Hohe Grund- und Verbrauchskosten trotz Kachelofen

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4 Antworten

Warum sind die Grundkosten so hoch?

Weil die Gesamtkosten der Heizungsanlage vermutlich so hoch waren. 30 oder 50 % davon werden ja nach der Wohnfläche abgerechnet. Ebenso die Grundkosten der WW-Aufbereitung.

ist denn bei den Grundkosten irgendein Verbrauch mit drin

Der von Heiz- und Elektroenergie.

Was beinhalten denn die Grundkosten?
  • Kosten der Heizenergie (Öl oder Gas)

  • Kosten des Betriebsstromes der Heizungsanlage

  • Kosten der Heizungswartung

  • Kosten der Emissionsmessung (Schornsteinfeger)

  • evtl. noch Kosten der Gerätemiete

Aber das steht alles in der Heizkostenabrechnung.

Von der Firma hat man mir erklärt, dass der Kachelofen die Oberfläche der Heizkörper erwärmt und das wird dementsprechend gezählt?!

Wenn noch die alten Verdunsterröhrchen verwendet werden oder der Kachelofen nah am Heizkörper steht, gut möglich. Elektronische Heizkostenverteiler fangen an zu zählen wenn die Heizkörperoberfläche etwa 30 Grad hat.

Wir heizen mit Öl. Soweit ich weiß, ist die Aufteilung 30/70. Deshalb reg ich mich ja auch so auf. Ich finde einfach die Grundkosten so hoch. Dass diese nach qm berechnet werden, weiß ich. Aber woher kommt dieser Betrag? Wer legt den fest wie hoch der ist? Man sagte mir, dass die Grundkosten aus den Angaben vom Vermieter berechnet werden, je nachdem, wie er Heizöl eingekauft hat... Kann ja nicht sein. Was hätte er denn dann für hohe Kosten angeben müssen?! Die Heizungsanlage ist uralt. Also fallen keine Kosten für Miete an.

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@puma2902
Dass diese nach qm berechnet werden, weiß ich. Aber woher kommt dieser Betrag? Wer legt den fest wie hoch der ist?

Der Betrag ergibt sich aus den Gesamtkosten der Heizungsanlage. Davon werden 30 % nach der Wohnfläche umgelegt.

Ist das so schwer zu verstehen?

Was hätte er denn dann für hohe Kosten angeben müssen?!

Die tatsächlich angefallenen.

Die Heizungsanlage ist uralt. Also fallen keine Kosten für Miete an.

Nicht für die Anlage aber evtl. für die Heizkostenverteiler.

Schau Dir die Heizkostenabrechnung noch mal genau an, da ist alles an Kosten aufgeführt und auch die Berechnung.

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100% Heizkosten gibts im Haus. 30% werden abgespalten und nach Wohnfläche verteilt. 70% nach den Einheiten der Heizkostenverteiler. Wenn du Verteiler hast, mit Flüssigkeit, dann verdunstet die Flüssigkeit, weil es in der Wohnung ja warm ist. Hast du digitale Verteiler, solltest du prüfen lassen, ob die Thermostate richtig schliessen. Es kann sein, wenn die ausgeleiert sind, das diese wärme durchlassen. Ein teil der Heizkosten wird nach Wohnfläche berechnet, weil rohre der Heizung durch das haus verlaufen wärme abgeben, die allen zu guten kommt. dazu heizt jeder etwas für seine Nachbarn mit. 1300€ Nebenkosten sind für eine 100m2 Wohnung extrem wenig. Zum vergleich: ich habe 38 m2 und habe in 2013 1200€ an Vorauszahlungen geleistet. dazu kommt Müll und Kabel tv. Also wenn du mit der Heizung richtig geheizt hättest, wären die NK eher bei 2500€. (2,50€ pro m2).

Die Heizkörper haben wahrscheinlich Verdunsterröhrchen zur Verbrauchserfassung.

Wenn du gut mit dem Kachelofen heizt, bzw. die Sonne auf die Dinger scheint, verdunstet ordentlich was, das wird dir als Verbrauch ausgelegt.

Weil das so ist, haben die Verdunsterröhrchen ein "Guthaben", einen Bereich, der nicht gemessen und berechnet wird. Es ist wahrscheinlich, dass dieser Bereich bei dir nicht ausreicht.

Grundkosten sind das Zur-Verfügung-Stellen, z.B. Bereitstellungskosten für den Gasanschluss bei einer Gasheizung. Das kann dank der raffgierigen Energieversorger ein ziemlich hoher Betrag sein. Lässt sich aber in der Energiekostenabrechnung nachvollziehen.

Doch, du kannst 623 Euro für das Erwärmen von 43,5 m³ Wasser verbraucht haben, wenn das Wasser auf ca. 40 C erhitzt wurde, unter Berücksichtigung von Bereitstellungs- und Leitungsverlusten ist das realistisch.

das ist auch meine Vermutung.

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An der Heizung hänge solche Digitalzähler.

Im Winter geht die Raumtemperatur schon mal sehr hoch, weil ich immer schlecht einschätzen kann, wie hoch die Temperatur noch ansteigt. Oft höre ich erst auf zu heizen, wenn ich es warm finde (hab ich leider noch nicht so ganz drauf). Dann heizt aber der Kachelofen noch irre nach und die Temperatur steigt schon mal locker auf 27 Grad.

Auf dem Kessel für Warmwasser ist eine Temperatur von 60 Grad angezeigt. Wenn ich nach der Formel der Heizkostenverordung rechne, komme ich niemals auf so einen hohen Betrag für die Warmwasserzubereitung.

Ich finde einfach, dass etwas über 700 € echt viel sind nur für die Grundkosten. Es ist eine alte Heizungsanlage, die sowieso im ersten Winter (2012/13) oft ausgefallen ist. Da bin ich mind. 20 x am Tag in den Keller gerannt und musste den Störknopf drücken, weil ich nicht mal Warmwasser zum duschen hatte...

Dazu kommen ja noch alle anderen Nebenkosten. Ich spreche hier ja nur ausschließlich von knapp 1400 € angeblich verbrauchter Heizkosten (mit Grundkosten). Ich habe ja schon 1200 € NK bezahlt, muss jetzt noch 1100 € nachzahlen...

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so wie du beschreibst ist die Heizkostenverordnung eingehalten. Diese ist eine Regelung um die Heizkosten abzurechnen. Sie ist nicht dazu da die eigenen Heizkosten gerecht abzurechnen. Es spielt eine große Rolle wieveil Energie das ganze Haus verbraucht. Ein zusätzlicher Einbau von Kachelöfen bringt eher wenig. Habt ihr Verdunster??? Dann bringt ein Kachelofen nix, denn wie @ yumitori schon schrieb verdunsten die auch bei Kachelofenwärme. Zudem läuft die Heizung das ganze Jahr wegen dem warmen Wasser.

Ok, das sind so Digitalzähler. Ich bekomme die Wohnung mit der Heizung allein gar nicht warm. Da müsste ich die Heizkörper auf volle Pulle laufen lassen und krieg trotzdem niemals die Wärme wie mit dem Kachelofen. Das ist ja auch der Grund, warum ich mit dem Kachelofen heize... Ich sehe nur, dass diese Zähler beim aktuellen Verbrauch etwas zählen. Obwohl ich die Heizung nie anhatte... Das ist doch komisch...

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