bilder vom Attentat auf das WTC 9/11 in New York vor Augen? Die Flugzeuge wurden damals in voller Absicht etwa in die 80. Stockwerke der beiden Türme gelenkt und die gewaltigen Mengen an Kerosin fingen sofort Feuer. Die Türme selber sind gar nicht verbrannt, sondern das brennende Kerosin entwickelte eine dermaßen große Hitze, dass die Stahlkonstruktion weich wurde, das Gewicht der noch darüber befindlichen 20 Stockwerke nicht mehr tragen konnte und schließlich in sich zusammenbrach. Klar, 400m hohe Türme kann man sicher nicht mit einer Holzkonstruktion hochziehen. Ich will auch nur sagen, dass Holz bei hohen Temperaturen zwar brennt, aber nicht so schnell nachgibt. Wogegen Stahl schon bei wenigen hundert Grad enorm an Festigkeit und Stabilität verliert. All das haben die Attentäter sicher gewußt und ihr Wissen rigoros ausgenutzt.

Dies als praktisches, wenn auch trauriges Beispiel.


da steht soviel Unfug drin, dass man gar nicht weiß wo man anfangen soll

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wenn dicke holzbalken brennen, bilden sie kohle und kohle isoliert. also ein  ein dicker balken braucht hohe hitze und eine längere brenndauer. außerdem sind holzhonstruktionen mit einem wesentlich höheren sicherheitsfaktor belegt  

stahl hingegen ist ein sehr homogener baustoff und wird dadurch mit sehr niedrigen sicherheitsfaktoren belegt, zudem tragen stahlbauteile idR viel höhere lasten. wenn stahl heiß wird, verringert sich seine festigkeit erheblich und er verbiegt sich unter last sehr stark.  

stahl brennt natürlich nicht, trotzdem stürzt das stahlgebäude schon ein, lange bevor das holzgebäude zusammenbricht. deswegen wird stahl auch nicht mehr ungeschützt verbaut, also entweder beton drum oder eine brantschutzbeschichtung.

Nehmen wir an, wir haben ein Haus aus Holz und eines aus Stahl. Test 1: bei 1000 Grad: Das Holzhaus verbrennt, das Stahlhaus steht weiter. So denkt man dann, dass Stahl besser ist Test 2: unbegrenzte Temperatur. Der Stahl schmilz sofort weg, das Holzhaus bleibt stehen so lange es verbrennt. Effektiv hält das Holz also länger.

bei 1000 Grad: Das Holzhaus verbrennt, das Stahlhaus steht weiter.

im gegenteil! schon bei 600-700°C stürzt das stahlhaus ein (bei üblicher ausführung), wohingegen das holzhaus noch ein paar minuten durchhält.

wichtige minuten, um personen zu evakuieren!

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Bei unbegrenzter Temperatur verdampft das Holz auch sofort..

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@Mepodi

so wie jede andere materie^^  

das szenario ist völlig sinnlos xD

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Soweit ich weiss verbiegt sich Stahl wenn es erhitzt wird, Holz tut das nicht.

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