Holocaust gab es doch?

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Auch wenn oft mit solchen Fragen provoziert werden will, ist es immer wieder wichtig, dass Menschen deutlich gemacht wird, dass es den Holocaust gab. Holocaustleugnern muss immer wieder öffentlich Contra gegeben werden.

Howard

8 Antworten

So, so, es gibt also eine Zeitzeugin die sagt den Holocaust gab es nicht. Und was ist mit den tausenden von Zeitzeugen die sagten es gab ihn? Wer lügt wohl eher, ein paar wenige Zeitzeugen wie Haverbeck, alles Leute die keine Juden oder Roma oder Homosexuell waren und deshalb nicht ins KZ gekommen sind, oder tausende von Leuten die befreit wurden, die befreit haben, die bewachten, die Familie verloren? Überleg mal, dann kommst du schon drauf.

Ursula Haverbeck ist in der Eifel an der Grenze zu Luxemburg geboren worden und war bei Kriegsende 16 Jahre alt. Dass sie bis dahin in ihrem Kaff nie ein KZ gesehen hat, glaube ich ihr gern.

Diese Fakten sprechen eher dafür, dass sie als Zeitzeugin wohl eher ausfällt.

Woher konnte sie also ihre Weisheiten beziehen? Vielleicht von einem fast 20 Jahre älterem Mann, den sie 1970 heiratete und der zeitlebens ein strammer Nazi war?

Lies die 16 Bände von "Vertreibung und Ermordung der Juden Europas durch das Nationalsozialistische Deutschland von 1933 bis 1945" und bilde dir eine Meinung.

Dort sind von jedem Dokument auch die Quellen angegeben und wenn du etwas anzweifelst, kannst du selber nachschauen gehen.

Oder wenn du nicht so gerne liest: Schaue dir die 52'000 Videos von  Zeitzeugen der Spielberg Stiftung an. Ein paar davon findest du auf Youtube, wenn du dort folgenden Suchbegriff eingibst: USC Shoah Foundation Survivors

Oder wenn dir diese Videos zu lang sind, kannst du auf Youtube diesen Begriff suchen: Yad Vashem testimonies.

Unter Yad Vashem auf Youtube findest du auch viele interessante Vorträge, zwischen 10 Min und 1 Stunde.

Das Problem von diesen Leugnern ist, dass sie sich nicht die Mühe machen, die seriöse historische Forschung zu überprüfen.

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