Hohe TSH-Werte - Schilddrüsenunterfunktion?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Thyroxin ist das zweithäufigst verordnete Medikament in Deutschland....ein drittel der Deutschen leiden an Schilddrüsenunterfunktion. Die Inzidenz der Autoimmunerkankung Hashimoto hat sich in wenigen Jahren verzehnfacht.

Es ist sehr wahrscheiunlich,dass du eine Schilddrüsenunterfunktion hast. Sei froh wenn das jetzt entdeckt wurde. Denn JETZT ist die Zeit, wo das überhaupt meist nur erkannt werden kann. Nimm die Thyroxintabletten nur mit WASSER morgens eine halbe Studne VOR dem Frühstück/Kaffee. und achte selber mit darauf dass deine Dosisfindung zügig und vernünftig läuft...denn es ist anders als bei anderen Krankheiten....du bekommst nicht ein einziges Medikament in festgelegter DOSIS..nein..es muss für jeden die richtige Dosierung gefunden werden. Dein TSH muss unter 1,2 sinken unter Thyroxin-Therpaie...das wissen leider viele Ärzte nicht...sie lege da genauso die (seit 10 Jahren wissenschaftlich verlatete)TSH Norm zugrunde wie bei Thyroxin-Naiven...deshalb verbleiben viele unterdosiert.

Der Staat könnte mit einem Schlag sehr viele Bürger geistig und körperlich udn psychisch FIT machen, wenn er den Ärzten auf die Finger sehen würde und denen nochmal explizit die Regeln dazu beibringen würde.

Angesichts dessen kannst du froh sein wenn das bei dir festgestellt worden ist...das Groh verharrt unerkannt...ihre Symptome werden als somatoforme Störungen angesehen...sie erleiden Burn out, Depressionen, Schaffen ihren Schulabschluß, ihre Ausbildung, ihr Studium nicht....werden arbeitsunfähig...frühverrentet.

ALSO sei froh dass das DIAGNOSTIZIERT worden ist..Diagnoseverschleppung ist in Deutschland die Regel. Messung zum richtigen Zeitpunkt, ein gutausgebildeter Arzt oder schon fortgeschrittene Unterfunktion sind wohl die Ursache dass man das bei dir SCHON herausgefunden hat. Überlaß die Therapie keinem Hausarzt (obwohl man immer wieder Überraschungen erlebt, dass ein einziger solcher (gern selberbetroffener) ganze Scharen von Schilddrüsenfachärzten in die Tasche steckt. Überprüfe alle Entscheidungen und Diagnosen und Blutwerte, hole dazu Zweitmeinungen ein, laß dir dafür alle Blutwerte immer aushändigen. Bestehe bei jeder Blutentnahme auf Bestimmung des TSH-Wertes. http://derstandard.at/1233586884999/Schilddruese-Es-ist-eine-Puzzleteil-Diagnose

sie lege da genauso die (seit 10 Jahren wissenschaftlich verlatete)TSH Norm zugrunde wie bei Thyroxin-Naiven..

Falsche Informationen.
Ärzte legen keine veralteten Normen zugrunde!

Der Staat könnte mit einem Schlag sehr viele Bürger geistig und körperlich udn psychisch FIT machen, etc. etc. etc.

Nicht jede geistig bzw. psychische (und auch nicht körperliche) Erkrankung lässt sich auf Probleme mit der Schilddrüse zurückführen.

Aber gerade psychisch Kranken fehlt oft die Einsicht in ihre Krankheit und die wirklichen Ursachen, so dass sie nach "einfacheren" Erklärungen für ihre Beschwerden, ihr berufliches und/oder persönliches Scheitern suchen.

Und da ist die Schilddrüse nicht selten der Rettungsanker, der eine zielführende psychotherapeutische dann leider ausschließt, so dass das Grundübel bestehen bleibt.

Schade, schade.

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@Skippymatrose

Schade, wieder einer der sich offensichtlich NICHT fortbildet. siehe Thyreotropin wikipedia. solche Allgemeinplätze helfen unglaublich weiter, vielen Dank. Genau dass ist es wovor man sich wappnen muss als Erkrankter. Die meisten Ärzte wissen NICHT dass Depressionen meist mit t3-Mangel einhergeht. Da in Deutschland das reverse T3 gar nicht gemessen wird...können unser Ärzte mit den derzeitigen Methoden messen wie sie wollen und brauchen überhaupt nix zu erkennen. So läßt sich erklären wie viel multimorbide Patienten, die sich mit letzter Kraft zum arzt geschleppt haben (vielleicht noch von der Tocherte Rouge aufgelegt bekamen, damit sich die Menschheit nicht erschreckt vor ihnen...dann vom Arzt der NUR aufs Blutbild achtet(wo gern noch nicht mal der TSH mitgemessen worden ist, und wenn dann nach der alten Norm aus dem letzten JAHRTAUSEND) gesagt wird: ALLES BESTENS! Alles in Ordnung! An der Schilddrüse kanns NICHT liegen!" :) Damit bescheibt man unfassend den Stand unseres derzeitigen Gesundheitsystems. WENN...dann wird heute CT, MRT USW drangehängt, ebenfalls OHNE Befund...der Patient landet ind er Psychiatrie...und wird dann erst vom 20 Psychiater nach 20 Jahren endlich nach Hause zum HAUSARZT zurücküberwiesen mit einem geharrnischten Arztbrief doch endlich mal die Schilddrüse richtig hormonell einzustellen!!! Da hat nicht nur der Staat 20 Jahre Steuergelder verloren, die Krankenkasse 20 Jahre keine Gebühr bekommen ABER unendlich hohe Arzt- Medikamente und Krankenhausaufenthaltskosten zu bezahlen gehabt. DANKE DEUTSCHE MEDIZIN! Wer hier nicht weiss dass die Schilddrüse eine endokrine Drüse ist die ihre Hormone ins Blut abgibt und somit JEDE EINZELNE KÖRPERZELLE positiv oder bei Kranbkhiet ebne bnegativ beeinflußt..der sollte solche Medikamente wie Thyroxin NICHT verantworten dürfen....am besten macht man Thyroxin rezepotfrei wie in griechenland...mehr Fehler als jetzt wo Ärzte das verantworten dürfenb(und seit 10 Jahrenneue wissenschaftliche Erkenntnisse verschlafen) können Laien gar nicht machen.

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@Schnabelwal

derstandard.at/1233586884999/Schilddruese-Es-ist-eine-Puzzleteil-Diagnose

weitere Literaturempfehlungen: Dr. Brakebusch, Prof. Heufelder "Leben mit Hashimoto Thyreoiditis".

Mary Shomon: "die gesunde Schilddrüse".

Websiten: ht-mb.de oder med1.de oder symptome.ch ..die schon eine recht gute Schilddrüsenrubrik besitzen.

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@Schnabelwal

Das alles widerlegt nicht das von mir Gesagte.

Glaub du ruhig weiterhin, dass alle psychischen Probleme ihre Ursache in Erkrkankungen der Schilddrüse haben - richtig ist das jedenfalls nicht, und es hilft auch nicht den hier Fragenden weiter.
Genauso wenig helfen illegale Tipps, wie z.B. der Versuch, die User zum Drogenkonsum zu verführen, der Community.

Ich kann nur jedem raten, äußerst vorsichtig zu sein und sich nicht von solchen Irrmeinungen beeinflussen zu lassen, sondern sich an seriösen Quellenzu orientieren!

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@Skippymatrose

Nur der Fragesteller kann beurteilen, ob meine Herangehensweise FÜR IHN hilfreich ist oder nicht. Irreführung wo? Wenn Mediziner insbesondere Frauen mit süchtigmachenden Medikamenten zuschütten (häufig bevor sie hormonelle Ursachen auch nur in Betracht gezogen haben)? http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/50640/Frauen-erhalten-haeufiger-Antidepressiva

Wenn ich da an vergleichsweise nebenwirkungsarme pflanzliche Mittel verweise, die sogar ZUGELASSEN sind für Krebserkrankte auch hier in Deutschland...dann ist das mitnichten eine** Irrmeinung**. Die scheint viel eher auf deiner Seite zu liegen. Ich jedenfalls bekomme sehr kranke alte Menschen wieder auf die Beine, die in unseren Krankenhäusern nur noch eingegangen wären. Und das wiederholt sich tragischerweise..denn unser Gesundheitssystem ist eine Katastrophe. Hier werden Mediziner für ALLES bezahl. In Korea wird der Arzt nur bezahlt wenn er heilen konnte...da kann er oft jahrelang sich bemühen und bekommt erst Geld wenn der Patient wieder fit und arbeitsfähig ist. Unser Gesundheitssystem manifestiert Krankheiten und führt so Patienten noch weiteren Kollegen und Krankenhäusern zu. Das ganze fiel weniger auf, als wir noch eine GESUNDES junges Volk waren. Jetzt mit unserer Alterspysramide, fällt immer mehr auf, dass unsere Medizin selten wirklich effektiv ist, wer kennt es denn heute NICHT, dass der Arzt ratlos ist, oder in blinden Aktiuonismus verfällt, der den Patienten kranker wieder entläßt als er zum arzt gekommen ist, weil nie die URSACHE behandelt worden ist..und dann am geschwächten Organsimus hirnlos rummanipuliert worden ist.

Der Support sollte sich SEHR genau anschauen was von der Userin skippymatrose(nomen est omen) alles so geäußert wird.

Aktuell nachvollziehbar in den Medien: Gegen Demenz und Alzheimer hat unsere Medizin NICHTS...alles nur try and error...und jetzt kommen erste Ergebnisse dass man Alzheimer mit Johanniskraut zurückdrängen kann, die Plaques im Gehirn weniger werden. Nichts anderes postuliere und lebe ich täglich.NUR WEISS es das alles schon, während unsere Mediziner erst noch den Quark verdauen müssen, der ihnen im Medizinstudium ständig das Hirn vernebelt hat. Wie gut dass ich physiologische Vorgänge in weniger verschulter Manier VERSTEHEN lernen durfte, von großartigen Professoren unterrichtet...immer im Konjunktiv und immer im Bewußtsein, dass das alles NUR Stand der derzeitigen Forschung ist und MORGEN schon wieder ganz anders aussehen kann. Da der Mediziner per se, alles als in Stein gemeißelt gelernt hat, Konjunktive in der medizinischen Literatur ziemlich selten vorkamen, hat der Mediziner arge Probleme mit dem raschen Fortschritt in der wissenschaftlichen Forschung mitzukommen, Schritt zu halten. Die meisten sind (deshalb?) fortbildungsresistent (deshalb mußten sie dazu verdonnert werden, regelmäßig Fortbildungen zu machen) weil ihnen das sehr schwer fällt. Wozu auch, wenn man alles als absolute WAHRHEIT gelernt hat, da fehlt völlig das Bewußtsein dass alles in der Schwebe ist, die absolute Wahrheit gar nicht existiert..sondern nur je nach dem derzeitigen Stand der Forschung eine relative Wahrheit kurzzeitig gilt.

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@Schnabelwal

Ich denke in dem Punkt genauso, dass es sehr wichtig ist, den kom­pe­tenten und helfen wollenden Arzt zu finden. Denn, ein anderer Arzt hat mir zuvor nicht erklärt, dass ich mir sorgen um die Schilddrüse machen sollte, obwohl er genauso Blutuntersuchung durchgeführt hat(Diagnose nicht gesagt). Also ich empfehle jedem immer aufzupassen und eventuell mehrere Ärzte zu fragen.

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@Skippymatrose

Komisch, dass die Körpermediziner mit sehr breiten Normen arbeiten, bei denen dann einige Kranke durchs Raster fallen und die Geistesmediziner immer engere Normen anlegen, um auch noch den letzten als Geisteskrank hinstellen zu können.

Psychische Krankheiten sind immer noch die erstbeste Wahl wenn die oberflächliche und rein mechanische Untersuchung nicht sofort etwas offensichtliches zu Tage fördert.

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Ja, das wird wohl so sein. Normalerweise sollten die anderen Schilddrüsenwerte aber noch nachbestimmt werden und auch ein Ultraschall gemacht werden.

Mach Dir jetzt keine zu großen Sorgen, das Problem kann mit Medikamenten gut gelöst werden.

Eine überhöhter TSH ist zu 99% mit einer Schilddrüsenunterfunktion verbunden. Wobei Schilddrüsenangelegenheiten in der Regel beim Facharzt behandelt gehören.

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