Hoist Group - wie soll ich mit einer unberechtigten Forderung umgehen?

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Ist lediglich der Forderungseinzug abgetreten worden oder gibt der Inkassoladen sich als neuer Forderungsinhaber aus ?

Fax an Hoist

........Zwecks Überprüfung der Forderungsangelegenheit fordere ich Sie auf mir eine Kopie des angeblich von mir mit der Archon Group abgeschlossenen Vertrag zukommen zu lassen. Ich erwarte den Eingang der Unterlagen bis spätestens xx.08.2012 . Bei Fristverstreichung werde ich Anzeige gegen Ihren Auftraggeber erstatten sowie den für Ihr Inkassobüro zuständigen Landesgerichtspräsidenten über dieses ominöse geschäftsgebaren informieren

Mit der Weitergabe meiner Daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden

Ich untersage die telefonische Kontaktaufnahme

http://www.focus.de/finanzen/banken/kredit/tid-13329/inkasso-hier-werden-sie-verschuldet_aid_368195.html

es handelt sich angeblich um eine Forderungsabtretung. der Text ist sehr merkwürdig: "Ihr gekündigtes Vertragsverhältnis (vormals Archon group deutschland GmbH) Nr. 10013159, Forderungsabtetung an die HOIST GmbH" - so stehts im Betreff, dann folgt sinngemäß: unserem Haus wurde die o.g. Forderung abgetreten... ein Betrag von über 1000 €, auf den Cent gerechnet.

Mir kommt das wirr und absurd vor.

Danke für die Antwort und für den Faxtext.

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@bigsur

Also ist gem Inkassoschreiben Hoist der neue Forderungsinhaber !

Ich würde mir "spaßeshalber" die Abtretungsurkunde gem BGB § 410 zuschicken lassen. Diese muß im Orginal vorgelegt werden

computerbetrug.de/der jurist/reducal

..........Nur die Übersendung der Originalurkunden genügt den Anforderungen des § 410 BGB – vgl. insoweit OLG Köln, Urt. v. 20.9.1999 , Az: 16 U 25/99. Die Vorschrift des § 410 BGB verlangt die Aushändigung einer Urkunde, d. h. einer verkörperten Gedankenerklärung, die geeignet und bestimmt ist, im Rechtsverkehr Beweis zu erbringen, und den Aussteller (§ 126 BGB) erkennen läßt. Das ist bei einer Fotokopie nicht der Fall, auch wenn das Original vorgelegen hat. Außerdem hat § 410 BGB den Zweck, dem Schuldner ein Beweismittel an die Hand zu geben, um die Rechtsposition, die er nach § 409 BGB erlangt hat, auch leicht beweisen zu können. Diesem Zweck genügt aber ebenfalls nur die Aushändigung des Originals (vgl. § 420 ZPO; Staudinger/Kaduk, 12. Aufl. 1994, § 410 Rn. 8 f) Bis zur Vorlage der Originalabtretungsurkunde durch Sie steht mir das Leistungsverweigerungsrecht des § 410 I BGB zu.......

p.s bin persönlich sehr gespannt wie das weitergeht

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@rainerendres

vor 2 Tagen kam die 3. Mahnung, ohne Angabe eines Betrages :)) - ich glaub, die spinnen. Nur der Text war derselbe. Und die Aufforderung, alle möglichen persönlichen Angaben zu machen, zwecks Zahlungsvereinbarung. Ich bin schon am überlegen, ob man da Anzeige erstatten sollte, die Masche ist ja unglaublich. eine Mahnung ohne Angabe des geforderten Betrages!

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@bigsur

Spätestens beim MB - falls er kommen sollte - muß aber reagiert werden

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@rainerendres

da kann wird nix kommen, wenn noch nicht mal mehr ein Betrag auf der Mahung steht. Ein MB wäre ja oberdreist. Aber natürlich würde ich dann reagieren.

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Überantworte einfach dieses und alle folgende tunlichst der Mülltonne. Erst wenn du eine gerichtliche Mahnung erhältst, muss du Einspruch einlegen. Aber wird es dazu wohl nicht kommen, das haben schon ganz andere Abzocker versucht. Wenn der Forderer nämlich keinen gültigen Vertrag vorweisen kann, blitzt er bei Gericht mit Sicherheit ab. Du kannst auch, wenn zu viele normale Mahnungen bei dir eintrudeln, EINMALIG an den Verantwortlichen schreiben, dass du keinen Vertrag, mit wem auch immer, eingegangen bist, dass du dir solche Mahnungen verbittest, nötigenfalls durch eine gerichtliche einstweilige Anordnung.

vielen Dank für die Antwort. So hab ich mir das auch gedacht.

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Widersprechen kannst du tun. Wenn die Forderung abgetreten wurde ist dennoch auf Verlangen die ursprüngliche Rechnung sowie die Abtretungserklärung nach § 410 BGB beizufügen.

Telefonieren ist meist recht sinnfrei.

Darf ein Inkassounternehmen ( Conkred Inkasso ) jemanden mit Strafanzeige unter Druck setzen?

Ein Klient von mir ist verschuldet und hat nun von einem Inkasso Unternehmen ( Conkred Inkasso) ein Schreiben erhalten in dem nun als Beisatz aufgeführt ist.

Sollten wir innerhalb der Frist keine Rückmeldung von Ihnen erhalten, werden wir unserer Mandatschaft anraten eine Strafanzeige wegen Betruges bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gegen Sie einzureichen.

Für mich hört sich das nach erpresserischen Druck an.

Ist das Rechtens ??? Wird ein Inkassounternehmen dies tun ???

Das Merkwürdige daran ist, dass der Gläubiger meint die Forderung an das Inkassounternehne, abgetreten zu haben, und das Inkassounternehmen meint, dass der Gläubger weiterhin als Gläubiger auftritt. Wer lügt nun ???

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Sehr geehrte Frau ....

in vorbezeichneter Angelegenheit bitten wir Sie dringend, uns kurzfristig unter der Rufnummer ...... zurückzurufen.

Mit freundlichen Grüßen, GFKL Collections GmbH

Der Brief ging nicht an meine Adresse, sondern an die meiner Eltern. Dort lebe ich aber schon lange nicht mehr. Ich weiß nicht, woher GFKL die Adresse hat. Bis letztes Jahr hatte ich einen Vertrag bei Unitymedia, der ist allerdings gekündigt, und meiner Meinung nach sind dort keine Forderungen offen. Zumindest habe ich nie eine Rechnung, Zahlungsaufforderung etc von Unitymedia erhalten. Die Adresse meine Eltern habe ich ihnen auch nie übermittelt, meine aktuelle allerdings schon. Sie hätten mich also erreichen können. Kennst sich jemand mit GFKL aus und kann mir sagen, ob es sich dabei um ein seriöses Unternehmen handelt? Komisch finde ich nämlich auch, dass zu der angeblichen Forderung überhaupt keine Angaben bezüglich der Höhe etc gemacht werden. Muss ich darauf reagieren? Wenn ja, wie? Sollte ich vielleicht erstmal bei Unitymedia nachfragen? Über einen guten Rat bin ich dankbar!

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Hallo, ich habe folgendes Problem. Ich bekam ein Schreiben von inkasso, dass ich eine warenlieferung vom 21.1.14 angeblich nicht bezahlt habe. Die Rechnung ist natürlich lange beglichen. In Wirklichkeit geht es um eine andere Forderung von November 2016, da gab es leider Probleme mit der retoure, da der Verkäufer sehr lange auf keinerlei Mails antwortete. Nun ging die Forderung an ein inkasso Unternehmen, welche mir dann schrieben, aber ein falsches Datum Angaben und die Hauptforderung stimmt auch nicht mit meiner Rechnung überein.

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Die Rechnung um die es geht ist vom 02.09.2010 (Stromverbrauch von April bis August 2010), das Kuriose: Ich wurde telefonisch von einer Dritten Person ohne mein Wissen zur Strom-Grundversorgung einer Wohnung angemeldet. Ich habe zwar in der Wohnung gewohnt (WG), war dort aber nie gemeldet. Außerdem bin ich schon im Mai aus der WG ausgezogen.

Weder Schreiben des Grundversorgers, noch die Rechnung sind mir je zugegangen (erst jetzt auf Nachfrage beim Inkassodienst in Kopie). Eventuelle Mahnungen etc. auch nicht.

Um mich nicht weiter mit dem Thema beschäftigen zu müssen, würde ich dem Inkasso-Unternehmen gerne meine Annahme klar machen, dass die Forderung längst verjährt ist und ich deswegen keine weitere Zeit in irgendwelche Schreiben etc. investieren werde. Ich streite bisher in deren Richtung ab den Vertrag, die Adresse oder sonst irgendwas, was mit dem Vorgang zu tun hat, zu kennen. Das Inkasso Unternehmen rät mir dazu eine Anzeige Polizei zu machen, da ich ohne mein Wissen angemeldet wurde, dies wäre aber nur der letzte Schritt für mich, wie gesagt, ich möchte mich mit dem Thema einfach nicht beschäftigen müssen.

Welche Grundlage für meine Annahme (Verjährung der Forderung) kann ich in einem allerletzten Schreiben ans Inkasso Unternehmen angeben oder ist die Forderung vielleicht gar nicht verjährt?

Bei den abgefragten Unterlagen liegt kein Mahnschreiben/Mahnbescheid/vollstreckbarer Titel bei, daher gehe ich davon aus, dass es sowas auch nicht gibt.

Dem Stromversorger scheint es nicht möglich gewesen zu sein mich als angeblichen Vertragspartner ausfindig zu machen, da ich nie in der Wohnung gemeldet war und auch das angegebene Geburtsdatum im Vertrag einen Zahlendreher enthält.

Versteht mich nicht falsch, wenn die Forderung gerechtfertigt wäre, würde ich sie bezahlen, aber so möchte ich den Fall einfach möglichst schnell ad acta legen.

Vielen Dank für eure Antworten!

Eva

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