Hohlschichtisolierung (Altbau)---- ECO-Schaum oder Steinwollegranulat?

7 Antworten

Steinwolle ist meiner Ansicht nach schon noch besser als Schaum, verträgt sich aber auch nicht mit Feuchtigkeit. Wenn Euer Haus tief und damit feucht liegt würde ich auch das nicht machen. (in diesem Punkt hat mir auch ein Vertreter der Steinwolle zugestimmt das das hier an der Küste zumindest nicht ganz das richtige wäre) Es gibt auch noch die Möglichkeit die Hohlschicht mit Silikatkügelchen aufzufüllen - dies kann eine Menge Feuchtigkeit aufnehmen und bei Gelegenheit langsam wieder abgeben. Wird unteranderem von Firmen mit ökologischen Baustoffen angeboten.

Allgemein bauaufsichtlich zugelassene Steinwollflocken als Kerndämmung müssen immer hydrophobiert (d.h. wasserabweisend) sein und können problemlos auch in Häuser an der Küste eingebaut werden. Es gibt genügend Beispiele, die das beweisen.

0

Steinwolle brennt nicht und nimmt auch kein Wasser auf. Diese Art der Einblasdämmung gibt es seit ca. 1975 auf dem deutschen Markt. Die heutzutage auf dem Markt angebotenen Steinwollflocken wurden immmer weiter verbessert und optmiert. Alle zugelassenen Kerndämmungen müssen hydrophobiert (wasserabweisend) sein. Das bedeutet, dass Steinwollflocken auch in Häsuern an der Küste problemlos in die Hohlschicht geblasen werden. Zusätzlich erfüllen Steinwollflocken als A1 Einblasdämmung und mit einem Schmelzpunkt über 1000°C die höchsten Brandschutzanforderungen.

Am besten einfach mal in der Suchmaschine nach Steinwollflocken suchen!

Hallole zusammen

Ich würde die Steinwolle nehmen.Zum einen ist die wegen dem Brandschutz besser zum anderen ist das Ausdünstungsverhalten der Schäume nicht genau deffinierbar.

Schäume werden von Wespen gerne als Baumaterial für ihre Nester genutzt Ich habe einen großen Teil der Schäume an meinen Dachfenstern und wo es nicht anderst ging schon nachträglich nachrüsten müßen weil einige Wespenvölker sich größzügig bedient haben und es schon wieder reingezogen hat. Zwischenzeitlich habe ich Steinwolle nachgerüstet und das scheint zu halten.

Zum entfernen der Wespennester habe ich die ganze Nestkugel ( 40 cm durchmesser ) mit Universalverdünnung eingesprüht, in der anderen Hand Haarspray weil sich die eine oder andere doch verkrümeln wollte. Danach das Nest in einen Eimer mit Deckel und Umgesiedelt in die Parkanlage am Ortsrand. Die leben wieder dort, habe ich eine woche später geprüft. # Sollte aber nicht nachgemacht werden sondern vom Profi. viel erfolg ... Joachim

Was möchtest Du wissen?