Hohe Nachzahlung gemäß Lohnsteuerbescheid: Ermäßigt besteuerter Arbeitslohn korrekt versteuert?

2 Antworten

Wenn das Finanzamt Deinen Einspruch mit Einspruchsentscheidung abgewiesen hat, wäre die nächste Stufe eine Klage vor dem Finanzgericht.

Ab der Stufe "Finanzgericht" fallen aber Kosten an, die von der Partei zu zahlen sind, die unterliegt, also verliert.

Du musst Dich zwar vor dem Finanzgericht nicht vertreten lassen; trotzdem würde ich Dir empfehlen, Deine Unterlagen erst einmal einem Steuerberater zu zeigen und ihn nach den Erfolgsaussichten fragen.

Eine Abfindungszahlung wird nicht in jedem Fall ermäßigt besteuert. Auch wenn der Arbeitgeber zugunsten des Arbeitnehmers gerechnet hat, kann sich letztendlich ergeben, dass keine "Zusammenballung von Einkünften" - siehe auch http://www.abfindunginfo.de/abfindung-und-zusammenballung-von-einkunften.html - vorliegt.

Offensichtlich sieht das Finanzamt das auch so. Ehe also eine Klage eingereicht wird, mache Dich erst nochmal kundig über die richtige Besteuerung.

Muss ich dem Finanzamt melden, dass es einen Fehler zu unseren Gunsten begangen hat?

Wir sind verheiratet und haben seit letztem Jahr ein Kind. Die Steuererklärung haben wir gewissenhaft mit Hilfe eines Steuerprogramms ausgefüllt und inkl. aller Belege (elektr. Lohnsteuerbescheid, Elterngeldbescheid, Mutterschaftsgeld) ans Finanzamt weiter geleitet. Wir rechneten mit einer Erstattung.

Gestern kam der Steuerbescheid mit einer viel höheren Erstattung !! Unsere Prüfung ergab, dass das Finanzamt die Einkünfte der Ehefrau komplett vergessen hat. Aber die Ausgaben sind auf der zweiten Seite von beiden aufgeführt.

Müssen wir uns nun beim Finanzamt melden?? Wir haben ja alles richtig gemacht und können ja nichts dafür, dass ein lieber Beamter anscheinend einen Fehler begangen hat. Kann das Finanzamt ohne weiteres den Bescheid zu unseren Lasten ändern?? Hat jemand schon mal so einen Fall erlebt?

Vielen Dank schon mal für die Antworten.

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Nachzahlung und Hohe Vorrauszahlung der Einkommenssteuer

Hallo

ich weiss einfach nicht was ich machen soll. Wir haben unseren Steuerbescheid bekommen und müssen nachzahlen das wussten wir aber und ist auch ok. Doch das wir im Dezember nochmal eine große Summe zahlen sollen, die auch noch höher liegt als die Nachzahlung find ich zum ko.... besonders wie stellen die das vom Finanzamt vor?Eine Ratenzahlung kommt nicht in Frage da die vorauszahlung für 2015 schon mit monatlichen Beträgen festgesetzt sind. Hab schon viele Sachen im Internet gelesen wo die einen meinen Widerspruch einlegen die anderen sagen bringt nichts und das da Zinsen drauf kommen stimmt das? Uns haben sie auch nicht den Kinderfreibetrag genehmigt versteh ich auch nicht warum... Wer weiss vielleicht Rat??

DANKE Jessy

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Bevor ich hier noch ganz verzweifle:

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Die Lohnsteuerbescheinigung (für die letzten 3 Monate letzten Jahres) meines neuen AG habe ich normal eingegeben.

Nun ist es so, dass ich durch die Eingabe der einmaligen Abfindung fast 400 Euro mehr Rückzahlung habe - ist das normal? Oder muss ich da noch etwas anderes eingeben? Ich versteh es irgendwie nicht ganz, wieso der Betrag dann so hoch ist. Lohnsteuer Soli und KiSt wurden ja auch schon abgezogen von dem Bruttobetrag.

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Steuererklärung - überschneiden von Zeiträumen auf Lohnsteuerbescheinigung

Hallo Zusammen, ich habe eine Frage zur Steuererklärung.

Ich habe im 04/2013 eine Nachzahlung meines Lohnes aus dem Jahr 2012 erhalten (es erfolgte ein Rechtsstreit und der AG musste den Lohn nachzahlen). Nun überschneiden sich die Zeiträume der Nachzahlung alter AG (01.03.-31.03. lt. Lohnsteuerbescheinigung) und meiner neuen Anstellung (auch hier 01.03. -...). Nun meine Frage - Muss ich die Nachzahlung als was anderes angeben oder gebe ich das trotzdem so an, auch wenn das Steuerprogramm es bemängelt? Vielleicht kann mir jemand helfen - ich danke euch schon einmal

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