(Hohe) Anzahl der Abtreibungen - wie sollte man darauf reagieren?

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13 Antworten

Zum Beispiel, in dem Männer mehr Verantwortung übernommen - sich nicht vor dem Unterhalt drücken und sich um die Kinder kümmern. Auch wenn sie sich nicht nicht reif genug fühlen und lieber zocken oder ausgehen.

Für die Väter ist das ganz einfach, sie sind einfach weg. Manche haben vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen. Für die Frauen, vor allem für die ganz jungen, bedeutet ein Kind jedoch der Abschied von Karriere, Freizeit, Schule - verbunden mit finanziellen Sorgen und gigantischer Verantwortung. Es ist nicht die Aufgabe der Politik, dies zu verhindern, sondern die Verantwortung der Menschen.

Manchmal hilft eben einfach auch ein Kondom oder öfter mal ein bißchen Vernunft.


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Kommentar von Caila
04.02.2017, 21:29

Es gibt Unterhaltsvorschuss.   Sicher das ändert nichts daran das Väter durchaus die Verantwortung mit tragen könnten.  Aber das wird sich so schnell nicht ändern. 

Und junge Liebe ist oft von rosaroter Brille verblendet. Ist das Kind dann einmal da steht man plötzlich in der Realität. 
Um nur mal eine Ursache zu nennen. 

Mir zB ging es so.  Der Vater meines Kindes war mein erste große Liebe. Tja verblendet von der rosaroten Brille wurde aus der Beziehung recht schnell eine Familie. Und als das Kind da war, erkannte ich was wirklich ist.  Die Trennung folgte rasch. 

Bis heute  ( inzwischen ist mein Kind 7 Jahre )  hat der Vater keine Arbeit, bemüht sich auch nicht darum. Und um den Umgang mit seinem Kind bemüht er sich genauso wenig.  Man muß es ihm vorschreiben. Freiwillig kommt er nur wenn er einen auf Superdaddy machen kann oder seinen Kumpels einen vormachen will ala "Schaut was für ein toller Vater ich bin"

Ändern wird man das  vermutlich nicht können, außer man schreibt  den Leuten vor, das der Vater Arbeit haben muß bevor die Frau schwanger werden darf.  Oder die Frau wenn der Vater die Rolle des Hausmann einnehmen will nach der Geburt.

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Kommentar von carn112004
04.02.2017, 21:45

"Es ist nicht die Aufgabe der Politik, dies zu verhindern, sondern die Verantwortung der Menschen."

Insoweit die Politik etwas zur Verhinderung von Abtreibungen sinnvoll und ohne drakonisch-frauenfeindliche Gesetze beisteuern kann, ist es auch Aufgabe der Politik, da ungeborene Menschen ebenfalls die Menschenwürde und das Recht auf Leben haben, was der Staat nach Möglichkeit zu schützen hat.

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Hallo

Die Abtreibungszahlen sind in Deutschland, der Schweiz etc. die weltweit am tiefsten. Früher waren diese viel höher.

Wichtig ist folgendes: in erster Linie Aufklärung. Diese ist bei uns schon weit vorgeschritten. Trotzdem muss man bei z. B. Zuwanderen darauf achten, aber auch bei "älteren" Personen. Die Jungen sind gut aufgeklärt. Finanzielle Sicherheit ist sicher auch ein gute Ausgangslage. Die Trennung von Staat und Relgion ist ebenfalls wichtig, das ist in Deutschland etc. gegeben.

Die Zahlen der letzten 6 Monate zeigen wieder nach Jahren eine leichte Steigerung der Abtreibungszahlen. Ich denke persönlich, dass sie noch gesenkt werden könnten durch bessere Aufklärung.

Freundlichen Gruss

tm

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Kommentar von carn112004
05.02.2017, 07:31

Nichts gegen die Idee, männlein und weiblein hinreichend darüber zu informieren, dass Sex zu Schwangerschaften führen kann und ob und wie durch verschiedene Maßnahmen darauf Einfluss genommen werden kann.

Aber warum ist das eigentlich so oft der einzige Vorschlag, um Abtreibung zu reduzieren?

Es ist doch nicht so, dass 100% der Frauen, die ungeplant schwanger werden (also entweder verhütungsversagen oder schlicht nicht dran gedacht, was jeweils durch Aufklärung reduziert werden könnte). Sondern in der Größenordnung von 50% der Frauen, die ungeplant schwanger werden, treiben nicht ab.

Warum macht es keinen Sinn zu schauen, wie und wann Frauen sich bei einer ungeplanten Schwangerschaft für das Kind entscheiden können, um ggf. entsprechend Dinge zu ändern, damit sich Frauen dann eher so entscheiden zu können?

Also z.b. nicht nur den Schülern mit Plastikdildo zeigen, wie ein Kondom drauf gehört, sondern danach auch sagen "Kondome haben übrigens einen Pearl-Index von ca. 5-8, deshalb wird es bei euch auch wenn ihr mit Kondom verhütet, trotzdem manchmal zu Schwangerschaften im Laufe eures Lebens kommen, deshalb an euch Jungs: Denkt nicht mal im Traum daran, zu dem Abschaum zu werden, der die Frau dann in Stich lässt; Hausaufgabe: Aufsatz: 'Wie ich/mein Partner mich verhalten sollte, wenn meine Partnerin/ich ungeplant schwanger werde?'

Wir werden das dann nächstes Mal besprechen und vergleichen, was euch Jungs so alles eingefallen ist und ob das ausreicht im Angesicht von dem, was die Mädchen erwarten würden und was Jungs eigentlich auch liefern sollten."

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Eine interessante Frage. Ich denke das Abtreibungen wegen verschiedener Faktoren vorgenommen werden.

1. Schwangerschaft entstand durch eine Gewalttat
2. Man ist zu wenig über Verhütungsmittel informiert (ja sowas gibt es)
3. Das Kind war nicht lebensfähig oder sehr stark behindert.
4. Verwandschaft zwang dazu (auch sowas gibt es)
5. Es war ein Unfall und man hat entweder keine Zeit kein Geld oder nicht den Willen um ein Kind großzuziehen.

Um das zu reduzieren müßte man die Gründe welche zu einer Abtreibung führen vermindern.
Das zu machen ist nicht leicht.

Nehmen wir allein die Kosten. Ein Kind kostet im Durchschnitt bis zum 18. Lebensjahr bis zu 130.000
Das ist eine Menge Geld und schon für einige der Grund keine Kinder zu bekommen.
Wer kann sich das schon leisten. In dieser Zahl ist noch nicht mal Extrakosten einberechnet zum Beispiel bei Behinderung oder ähnlichem.

Von den Anderen Punkten mag ich gar nicht erst anfangen, dann wird man nicht fertig.

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Kommentar von armeskaenguru
05.02.2017, 00:01

Hallo

Die Anzahl Abtreibung wegen Gewalttaten sind eher gering. Diejenigen über eine zu schlechte Kenntnis von Verhütungsmitteln ist dagegen eher hoch.

Freundlichen Gruss

tm

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Also erstmal: Vorsicht bei allem von Pro Leben! 

Deutschland hat eine SEHR kleine Abtreibungsquote.

"Was sollte man tun um die Zahl der Abtreibungen zu reduzieren?"

Das ist schwierig zu bewerkstelligen, weil nur ein ganz kleiner Teil der Frauen aus finanziellen Gründen abtreibt. 

Die meisten haben andere Gründe, wie das sie zu jung sind, falscher Partner, ONS, oder schlicht und ergreifend "Passt grad nicht" und "ich will kein Kind".

Für die meisten ist eine Abtreibung keine große Sache (was auch stimmt) und es gibt nur wenige, die ein echtes Problem damit haben. (Halt die, die irgendwie beeinflusst wurden) 

Ich finde, man sollte sich daran machen, besser nachzuforschen, wer von Außen manipuliert wird (Druck von Familie oder Freund) und gerade DIESEN Frauen helfen. Das könnte z.B. sein indem beim Beratungsgespräch ein 4 Augen Gespräch Pflicht wäre, um rauszufinden was die SCHWANGERE wirklich will.

Alle anderen, die abtreiben wollen, und sich dabei sicher sind, sollte man "in Ruhe" lassen. 

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Kommentar von MaxNoir
07.02.2017, 19:12

Na ja, ich habe ja nur die Statistik über Abtreibungen bei ProLeben zitiert. Diese deckt sich allerdings auch mit der Berichterstattung im Spiegel.

Ich bin kein Abtreibungsgegner oder sowas - es war nur die erste Quelle über die Zahlen die ich gefunden habe.

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Kommentar von carn112004
09.02.2017, 09:01

Blöde nachgefragt:

"Das könnte z.B. sein indem beim Beratungsgespräch ein 4 Augen Gespräch Pflicht wäre, um rauszufinden was die SCHWANGERE wirklich will."

Die Beratungsstellen versuchen nicht schon sowieso IMMER die Schwangere kurz Begleitpersonen für ein 4 Augen Gespräch kurz vor die Tür zu schicken?

Denn dazu wären die eigentlich sowieso schon verpflichtet, das zu versuchen.

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Laßt uns solche sozialen Verhältnisse schaffen, dass Kinder keine Last für eine Frau sind. Ist dies dwer Fall, dann gehen auch die Abtreibungen massiv zurück ! 

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Kommentar von Deamonia
07.02.2017, 14:20

Das ist eine Fehlinformation, denn Finanzielle Sorgen sind nur bei einem ganz kleinen Prozentsatz der Grund für eine Abtreibung. 
Abtreibungen würden also schon zurück gehen, aber eben nicht "massiv" sondern "ein kleines bisschen"

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Es sollten sich viel mehr Männer vasektomieren lassen und endlich Verantwortung bei der Verhütung übernehmen. Aber nein. Lieber lässt man die Frau Hormone schlucken mehrere Jahrzehnte. 

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Die Steuern senken. 

Menschen mit genügend Geld auf der Tasche investieren in Kinder. Und Menschen mit zu wenig Geld in Smartphones. 50% Einkommenssteuer + 20 % Mehrwertssteuer macht grob 70 %.

Mach daraus 30 % Flat, ohne 10.000 Gesetze und Steuerberater und das Problem ist gelöst.

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Kommentar von manu289
05.02.2017, 10:27

Stimmt in gewisser Weise-Je niedriger die Soziale Schicht-desto größer der Flatscreen :-) is so

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Die Abtreibungsrate in Deutschland ist mit die Geringste in ganz Europa!

Das diese Pro - Leben Organisation so übertreibt was die Zahl der Abtreibungen angeht, liegt daran das diese Organisation sich nicht grade an Fakten hält,sondern Ihr Ziel (Das Totale Abtreibungsverbot) auf kranke weise und ohne Rücksicht auf Verluste verfolgt! Dieser Organisation ist es absolut Egal wie es der Frau geht, wie Sie schwanger wurde,Ihre Situation-spielt alles keine Rolle - Hauptsache nicht abtreiben

Es braucht aber eine Gesunde Mutter - psychisch und physisch- Für ein Gesundes und vor allem Glückliches Kind!

Pro-Leben ist ja auch dafür das Vergewaltigte Frauen nicht abtreiben "sollten"

Mit "sollten" meinen Sie natürlich "nicht dürfen"

Es liegt immer noch an der Schwangeren Frau selbst ob oder ob sie nicht ein Kind kriegt!

Sie sollte unterstützt werde - EGAL wie sie sich entscheidet!

Du wünscht dir mehr "Politischen Willen" das Kinder mehr ausgetragen werden?

Dann sollte Pro Life anstatt Frauen Schuldgefühle einzureden dafür sorgen das es mehr Anlaufstellen gibt die Frauen in schwierigen Situationen unterstützen 

Frauen  unterstützen die sich ein Kind wünschen und sich aber aufgrund von Geld oder Familiärer Schwierigkeiten gegen ein Kind entscheiden

Frauen unterstützen die sich Allein gelassen fühlen - die überfordert sind mit Ihrer Schwangerschaft

Frauen ist allerdings mit Aussagen wie"Tötung des eigenes Kindes" ist nicht geholfen!

Pro Leben ist ja wirklich Sehr Radikal - Gegen die Abtreibung EGAL wie die Frau Schwanger wurde 

Im übrigen gibt es auch Frauen die einfach kein Kind möchten - diese Frauen kann man mit keinem "Politischen Willen" überzeugen!

Politischer Wille klingt nämlich nach Zwang - und Zwang ist in so einer Situation immer der Falsche Weg!

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Kommentar von carn112004
05.02.2017, 12:03

"Das diese Pro - Leben Organisation so übertreibt was die Zahl der Abtreibungen angeht,"

Wo übertreiben die denn bei der Zahl? Die amtliche Statistik gibt doch sowas wie 99000 an.

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Kommentar von Laury95
05.02.2017, 15:13


Es braucht aber eine Gesunde Mutter - psychisch und physisch- Für ein Gesundes und vor allem Glückliches Kind!

Nö.

Warte mal...


physisch

Es wird ja immer trolliger mit Dir! Also sind Kinder von z.B. gehbehinderten Müttern nicht glücklich und gesund? (Was hat die Gesundheit mit der physischen Krankheit der Mutter zu tun lol)


Warum bekommt so was eigentlich 2 Daumen hoch, was entweder nicht das Wort "physisch" versteht oder wirklich glaubt, dass ein körperliches Hindernis das Kind schädigen würde..






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Die Zahl konnte ich dem Link nicht entnehmen.

Gibt es dafür eine andere Quelle?

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Kommentar von vitus64
04.02.2017, 21:27

Interessant  ich hätte die Zahl weit geringer geschätzt.

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Kommentar von armeskaenguru
04.02.2017, 23:59

Hallo

Die Zahl ist korrekt. Kannst Du auch bei Wikipedia oder Pro Familia finden.

Es grüsst Dich

tm

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Kommentar von manu289
06.02.2017, 11:22

Wenn du Fakten willst-darfst du nicht Pro-Leben glauben

Google mal die Lügen von Pro-Leben...wirst dich wundern:-))

Sagen immer es geht Ihnen ums ungeborene Wesen...Aber um geborene Kinder die in Armut im Dreck leben müssen das kümmert sie dann nicht...Geht weniger um das Kind als um Kontrolle über die Frau

Würde ich mich sooooo um Kinder kümmern- Ich würde Kindern in Einrichtungen helfen - Kostenlose Hausaufgabenhilfe ist auch schon Hilfe, oder Müttern helfen die Überfordert sind in Ihrer Situation - Ehrenamtliche Hilfe anbieten...Aber das interessiert Pro Life nicht...Das geborene Kind ist sche**egal - Da soll sich dann jemand anders drum kümmern - Ziemlich verlogen und Herzlos wenn du mich fragst:-(

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Durch die Emanzipation und die gesteigerte Lust der Frauen nach Karriere und Geld wird das Kinder-Haben-Wollen in den nächsten Jahrzehnten immer weiter zurückgehen.

Um wirklich was erreichen zu wollen, muss man:

-Anreize schaffen, um ein Baby zu bekommen, z.B. mehr Geld, weniger Steuern, vergünstigte Ausflüge, günstige Baby-Sitter, Haushaltshilfe nach der Geburt (gibt es in irgendeinem Land, weiß grad nicht mehr welches, dort bekommt man von der Krankenkasse finanziert eine Haushaltshilfe für die ersten Wochen, in dem Land ist auch die Hausgeburtenrate sehr hoch)

- Mehr Werbung

- In der Schule auf das Mutter- und Vatersein vorbereiten

- Bessere Aufklärung

- Bessere Möglichkeiten, weiter die Ausbildung zu beenden oder den Schulabschluss

- Bessere Kommunikation mit den Eltern eines schwangeren Jugendlichen, über das Jugendamt mit einer Jugendhilfe-Person

Das Einzige, worüber gesprochen wird, sind kostenlose Kita-Plätze, das wäre einfach so unglaublich dumm, denn 1. gibt es dann zu viele Kinder in den Kitas und zu wenig Erzieher (weil der Staat zu blöd ist, den Erziehern und Pflegeassistenten in der Ausbildung überhaupt mal Lohn zu zahlen, kein Wunder, dass das niemand macht und ausgelernt verdient man auch nicht viel) 2. wäre das Mittagessen dann noch qualitativ schlechter und 3. wovon soll das eigentlich finanziert werden? und 4. warum dürfen sich Multimillionäre auf kostenlosen Kitaplätzen ausruhen?

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Kommentar von carn112004
05.02.2017, 07:32

"Das Einzige, worüber gesprochen wird,"

Stimmt nicht ganz, es wird auch viel über Aufklärung gesprochen.

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Kommentar von manu289
05.02.2017, 09:19

Im übrigen sollte man in der Schule nicht aufs "Mutter oder Vater sein" vorbereitet werden-das ist nicht Aufgabe der Schule

Die Schule ist dazu da,das Kinder und Jugendliche lernen, Bildung erlangen und auf  der Weiterführenden Schule auf den Beruf vorbereitet werden

Das ist wichtiger - Jugendlichen bewusst zu machen das eine Berufsausbildung absolut wichtig ist - Wie sollen sie sonst später Kinder kriegen eine Familie unterhalten, usw.

Mit Aushilfsjobs ist das alles schwer zu finanzieren oder Jobs im Niedriglohn sektor

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Kommentar von manu289
05.02.2017, 21:56

Wenn du Wert legst auf Aufklärung hättest du mal besser bei dir selbst angefangen-Hier groß Tipps geben als wüsste man Bescheid aber Selber Teenie Schwangerschaft erlebt!

Wie wäre es mal wenn du selbst verhütet hättest:-))

Und dann das Typische Geheul-warum dürfen Millionäre sich ausruhen auf Ihrem Geld heul heul heul...

Würdest du arbeiten gehen und nicht Babys kriegen in dem Alter in dem auch andere Mädchen sich Beruflich engagieren dann hättest auch ein wenig Kohle-und müsstest nicht Millionäre beneiden:-)))

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Vielen Kids mal Verhütung beibrignen?

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Kommentar von carn112004
04.02.2017, 21:39

Das wird doch gemacht.

Die Reduktion durch mehr Verhütungsaufklärung ist vielleicht sogar schon ausgereizt, einerseits weil Verhütungsmittel halt auch versagen (ca. 100000 Schwangerschaften aufgrund von Verhütungsversagen könnte es pro Jahr in D geben) und andererseits weil "Liebe Kinder, macht es nur so und so und dieses tut bitte nicht." nur begrenzt funktioniert, sonst würde ja auch nicht so viel gesoffen und geraucht werden.

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"Was sollte man tun um die Zahl der Abtreibungen zu reduzieren?"

Eine wichtige Sache wäre, dass Bewusstsein - vor allem bei Männern - dafür stärken, dass ungeborene auch Menschen sind, die leben sollen dürften.

Dies darf aber nicht so geschehen als sei Ziel dabei, Mehrheiten für ein Verbot von Abtreibungen zu schaffen, sondern Ziel muss dabei sein, dass Frauen, die ungeplant schwanger werden, nicht auch noch zusätzlich von Umfeld und Gesellschaft Steine in den Weg gelegt werden, sondern vielmehr Bereitschaft da ist, die Schwangere bei einem Ja zum Kind zu unterstützen (deshalb auch vor allem bei Männern ein entsprechendes Bewusstsein verstärken, denn wenn der Kindsvater abweisend ist, macht es das der Schwangeren häufig viel schwieriger).

Gleichzeitig muss auch mehr Bewusstsein da sein, dass Sex und Schwangerschaften zusammenhängen; ja, es ist erschreckend das so schreiben zu müssen; aber wie oft habe ich schon Geschichten von Frauen gelesen, bei denen der Kindsvater auf die Nachricht der Schwangerschaft als erstes mit einem "Wie konnte das denn passieren?" reagiert hat; na, wie wohl? Auch verhüteter Sex kann zu Schwangerschaften führen (ca. 50% aller ungeplanten Schwangerschaften passieren, obwohl eigentlich verhütet wird).

Idealerweise sollten Männlein und Weiblein eigentlich nur miteinander in die Kiste steigen, wenn keiner von beiden denken könnte "OMG, da gebe ich mir die Kugel bevor ich in den nächsten 1-3 Jahren mit dem/der ein Kind habe". Wird zwar nicht erreichbar sein, aber vielleicht etwas mehr Denken vorm Sex würde schonmal helfen (wiederrum ist vielleicht mehr Bewusstseinsbildung bei Männern erforderlich; idealerweise wäre es sogar so, wenn jede Frau davon ausgehen könnte, dass jede Einwilligung zum Sex seitens des Mannes konkludent bedeutet, dass er auch eine Schwangerschaft ihrerseits verkraften würde).

Und dann gibt es vielleicht auch politische Maßnahmen, z.b. in Bereichen Kinderbetreuung, Wohnraum, Ausbildung, Schule, die vielleicht helfen könnten.

Realistierweise muss man aber sagen, dass all das selbst ideal betrieben, wohl nicht mehr als eine Reduktion der Abtreibungen zwischen 10000 und 40000 bringen könnte; drastisch senken klappt wohl mit keiner Maßnahme.

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Kommentar von manu289
05.02.2017, 10:37

Idealerweise sollten Männlein und Weiblein eigentlich nur miteinander in die Kiste steigen, wenn keiner von beiden denken könnte "OMG, da gebe ich mir die Kugel bevor ich in den nächsten 1-3 Jahren mit dem/der ein Kind habe". 

Es soll auch Menschen geben die Sex miteinander haben weil Sie LUST aufeinander haben-Weder wollen Sie eine Beziehung führen noch wollen oder sollten Sie Kinder miteinander haben

Sie wollen Lustvollen Sex miteinander haben-Das reicht um miteinander zu schlafen

Menschen sollten Sex miteinander haben nicht nur um Kinder zu zeugen sondern einfach um Ihre Lust zu befriedigen:-))

Von Lust am Sex redet Pro Leben ja nicht so gerne:-)

Wenn man jedesmal an Schwangerschaft etc denkt ist das soweit ich weiß ein Lustkiller:-)

Verhütung ist doch klar-das setze ich voraus!

Aber Männer die Sex wollen denken mit Sicherheit nicht an Babys-Ich schätze in dem Moment denken Sie gar nicht:-))

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In dem Du anfängst jedem den Wert von Leben wieder zu erklären und zu verdeutlichen.

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